Klappentext:
Schrei doch, dachte er, schrei
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord – wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Trojan hofft, durch die kleine Tochter der Ermordeten einen Hinweis zu bekommen, doch dann verschwindet das Mädchen von einem Tag auf den anderen. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord – wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Trojan hofft, durch die kleine Tochter der Ermordeten einen Hinweis zu bekommen, doch dann verschwindet das Mädchen von einem Tag auf den anderen. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.
Das Buch ist im Page&Turner Verlag erschienen, hat 384 Seiten, und kostet 14,99€.
Das Buch könnt ihr z.B. *hier* bei Amazon kaufen
Worum geht es?
Nils Trojan ist Polizist bei der Berliner Kriminalpolizei, und Nils Trojan hat ein Problem, das er als Polizist eigentlich nicht haben sollte: Angstzustände und Panikattacken, die im Ernstfall beim Einsatz Leben gefährden könnten. Also sucht er, unbemerkt von seine Kollegen, eine Psychotherapeutin auf. Jana. Er ist ganz begeistert von ihr und versucht sie davon zu überzeugen, dass er mehr sein kann, als nur ihr Patient. Gleichzeitig aber geschehen grausame Morde.
Junge Frauen, alle blond und hübsch, werden in ihren Wohnungen aufgefunden. Tot. Kahlrasiert. Verstümmelt.Und immer anwesend ist auch ein toter Vogel.
Nils und seine Kollegen tappen völlig im Dunkeln, und das Morden nimmt kein Ende. Die einzige Zeugin ist ein kleines Mädchen.
Wie fand ich das Buch?
Ich wusste ja schon im Vorfeld in etwa was mich in den Büchern erwarten würde. Ein hochspannender Thriller, der richtig eklig sein soll, den man aber trotzdem nicht mehr aus der Hand legen kann. Davon stimmen für mich nur 2/3. Richtig eklig fand ich ihn nicht :D Für die ganz Zartbesaiteten ist das Buch sicherlich nicht gerade appetitlich, aber wer mal die Bücher von Cody McFayden oder C.J. Samson gelesen hat, kennt andere Maßstäbe für Ekel beim Lesen.
Trotzdem ist das Buch unheimlich unheimlich spannend, man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Ich hätte beinahe in Berlin meine Station verpasst, weil ich nur noch schnell die nächste Seite.. und aaaah.
Besonders gelungen finde ich dieses Spuren legen. Man ist sich total sicher, hah! Jetzt weiß ich wer der Täter ist, und dann ändert sich doch wieder alles. Ich hatte das ganze Buch über ständig wechselnde Verdächtige im Kopf, und doch war das Ende wieder völlig überraschend.
Eine Sache ist mir allerdings noch aufgefallen, bei der ich mir nicht ganz sicher bin ob der Illustrator nicht ein wenig getrieft hat. Der Vogel in dem Buch, der ab und an am Tatort auftaucht ist ein Gimpel (könnt ihr ja mal googlen), aber das da auf dem Cover ist doch ein Rotkehlchen oder?
Achja, da fällt mir noch eine Sache ein, die mich am Buch doch ein klitzekleines bisschen gestört hat, nämlich die Beziehung zu Vögeln. Sie werden ziemlich fies getötet, aber das mein ich nicht, sondern dass das die Vögel ja im Zusammenhang mit den Morden stehen, und im ganzen Buch werden sie als eklig, beunruhigend, widerlich und einschüchternd dargestellt. Auch unabhängig von den Opfern. Aber ganz ehrlich, wieviele Leute kennt ihr die durch die Straßen gehen, bspw. einen Spatz sehen und denken "Oh mein Gott, der ist so eklig. Hoffentlich kommt der nicht her und berührt mich. Und ersteinmal dieses widerliche Geräusch der Flügel..." Eben, ich kenne auch niemanden.
Ein super spannender Thriller den man lesen will, bis einem die Augen zufallen.
5 von 5 Sternen
Okay, ich habs jetzt auch hier liegen, aber ich muss sagen, die Sache mit den Vögeln schreckt mich ein bisschen ab bzw ich hab ein bisschen... ja man kanns Schiss nennen... das Buch zu lesen. Wegen den Vögeln. Denn ich bin so jemand, der unglaubliche Angst davor hat. Ornithophobie heißt das glaube ich.
AntwortenLöschenDeswegen zögere ich immer noch. Aber mal sehen, zur Not kann ich ja abbrechen.