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Montag, 13. Januar 2014

Sophie Kinsella - Das Hochzeitsversprechen

Klappentext:
Hochzeitsnacht und Honeymoon – und der Albtraum vom Glück ist perfekt ...
Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren ...

Verlag: Goldmann | Seiten: 512 | Preis: 9,99€ | Genre: Humor, Frauen, Liebe | Spielt in: hptsl. auf Ikonos, Griechenland | Originaltitel: Wedding Night | Erscheinungstermin: Januar 2014 | ISBN: 978-3442479863

Erster Satz:
Diese jungen Leute!

 

Worum geht es:
Lottie ist Anfang dreißig und so langsam sollte sie wirklich in den Stand der Ehe eintreten, findet sie. Am besten ganz romantisch, mit großem Tamtam, eben eine Märchenhochzeit wie sie im Buche steht. Deshalb ist sie umso aufgeregter als Richard, ihr langjähriger Freund, sie zum Essen ausführt um ihr "eine wichtige Frage zu stellen". Ganz klar, das MUSS ein Antrag sein... und entpuppt sich als eine Frage, die belangloser nicht sein könnte. Lottie trennt sich augenblicklich um ihr Leben nicht mit jemanden zu verschwenden, der nicht die gleichen Vorstellungen von Liebe und Zukunft hat. Gott sei Dank dauert ihr plötzliches Singledasein doch nicht sehr lange - auf einmal steht Ben vor ihr. Der Ben in den sie vor 15 Jahren, als 18 jährige, unsterblich während ihres Sommers auf Ikonos verliebt war, und macht ihr einen Antrag...

Meine Meinung:
Seit ich wusste, dass Sophie Kinsella ein neues Buch herausbringen würde - und nein, um das gleich mal zu beantworten, es ist kein weiterer Teil ihrer Shopaholic- Reihe - war ich super gespannt darauf. Bisher hat mich außer dem letzten Shopaholicteil noch kein einziges Buch von ihr enttäuscht, und lautes, peinliches Auflachen beim Lesen ist quasi garantiert.
Und auch dieses Buch macht definitiv keine Ausnahme in der Riege der grandiosen Bücher von ihr. Allerdings muss ich auch zugeben, dass es nicht sooo lustig ist, wie seine Vorgänger, und ich oft nur schmunzeln oder dümmlich vor mich hin grinsen musste anstatt laut aufzulachen. Aber das ist okay, denn die Geschichte ist dadurch ja nicht schlechter. Viel öfter hatte ich einfach nur riesiges Mitleid gemischt mit etwas Schadenfreude mit der armen Lottie, die doch nicht mehr will, als tolle Flitterwochen.
Aber die können einfach nicht funktionieren, wenn man eine Schwester wie Fliss hat, die nur dein bestes will und im Hintergrund die Strippen zieht, um genau diesen Traum von hinreißenden Flitterwochen zu vernichten.
Was den Frischvermählten passiert ist so skurril und lustig - man will echt nicht tauschen.
Besonders hat mir wieder die Zeichnung der Personen gefallen. Bis auf Ben muss man sie einfach alle mögen, weil sie so zauberhaft sind. Lottie, die naive Chaoskönigin, Fliss die Kontrollierte mit ihrem Erinnerungsstick um den Hals, oder ihr Sohn Noah.
Alles in allem hat man mit diesem Buch wie immer seinen Spaß. Es ist kurzweilig, es ist lebensnah und einfach nur bezaubernd. 



Donnerstag, 5. Dezember 2013

Alan Bradley - Flavia de Luce, Schlussakord für einen Mord (Bd. 5)

Klappentext:
Ach du heilige Pfeife – Flavia zieht alle Register! Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt? Ein neuer Fall für die brillante Flavia!

Verlag: Penhaligon | Preis: 19,99€ | Seiten: 352 | Genre: Krimi, Humor | Spielt in: Großbritannien, Buckshaw | Originaltitel: Speaking from among the bones | Erscheinungstermin: November 2013 | ISBN: 978-3764530990

Erster Satz:
"Blut tropfte vom Stumpf des abgeschlagenen Kopfes, regnete in dicken Tropfen herab und sammelte sich in einer rubinroten Pfütze auf den schwarz-weißen Fliesen.




Worum geht es:
Flavia kann es nicht lassen. Schon wieder schlittert sie mir nichts, dir nichts mitten in einem Mord im kleinen, inzwischen wohl nicht mehr ganz so beschaulichen, Buckshaw. Das Opfer ist der Organist der Kirche, Mr. Collicut, der mit einer Gasmaske bekleidet in der Gruft des heiligen St. Tankred gefunden wird. Eben jenem Heiligen, dessen sterbliche Überreste von Archäologen geborgen werden sollten. Doch anstelle dieses Toten liegt dort der bedauernswerte Mr. Collicut. 
Nur kurze Zeit später häufen sich die mysteriösen Ereignisse in Buckshaw: Das Abbild des Heiligen weint blutige Tränen, und außerdem soll es noch ein weiteres Geheimnis um St. Tankred geben...

Meine Meinung:
Ach Flavia, die gute alte Flavia. Ich liebe die Bücher um sie einfach, und habe dem Erscheinen dieses neuen Bandes jetzt schon monatelang entgegen gefiebert. Ich liebe ihre freche, kesse Art und das Wissen darüber, dass ihr der Schalk im Nacken sitzt. Wehe dem, der sie wie ein kleines Kind behandelt, denn dem blüht sicherlich nichts Gutes aus dem Labor der kleinen Giftmischerin.
Die letzten vier Bände habe ich immer mit Feuereifer verschlungen, doch irgendetwas war dieses Mal anders. So richtig wollte es mir nicht gelingen in die Geschichte hinein zu kommen, und ehe das Buch spannend wurde, vergingen locker 100 Seiten. Eigentlich ein K.O- Kriterium für Bücher, aber Gott sei Dank ist ja zumindest Verlass auf Flavia selbst. Denn während die Geschichte nur so allmählich vor sich hinplätschert, ohne wirklich super spannend zu werden, reißt es Flavia mit ihren Sprüchen und ihrem ganzen Auftreten dann doch noch raus. 
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass die Story noch mal richtig umwerfend wird. Viel eher ist es so, dass an dem Punkt wo das Buch spannend geworden ist, es auch schon so gut wie fast zu Ende ist und man des Rätsels Lösung präsentiert bekommt. Deshalb kann ich schweren Herzens auch nur höchstens 4 Sterne geben.
Was mir aber dennoch wirklich gut gefallen hat ist, dass endlich Flavias Familie wieder eine größere Rolle als in Band 3 und 4 spielt. Ich liebe das zwischenmenschliche der De Luce's und kann mir vor allem Feely so richtig schön bildlich vorstellen. 
Alles in allem also lesenswert aber für mich der bisher schwächste Band der Reihe. 




Montag, 7. Oktober 2013

[Rezension] Frau Freitag - Echt easy, Frau Freitag!

Klappentext:
Frau Freitags neue Klasse ist übertrieben lieb. Ihr ist fast ein bisschen langweilig in der Schule. Da hilft nur eins: mehr Privatleben und lückenlose Überwachung ehemaliger Schüler bei Facebook. Die kommen nämlich immer klar: »Wegen Jobcenter. Musst du auf behindert machen. Dann gehst du Psychater, hast du erst mal vier Monate Ruhe.« – »Oke, ich geh dann mal mich abschminken, dann neu schminken, dann guck ich ma, was ich heute anziehen soll!« Wer für sein Leben gerne chillt und sich schon immer gefragt hat, ob Lehrer auch Menschen sind, ist bei Frau Freitag voll am Start.

Verlag: Ullstein | Preis: 9,99€ | Seiten: 288 | Genre: Humor, Sachbuch | Spielt in: Deutschland, Berlin | Erscheinungsdatum: September 2013 | ISBN: 978-3548375090

Erster Satz:
"'Habe ich geschnarcht?'"

 

Worum geht es:
Frau Freitag hat eine neue Klasse, eine siebte Klasse. Um genau zu sein, eine zuckersüße, brave Klasse, mit lieben fleißigen Mädchen, kaum pubertierenden Jungs und so gut wie keinen Problemschülern. Schlussfolgerung: Frau Freitag langweilt sich zu Tode. Gott sei Dank gibt es den einen oder anderen Jungen in den anderen Klassen, die sie unterrichtet, der sie in den Wahnsinn treibt und natürlich ist da auch noch ihr Privatleben, dass irgendwie mit dem Job unter einen Hut gebracht werden muss. 
Alles in allem steht Frau Freitag also wieder ein chaotisches Schuljahr bevor, ganz nach dem Motto: Chill mal dein Leben, Frau Freitag!

Meine Meinung:
Ich hatte ja so ein bisschen die Befürchtung, dass jetzt nach bereits zwei veröffentlichten Büchern von ihr, bei diesem dritten hier die Luft raus ist, und sämtliche Stories nur noch Wiederholungen der vorherigen Jahre sind. Aber weit gefehlt, denn ihre neue Klasse, diese süßen unschuldigen Siebtklässler, sind sowas von verschieden zu ihrer vorherigen 10. Klasse, sind lieb, brav und anständig - und gerade deshalb manchmal ziemlich witzig. 
Allerdings beinhaltet dieses Buch wesentlich mehr Anekdoten aus ihrem Privatleben als die vorherigen Bücher, was vielen nicht gefallen hat, mich jetzt auch nicht unbedingt vom Stuhl gerissen, aber mir doch auch nicht missfallen hat. Es ist einfach super amüsant, wie sie schreibt, oft nicht was sie schreibt. 
Inzwischen ist auch klar, dass sich die Schule in Berlin befinden muss - was in den anderen beiden Büchern ja nicht unbedingt deutlich wurde.
Mir, als angehende Lehrerin, gefiel dieser neue Einblick in den Schulalltag mal wieder sehr gut. Haha, klar ist es irgendwie erschreckend, aber auch so real und einfach zuckersüß!7


Dienstag, 6. August 2013

[Rezension] Thomas Letocha - Oma Else kanns nicht lassen

Klappentext:
Mit 81 Jahren, da fängt das Leben an.
Else Westermann ist 81, seit kurzem Witwe und erwartet nicht mehr viel vom Leben. Das ändert sich, als sie einen spannenden Brief erhält – leider war er nicht an sie adressiert, der Briefträger hatte ihn falsch eingeworfen. Da die Lektüre aber endlich wieder Pepp in Oma Elses Alltag gebracht hat, fischt sie von nun an täglich Briefe aus den Postkästen der Nachbarn, liest sie und steckt sie anschließend wieder zurück — bis ein ganz besonderer Brief in ihre Hände gerät und sie von einem Abenteuer ins nächste stolpert …

Verlag: Goldmann | Seiten: 192 | Preis: 8,99€ | Spielt in: Deutschland | Genre: Humor | Erscheinungsdatum: Juli 2013 | ISBN: 978-3442478897

Erster Satz:
"Mein Name ist Else Westermann, ich bin einundachtzig Jahre alt und wohne in einer deutschen Großstadt." 



Worum gehts:

Oma Else ist überfordert mit ihrem Leben. Mit ihrer Einsamkeit. Seit Jahrzehnten schon war immer ihr Mann an ihrer Seite, doch jetzt, nach seinem Tod, muss Oma Else alles alleine bewerkstelligen und weiß nicht mehr viel mit sich anzufangen. Selbst um die Post hat sich ihr Mann immer gekümmert, und Briefe hat sie nie bekommen. Doch dann landet ein falsch eingesteckter Brief in ihrem Briefkasten und Oma Else kann nicht wiederstehen und liest ihn, ehe sie ihn wieder heimlich zurück steckt. Doch jetzt, auf den Geschmack gekommen, reicht es ihr nicht mehr aus zu warten bis wieder einmal ein falsch gelandeter Brief sich zu ihr verirrt, und sie beginnt auch aus fremder Leute Briefkästen zu mopsen - mit fatalen Folgen...

Meine Meinung:

Hach Oma Else ist einfach zum knutschen! Ich liebe es, wie der Autor ihren Charakter gezeichnet hat. Mit viel Witz und Charme und Liebe zum Detail. Dass so das eine oder andere Unglück geschehen muss, ist ja quasi schon vorprogrammiert.
Bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, habe ich ehrlich gesagt nicht viel von dem Buch erwartet. Ja, bestimmt eine sehr kurzweilige Geschichte, aber mehr sicher nicht. Kurzweilig ist sie definitiv, aber auch so herzallerliebst und wirklich lustig. Genau das richtige für die momentanen heißen Temperaturen draußen. Da liest sich diese kleine, luftige Geschichte einfach so weg. 
Da das Buch auch nur 180 Seiten hat, möchte ich es bei dieser knappen Rezension belassen. Ich denke jedes weitere Wort, würde einfach zu viel von der Geschichte vorweg nehmen :) 


Sonntag, 7. Juli 2013

[Rezension] Sophie Kinsella - Mini Shopaholic (Bd. 6)

Klappentext:
Becky Brandon (née Bloomwood) thought motherhood would be a breeze and that having a daughter was a dream come true - a shopping friend for life! But it's trickier than she thought - two-year-old Minnie has a quite different approach to shopping. She can create havoc everywhere from Harrods to Harvey Nicks to her own christening. She hires taxis at random, her favourite word is 'Mine', and she's even started bidding for designer bags on ebay. On top of everything else, there's a big financial crisis. People are having to Cut Back - including all of Becky's personal shopping clients - and she and Luke are still living with Becky's Mum and Dad. To cheer everyone up, Becky decides to throw a surprise birthday party - on a budget - but then things become really complicated. Who will end up on the naughty step, who will get a gold star and will Becky's secret wishes come true?

Verlag: Bantam Press | Seiten: 400 | Preis: 11,95€ (£13,99) | Spielt in: Großbritannien, London | Genre: ChickLit, Frauen, Humor | Deutscher Titel: Mini Shopaholic | Erscheinungsdatum: September 2010 | ISBN: 978-0593059807

Erster Satz:
"Ok. Don't panic." 



Worum geht es:

Das Leben als Mutter kann so wundervoll sein, jeder sagt das, und auch Becky ist im Mutterglück. Nur leider scheint sie der einzige Mensch zu sein, der die zweijährige Minnie nicht für ein verzogenes Gör hält, das auf dem besten Weg dazu ist, in die Shoppingsüchtigen Fußspuren ihrer Mutter zu treten. Und auch sonst läuft in Beckys Leben wieder einmal nicht alles ganz sooo glatt. Luke hetzt ihr eine bekannte Fernseh-Nanny auf den Hals, die sich Minnie ansehen soll, Elinor - Lukes verhasste Mutter - bekommt plötzlich großmütterliche Gefühle und als Becky beschließt eine geheime Geburtstagsparty für Luke zu organisieren, entbrennt ein riesiger Familienstreit: Denn niemand glaubt so wirklich daran, dass Becky irgendetwas alleine schaffen kann, ohne sich zu verplappern...


Meine Meinung:

Oh Gott, dieses Buch war eine totale Katastrophe und Sophie Kinsella hätte gut daran getan es einfach beim 5. Buch zu belassen. Ich war ja, sagen wie bis Buch 4, ein eingefleischter Becky Brandon, geborene Bloomwood, Fan und fand ihre so zerstreut chaotische Art einfach nur zuckersüß. Aber das was sich in Buch 5 schon angekündigt hat, wurde im 6. Teil auf die Spitze getrieben. Auf gut deutsch heißt das: Becky hat mich schlicht nur noch angekotzt. Diese Frau hat mich bis zur Unendlichkeit genervt. Dummheit und Dreistigkeit beschreiben sie wohl am ehesten. In ihrer Welt gibt es nur eine wichtigt Sache: Sie selbst. Alles dreht sich um sie, sie ist egoistisch und selbstherrlich, eine notorische Lügnerin, schlechte Mutter (denn entgegen dem Titel spielt ihr Kind nur eine untergeordnete Rolle in dem Buch), und treibt mich mit ihren an purer Dummheit grenzenden Naivität auf die Palme.
Nicht einmal kann sie zu Dingen stehen die sie verbockt hat, und das tut sie ja durchweg, und gesteht sich dann natürlich auch keine Fehler ein. In den ersten Büchern der Reihe war das ja noch süß und sympathisch, aber mittlerweile könnte ich Becky gegen die Wand klatschen. Und Minnie hinterher. Denn Sophie Kinsella hat hier ein sooo eindimensionales, furchtbares Kind geschaffen, dass nicht mehr Wörter kennt als "Meine!". Klar anfänglich schmunzelt man noch darüber- aber auch nicht sonderlich lange.
Generell dreht es sich aber in dem Buch wie gesagt kaum um Minnie, den Mini Shopaholic, sondern es geht hauptsächlich um die riesen fette Party, die Becky für Luke schmeißen will, und bei der natürlich alles schief läuft bis sie am Ende doch zum großen Erfolg wird.
Ich wollte dem Buch eigentlich nur 2 Sterne geben, es ist tatsächlich einfach nur schlecht, aber die letzten 100 Seiten reißen es noch ein bisschen raus, und glätten die Wogen.

Dennoch bin ich der Meinung dass dieses Buch nicht nur kein guter Abschluss der Shopaholic Reihe ist, sondern die ganzen vorherigen Bücher in einem schlechten Licht darstehen lässt, denn natürlich werde ich Becky jetzt so in Erinnerung behalten, wie sie in diesem Buch war.


Mittwoch, 24. April 2013

Alan Bradley - Flavia de Luce, Vorhang auf für eine Leiche (Bd. 4)

Klappentext:
avia de Luce und ihre Familie stehen kurz vor dem finanziellen Ruin. Da tut sich plötzlich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew will ihren Familiensitz für Dreharbeiten nutzen. Vom Glamour angelockt, strömen Schaulustige nach Buckshaw, um den Star des Ensembles zu sehen, die berühmte Diva Phillys Wyvern. Doch der Abend nimmt eine schreckliche Wendung: Eine Leiche wird gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Zu allem Überfluss ist Buckshaw durch einen tosenden Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Der findigen Hobbydetektivin Flavia ist klar: Der Täter muss sich unter den Gästen befinden. Unverzüglich beginnt sie mit ihren Ermittlungen und gerät dabei selbst ins Visier des skrupellosen Mörders …

Verlag: Penhaligon | Seiten: 320 | Preis: 19,99€ | Genre: Krimi, Thriller | Spielt in: Großbritannien, England, Buckshaw | Originaltitel: I am Half-Sick of Shadows | Erscheinungstermin: Oktober 2012 | ISBN: 978-3764530983

Erster Satz:
"Nasskalte Nebelranken erhoben sich vom Eis wie gepeinigte Seelen, die ihre leibliche Hülle verließen."



Worum geht es:
Weihnachten steht vor der Tür, und dieses Jahr hat Flavia einen Plan: Sie wird den Weihnachtsmann dingfest machen, und Feely und Daffy ein für allemal beweisen, dass es ihn doch gibt. Doch in ihre grandiosen und Flavia typischen Vorbereitungen platz eine ganze Filmcrew. Denn Buckshaw steht unter keinen gutem Stern mehr, und so greift ihr Vater zu jedem Strohhalm. Kurzerhand wird Buckshaw zur Kulisse des neuen Films von Philly Wyvern, der großartigen und landesweits sowohl bekannten als auch verehrten und stets jung gebliebenen Schauspielerin. 
Doch ihr Glamour schützt auch sie nicht vor Feinden. Oder erstrecht nicht? Denn nur wenige Tage nach ihrer Ankunft, liegt sie tot in ihrem Zimmer...

Meine Meinung:
Flavia. Meine liebe Flavia. Was würde ich dafür geben, ihr einmal höchstpersönlich die Hand reichen zu dürfen (obwohl man sich natürlich nie sicher sein könnte, mit welchen Giften das liebe Kind vorher rumhandtiert hat). Und zu erzählen hätte sie wohl auch genug, immerhin ist dies schon der 4. Mord in und um Buckshaw in kürzester Zeit.
Dieses Mal ist er aber von einem ganz anderen Kaliber und erwischt einen echten Promi- wovon sich Flavia natürlich nicht abschrecken lässt. Frech und schamlos (natürlich aber nicht charmelos) steckt sie in alter Flavia-Manier ihre Nase in Dinge die sie eigentlich nichts angehen, die es für uns als Leser aber erst so richtig spannend machen. 
Der Schreibstil ist wie immer grandios. Neben der detektivischen Arbeit gibt es also auch wieder genug zu lachen. Einzig die Beziehung zu Feely und Daffy kommt mir in diesem Buch zu kurz (und Gladis habe ich auch schmerzlich vermisst- aber okay, im Winter darf sie schlafen^^). Stattdessen wurde für meinen Geschmack zu viel Zeit und Papier darauf "verschwendet" auf ihre alten Fälle einzugehen. So kam man mit dem eigentlichen neuen Fall nicht so wirklich zu Rande.

Alles in allem aber wieder flaviantastisch :D 


Samstag, 16. März 2013

[Rezension] Sophie Kinsella - Shopaholic and Baby (Bd. 5)

Klappentext:
Becky's life is blooming! She's working at London's newest fashion store The Look, house-hunting with husband Luke (her secret wish is a Shoe Room)... and she's pregnant! She couldn't be more overjoyed - especially since discovering that shopping cures morning sickness. Everything has got to be perfect for her baby: from the designer nursery...to the latest, coolest pram...to the celebrity, must-have obstetrician. But when the celebrity obstetrician turns out to be her husband Luke's glamorous, intellectual ex-girlfriend, Becky's perfect world starts to crumble.

Verlag: Black Swan | Seiten: 448 | Preis: 7,99£ (6,30€) | Format: Taschenbuch | Erscheinungstermin: Dezember 2007 | Spielt in: Großbritannien, London | Genre: Frauen, Humor | Deutscher Titel: Prada, Pumps und Babypuder | ISBN: 978-0552774055
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* bei Amazon kaufen

Erster Satz: 
"Ok. Don't panic!"



Worum geht es:

Perfekter hätte sich Becky ihr Leben gar nicht vorstellen können, denn aus der chaotischen Becky Bloomwood ist inzwischen die verheiratete Unternehmergattin Becky Brandon geworden, die mit Luke den Mann ihrer Träume gefunden hat. Und zur Krönung ihres Glücks, ist Becky mit einem kleinen Luke oder einer kleinen Becky schwanger. Doch ganz klar, dass Becky trotzdem - oder erst recht nicht - den Shoppingverlockungen wiederstehen kann. Wer hätte auch geahnt, dass es SO viele hübsche Babyklamotten und -zubehör gibt, das gekauft und geliebt werden will. 
Und auch mit einem x-beliebigen Frauenarzt gibt sich Becky nicht zufrieden, und kann einen Termin bei der berühmtesten Hebamme der Stars ergattern: Venitia.Nur blöd, dass vorher keiner wusste dass es sich bei ihr um die Ex-Freundin von Luke handelt, deren Passion vor allem verheiratete Männer sind. 


Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass dieses Buch das erste der Reihe war, in dem mir Becky anfing unsympathisch zu werden. Während in den vorherigen Büchern es immer noch irgendwie putzig war, wie viel Geld sie ausgibt ohne es zu besitzen, und sich damit in eine Katastrophe nach der nächsten stürzt, ist sie inzwischen einfach nur noch besessen vom Geld ausgeben - und zwar das ihres Mannes. Und dagegen habe ich eine grundsätzliche Ablehnung. 
Teilweise wirkt sie leider dabei richtig dumm und schon mehr als naiv, wenn sie Geld zum Fenster rauswirft ohne wirklich zu wissen was ihr Kind eigentlich braucht. Es wirkt fast so, als wäre ihr Baby nur ein weiteres Accesoir, und nicht ihr eigenes Kind. Bis zum Ende des Buches, also bis zur Geburt des Kindes, hatte ich nicht ein einziges Mal den EIndruck, dass Becky Muttergefühle  entwickelt. 

Dennoch ist das Buch wie gewohnt lustig geschrieben und dank des locker leichten Schreibstils liest man es auch schnell weg und taucht tief in die Geschichte ein. Denn trotz meiner aufkommenden Ablehnung gegen die Person Becky, ist die Geschichte so spannend, wie das eben für ein ChickLit-Roman geht. 
Die beziehung zwischen ihr und Luke beginnt unter dem Einfluss von Venetia zu krieseln, und es ist so mitreißend wie Becky um ihre Liebe kämpft, dass ich teilweise gerne vorgeblättert hätte um zu sehen ob die beiden sich zusammenreißen oder was wie warum passiert. 


Mittwoch, 6. März 2013

[Rezension] Sophie Kinsella - Kein Kuss unter dieser Nummer

Klappentext:
Poppy Wyatt schwebt im siebten Himmel, schließlich steht sie kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann. Dummerweise verliert sie ihren äußerst wertvollen Verlobungsring, dann wird ihr auch noch das Handy gestohlen. Als Poppy ein weggeworfenes Smartphone findet, behält sie es kurzerhand, um die Suchaktion für ihren Ring organisieren zu können. Dummerweise gehört das Handy dem Geschäftsmann Sam Roxton, dessen Leben bald Kopf steht. Denn Poppy kann dem Impuls nicht widerstehen, in Sams Nachrichten zu stöbern und kurzerhand ein paar Kleinigkeiten für ihn zu regeln – mit den besten Absichten, aber chaotischen Folgen. Gleichzeitig laufen Poppys Hochzeitsvorbereitungen aus dem Ruder und ihr Privatleben gerät in die Krise. Bald ist klar: Sam und Poppy sind aufeinander angewiesen, wenn sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen ...

Verlag: Goldmann | Format: Taschenbuch | Preis: 9,99€ | Seiten: 477 | Genre: Humor, Frauen, ChichLit | Erscheinungsdatum: November 2012 | Spielt in: Großbritannien | Originaltitel: I've got your number| ISBN: 978-3442467716
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* bei Amazon kaufen.  
Erster Satz:
"Es ist alles eine Frage der Perspektive."  



Worum geht es:
Eigentlich wollte Poppy vor ihren Freundinnen nur ein ganz klitzekleines bisschen angeben, als sie ihren unglaublich wertvollen Smaragdverlobungsring anzieht, und natürlich dürfen ihn alle einmal aufprobieren. Doch dann passiert, was passieren musste: Der Ring ist weg! Poppy setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn wiederzubekommen, doch er bleibt verschwunden. Sie ist sicher, das werden ihr Magnus' Eltern niemals verzeihen, wo sie sie ohnehin schon nicht wirklich willkommen heißen.
Und wäre die Katastrophe nicht schon perfekt genug, wird ihr auch noch ihr Handy gestohlen. Mit dem Glück der Verzweifelten findet jedoch im Mülleimer ein offensichtlich weggeworfenes Handy und rutscht somit mitten hinein in das stressige Geschäftsleben von Firmenboss Sam - und wird, mehr oder weniger freiwillig, seine "Quasi-Assistenten.". Aber ganz ehrlich, wer kann schon den privaten Nachrichten auf anderen Handy wiederstehen. Und wer würde nicht versuchen, das Leben eines anderen ein bisschen schöner zu machen...

Meine Meinung:
Wer kennt das nicht? Eigentlich sollte alles perfekt sein- die Umstände sprechen auf jeden Fall dafür - und dann ist man nur eine Sekunde unaufmerksam und schwups ist die riesen Katastrophe da! Es ist ja nicht so, dass Poppy vorsätzlich ihren Ring verloren hat, doch kaum war er ersteinmal weg, folgte ein Unglück dem anderen, und dabei noch einen kühlen Kopf zu bewahren, kann schwer sein. Und ist aber vor allem lustig für alle Außenstehenden.
Poppy ist einfach unglaublich süß! Ich weiß nicht wie Sophie Kinsella es macht, aber jede ihrer Hauptfiguren möchte ich am liebsten aus den Seiten ausschneiden und zu meiner neuen besten Freundin ernennen. Alles was sie will, ist gut anzukommen und nett zu bleiben, wenn da nicht das Wörtchen "wenn" wäre. Sie schlittert von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, und das alles nur weil sie ihre Neugier nicht unter Kontrolle hat, und diesem störrischen und offensichtlich sozial behinderten Sam zu helfen. Wie kann man auch wochenlang nicht auf einen Zahnarzttermin oder eine Galaeinladung reagieren?

Wie gewohnt ist der Schreibstil dabei schön leicht und wirklich, wirklich lustig. Das erste Mal richtig laut lachem musste ich bei Poppys Fantanz für den asiatischen Geschäftsmann. Oh mein Gott, sooo so lustig! Und auch sonst hat sie mich mit ihrer chaotischen Art ständig zum lachen gebracht.
Auch Sam, der ja am Anfang doch sehr verschlossen und grummelig ist, wurde mir immer sympathischer und zeitweise saß ich da und dachte: "Maaaaaaaaaaan, was willst du denn mit Magnus! Nimm Sam! Los!".

Ich vergebe dennoch nur 4 Sterne, weil - so sehr mir das Buch an sich auch gefallen hat- es zeitweise doch schon sehr konstruiert war, und sich diese Zufälle bzw. nicht wirklich realistischen Situationen zum Ende hin immer mehr gehäuft haben. Ich denke einfach nicht, dass sowas tatsächlich passieren würde. Aber schön war es trotzdem. Und soo romantisch :)


Dienstag, 4. Dezember 2012

[Rezension] Sophie Kinsella - Vom Umtausch ausgeschlossen (Shopaholic & Sister)

Klappentext:
Becky Bloomwood schwebt im siebten Himmel: Sie ist mit Luke Brandon, dem Mann ihrer Träume, auf Hochzeitsreise rund um die Welt, und natürlich kommt dabei auch das Shoppen nicht zu kurz. Wieder in London landet sie allerdings unsanft auf dem Boden der Realität. Sie hat keinen Job, Luke ist wegen ihrer überzogenen Konten sauer und ihre beste Freundin Suze hat eine neue Busenfreundin. Da taucht Jessica auf, eine Schwester, von deren Existenz Becky nichts wusste. Eine Schwester – eine Seelenverwandte! Ein Geizkragen? Becky ist fassungslos …

Verlag: Black Swan | Seiten: 384 | Format: Taschenbuch | Preis: 7,99£ (8,10€) | Genre: Humor, Frauen | Spielt in: Großbritannien | Erscheinungsdatum: Oktober 2005 | Originaltitel: Shopaholic and Sister | Es ist der 4. Teil der Shopaholic Reihe | ISBN: 978-0552771115 
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* (aber in anderer Ausgabe) bei Amazon kaufen oder *hier* auf deutsch.

Erster Satz:
"Ok. I can do this."



Worum geht es:

Von dem alten Luke, dem Workaholic, scheint nichts mehr übrig zu sein nach 10 Monaten Hochzeitsreise. Völlig entspannt und unbeschwert genießen die beiden frisch Verheirateten die Reise um die Welt, doch jeder Urlaub ist auch irgendwann einmal zu Ende. Becky plant bereits ihren großen Auftritt als "langverschollene" Tochter und beste Freundin- und schlägt hart auf dem Boden der Tatsachen auf. Denn anders als erwartet stand die Welt nicht still während Beckys Reise und wartete nur darauf, dass sie zurück kommt: Suze ist inzwischen 3fache Mama und hat eine neue beste Freundin, die sooo perfekte Lulu, gefunden, und auch ihre Eltern sind irgendwie anders. Der Grund ist schnell geklärt: Becky hat eine Schwester. Eine Frau von der niemand etwas geahnt hat, die nur 2 Jahre älter ist und somit Potential für Beckys neue beste Freundin hätte. Wäre ja nicht die klitzekleine Tatsache, dass die beiden absolut nichts gemeinsam haben. Mehr noch- Jess hasst Shoppen!...


Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, und damit greife ich meiner Rezension mal ein bisschen vor, dass das definitiv der schwächste Teil der Shopaholic- Reihe war. Ich war ehrlich gesagt sehr ernüchtert, und hatte gar nicht so richtig Lust weiterzulesen. Aber nachdem ich mit Freunden geredet habe, die die Reihe bereits gelesen haben und mir versichert haben, dass das zwar ihr "schlechtester" Teil ist, die anderen aber besser werden, hab ich das Buch doch beendet. 

Viel kann ich gar nicht sagen: Es ist eben ein kleiner Tiefpunkt in der Reihe, etwas das wir ja aus Serien etc. kennen, aber dennoch ist es enttäuschend, wenn einem ein Buch plötzlich nicht mehr so wahnsinnig gut gefällt. Dass ihre Schwester, von der niemand was wusste, auftaucht ist einfach irgendwie absurd und too much. Dass diese dann natürlich auch Shopping und Geld ausgeben hasst, war vorhersehbar und auch sonst wird dieses Mal kein schlechtes Klischee ausgelassen. 

Leider ist es auch das erste Mal, dass mir Becky echt auf die Nerven geht und teilweise sich sogar unbeliebt bei mir gemacht hat. Denn WIE weltfremd kann jemand denn sein, bzw. wie naiv lebt diese Frau? Das ist nicht nur weithergeholt sondern auch unsympathisch. Zwar gíbt sie sich immer Mühe nett und höflich zu sein, aber ist in diesem Buch sooo Ich-bezogen und eigennützig, dass ich sie gerne einfach nur schütteln möchte. Ganz ehrlich, da wäre ich als neue Schwester auch nicht gerade angetan gewesen. Aber Jess, ihre Schwester, setzt der in Punkto Unsympathie nochmal einen drauf. Uargh- was für eine Person! Lächeln ist für Beckys Schwester quasi eine Todsünde, und wenn sie jemanden oder etwas nicht leiden kann, lässt sie es auch gerne raushängen.

Lachen konnte ich zwar wie immer trotzdem, das liegt aber an Sophie Kinsellas unglaublich tollem Schreibstil und weniger an der Handlung. Ich werde mal abwarten, ob der 5. Band  wieder besser wird. Versprochen wurde mir das auf jeden Fall von allen Seiten :)


 

Sonntag, 18. November 2012

[Rezension] David Safier - MUH!

Klappentext:
Eine tierisch komische Geschichte «Kuh sera, sera. Was sein soll, soll sein, soll sein. Die Zukunft, die kennt kein Schwein ...» Dieses Lied singt die ostfriesische Kuh Lolle, deren Traum vom glücklichen Leben wie eine Blase auf der heißen Milch zerplatzt: Nicht nur, dass ihr geliebter Stier Champion sie mit einer anderen betrügt, nein, der Bauer auf ihrem Hof beschließt auch noch, alle Kühe schlachten zu lassen. Die Rettung kommt in Gestalt eines charmanten italienischen Katers. Er verrät Lolle, dass es ein Land auf dieser Welt gibt, in dem Kühe nicht zu Bolognese verarbeitet werden: Indien. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen, der harten Hilde und dem lieben Radieschen, flieht Lolle von dem Bauernhof. Begleitet werden sie dabei nicht nur von Kater Giacomo, sondern auch von Susi, ausgerechnet jener blöden Kuh, die Lolle den Stier ausgespannt hat. Und auf der Suche nach dem ganz großen Glück erlebt die kleine chaotische Herde jede Menge gefährliche Abenteuer.

Verlag: Kindler | Preis: 16,95€ | Format: Hardcover | Seiten: 336 | Genre: Humor | spielt in: Deutschland, USA, Indien | Erscheinungsdatum: Nov 2012 | ISBN: 978-3463406039
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* bei Amazon kaufen. 

Erster Satz: 
"'MUH' kann so vieles bedeuten."



Worum geht es: 

Der Klappentext des Buches, beschreibt eigentlich schon ziemlich genau worum es in dem Buch geht, so dass ich dem nicht mehr viel hinzuzufügen habe. Lolle und ihre beiden besten Freundinnen Hilde und Radieschen fliehen von ihrem heimatlichem Hof, gemeinsam mit Lolles (Ex-) Stier und der Kuh Susi, die quasi für diesen Zustand verantwortlich ist. Denn auf sie wartet eigentlich nur noch der Schlachter. Wie schön muss es dann in diesem Land sein, Indien, von dem Giacomo der italienische Kater so schwärmt. Für Kühe sei dies ein Paradies, und so weit kann es ja nicht entfernt sein. 3 Tage, vielleicht auch 4, aber definitiv irgendwo hinter dem Wald am Ende der Weide.


Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass mir dieses Buch sehr viel weniger gefallen hat, als David Safiers erster Roman "Mieses Karma". Der Witz, intelligenter Humor, den man in seinem Debütwerk fand, sucht man hier nämlich leider vergeblich. Ich konnte während des gesamten Buches kein einziges Mal lachen, nicht einmal wirklich schmunzeln. Das höchste der Gefühle war noch ein Zucken meiner Mundwinkel, bei den bissigen Antworten von Hilde, und den Sätzen der unheimlich putzigen Radieschen. Ansonsten allerdings war es mehr eine Aneinanderreihung von flachen Witzen, und ausgelutschten Sprüchen. Das ganze wirkte auf mich mehr gezwungen als durchdacht, ganz so, als ob Herr Safier sich jeden halbwegs amüsanten Spruch von mittelmäßigen Stand-Up-Comedians aufgeschrieben hat, und an den unmöglichsten Stellen eingebaut hat.

Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Botschaft der Geschichte. Es geht nicht nur um ein lustiges Geschichten von 5 Kühen, die die Welt erkunden, sondern es geht um die Suche nach dem Glück. Darum was es heißt, glücklich zu sein, und dass es nicht bedeutet seine Träume ohne Abstriche zu erfüllen. Viele Stellen habe ich mehrfach gelesen, weil mir die Sätze so gut gefallen haben. Klar, die könnten so teilweise auch auf Postkarten mit Steinen und Sternen im Hintergrund stehen, aber sie regen zum Nachdenken an. Sehr schön! 

Die Handlung ist okay. Man weiß ja von vornherein, dass das alles andere als real ist und so niemals passieren könnte- mal ganz davon abgesehen, dass die Kühe sprechen und denken (aber wer weiß das schon ^^ ), aber wer tatsächlich kritisiert, dass Kühe nicht aus fahrenden Zügen ins Wasser springen, oder sich in Schiffscontainer schleichen, hat das Buch wohl nicht verstanden. Man muss sich darauf einlassen können, und dann ist es auch ein ganz nettes, kurzweiliges Buch, dass mir jedoch wahrscheinlich nicht sehr lange gut im Gedächtnis bleiben wird. 

Montag, 5. November 2012

[Rezension] Tommy Jaud - Millionär

Klappentext:
»Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es.« Simon nörgelt, Simon nervt aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen ...

Verlag: Scherz | Preis: 13,90€ | Seiten: 320 | Format: Taschenbuch | Genre: Humor | ISBN: 978-3596174751
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* bei Amazon kaufen.

Erster Satz:
"Für alle, die beim Jogging auch ständig überholt werden." 



Worum geht es:

Simon Peters ist arbeitslos, wohnt auf 51qm, verteilt auf 2 Zimmer, isst zum Mittag das "Harz4-Menü" in der Eckkneipe, schaut sich am liebsten Dokus an, und verbringt seine Tage damit, Beschwerde-Mails an Firmen zu schreiben. Macht ja sonst keiner außer ihm. Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht die neue Mieterein Johanna, die in die chice Penthousewohnung über ihm gezogen ist, und ihm nun täglich durch ihre pure Anwesenheit ihre Oberschichtenattitude unter die Nase reibt. Und als wäre das nicht genug, stöckelt sie den ganzen Tag durch die Wohnung, spielt mitten in der Nacht Wii, und unterhält sich in unaushaltbaren Tonlagen.
Bleibt nur eine Lösung: Simon muss das Haus für läppische 1.000.000 € kaufen. 


Meine Meinung: 

Ich brauchte den Klappentext nicht einmal zu Ende lesen, da stand für mich schon fest, dass ich es lesen will. Ich liebe diese Art von Humor, dieses aufmerksam machen auf Tatsachen, die aus einer anderen Perspektive betrachtet einfach nur unfassbar komisch sind. Und da mir Tommy Jauds Schreibstil schon in seinen beiden vorherigen Romanen über Simon Peters super gefallen hat, stand ein Nicht-Lesen auch nicht zur Debatte. 

Der Anfang auf den ersten Seiten ist auch wirklich super lustig, aber so mit den Seiten 30-40 brach das ganze plötzlich ab, und Simon ging mir einfach nur noch extrem auf die Nerven. Das war kein putziges nerven mehr, sondern artete schon in totale Antipathie aus. Ich war ein bisschen erschrocken, und habe schon das schlimmste angenommen, aber ungefähr ab der Hälfte des Buches, kuriert er sich wieder ein bisschen, und das Buch nimmt gewohnte, lusitge Züge an. Wegen diesen 100 Seiten ziehe ich aber einen Stern ab.

Die Handlung ist natürlich sehr unrealisitsch, und auch die Entscheidungen die Simon trifft sind so in Wirklichkeit eher selten, aaaaber genau das ist es ja, was man lesen will und erwarten sollte, wenn man Tommy Jauds Bücher liest. Sein Humor ist einfach so schön trocken und unglaublich schwarz, dass ich manches Mal wirklich lachen musste beim Lesen. Sei es nun bei seinen etlichen Beschwerdeanrufen oder bei der Schilderung des Seminars. Herrlich! 
 

   

Samstag, 3. November 2012

[Rezension] Sophie Kinsella - Shopaholic Ties The Knot (Bd. 3)

Klappentext:
Shopaholic Rebecca Bloomwood ist im siebten Himmel: Sie hat nicht nur ihren Traumjob in New York gefunden, jetzt hält auch noch Luke Brandon um ihre Hand an. Einer grandiosen Hochzeit im Plaza - die Idee ihrer Schwiegermutter - steht nichts mehr im Wege. Außer den Plänen ihrer eigenen Mutter, die zur selben Zeit in England alles für die Feier vorbereitet. Rebecca will keine der beiden enttäuschen, und die Katastrophe scheint unausweichlich. Doch wer sagt eigentlich, dass man nur einmal heiraten kann?

Verlag: Black Swan | Format: Paperback | Preis: 7,99£ | Seiten: 394 | Genre: Humor, Frauen | deutscher Titel: Hochzeit zu verschenken | ISBN: 978-0552999571
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* bei Amazon kaufen.

Erster Satz:
"Ok. Don't panic."



Worum geht es:

"Heiraten? Ne. Auf jeden Fall nicht in den nächsten 10 Jahren. Okay, oder acht, oder nur sieben. Aber auf jeden Fall nicht so bald, Luke!". Kann ja auch keiner ahnen, dass Luke ihr nur wenige Stunden nach diesem Satz einen Antrag machen wird. Aber so eine Hochzeit im Sommer? Klingt auf jeden Fall wundervoll- und ist nur noch ein paar Monate entfernt. Nicht nur Becky sieht sich an einem wundervollen Wendepunkt ihrer Beziehung und ihres Lebens, sondern auch für Beckys Mutter geht ein Traum in Erfüllung: Endlich hat sie die Gelegenheit die Hochzeit ihrer einzigen Tochter zu organisieren, zu Hause im beschaulichen Oxshott. Doch Elinor, Lukes Mutter, hat auch so ihre Pläne, denn eine Hochzeit bringt bekanntermaßen viel Aufmerksamkeit in ihren Kreisen. 


Meine Meinung:

Becky heiratet. Wahnsinn, ein riesiger Schritt weiter in ihrer Beziehung, der mir irgendwie ein bisschen zu schnell kam. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr über ihr Leben mit Luke erfahren, ehe sie sich in das Eheleben stürzt, aber dennoch habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Denn Becky Bloomwood ist definitiv eine meiner liebsten Protagonisten überhaupt, und ich würde sie wahnsinnig gerne einmal kennen lernen. Wie auch in den vorherigen zwei Büchern ist sie nämlich wieder herrlich chaotisch, desorganisiert und lässt keine Katastrophe unberührt an sich vorbei ziehen.

Allerdings kann dieser dritte Teil nicht ganz mit den ersten beiden mithalten. Die ganze Planung war zeitweise doch ziemlich langatmig und gleichbleibend, so dass mir als Leser ein wenig der Pepp gefehlt hat. Die Handlung hing oder wiederholte sich, und von Anfang an war klar, wie das Buch enden wird. Man wusste eben nur nicht, wie sie es dieses Mal zurecht biegen wird. Es wirkte halt doch schon sehr konstruiert und nicht wirklich nachvollziehbar, wieso sie nicht von Anfang an reinen Tisch macht. Natürlich würde dem Buch so die Story genommen werden, aber 100 Seiten weniger wären auch kein Beinbruch gewesen. 

Dennoch habe ich Beckys Eskapaden wieder sehr genossen, und mich total gefreut, dass Suze wieder eine größere Rolle spielt. 
Der vierte Band wird auf jeden Fall so schnell wie möglich von mir gelesen werden. 



Donnerstag, 18. Oktober 2012

[Rezension] Sophie Kinsella - Shopaholic abroad / Die Schnäppchenjägerin, Fast geschenkt

Klappentext:
Rebecca Bloomwood, ihres Zeichens Finanzexpertin aus London und unheilbarer Shopaholic, soll nach New York umziehen. Ein toller Job lockt sowie jede Menge Sehenswürdigkeiten wie Tiffany, Bloomingdales und Dutzende Designerläden. Leider endet ihre Karriere schlagartig, als über die Medien ganz Amerika von ihrem Schuldenberg erfährt, und auch ihre Beziehung gerät in die Krise. Ernüchtert kehrt Rebecca nach England zurück und nimmt einen neuen Anlauf. Es gilt, ihre Arbeit, ihr Liebesleben und ihr Konto wieder in den Griff zu bekommen ...
  
Verlag: Black Swan | Preis: 7,99£ | Format: Paperback | Seiten: 352 | Genre: Frauen, Humor | ISBN: 978-0552999403
Ihr könnt das Buch zum Beispiel *hier* auf Amazon kaufen

Erster Satz:
"Dear Ms Bloomwood, Thank you for your letter of July 15."



Worum geht es:

Becky hat ihr Leben endlich wieder im Griff. Alle Rechnungen wurden abbezahlt, Good Old Mr Smeaton beruhigt, und mit Suze hat sie ein Abkommen geschlossen, nur Dinge zu kaufen die sie wirklich braucht. Und daran hält sie sich eisern. Die lilanen Schuhe mit der kleinen Beere vorne an der Spitze sind schließlich eine Investition in ihre Zukunft. Und okay, die gleichen in orange kann man sicher auch noch brauchen. Ach was, sie wird sie haben müssen um erfolgreiche Fernsehmoderatorin zu werden!
Als sich dann die Möglichkeit ergibt gemeinsam mit Luke, ihrem Freund, nach New York zu gehen, um auch dort ins Fernsehgeschäft einzusteigen, muss Becky natürlich nicht zwei Mal nachdenken. Zumal der Wechselkurs in Dollar zur Zeit auch wirklich gut steht, und man da alle Produkte quasi geschenkt bekommt.


Meine Meinung:

Die Becky.. Ich liebe diese Frau einfach. Obwohl ich normalerweise nicht der größte Anhänger von Büchern dieser Art bin, hat es Becky geschafft mich voll und ganz auf ihre Seite zu ziehen. Niemand den ich sonst kenne oder in Büchern kennenlernen durfte ist so schön chaotisch, planlos, naiv und kann sich so fantastisch selbst in die Tasche lügen. Dass dabei die eine oder andere, kleine oder auch größere Katastrophe nicht ausbleibt, ist vorstellbar. 

Sie ist mir einfach unglaublich sympathisch, auch wenn ich diesem zweiten Teil an manchen Stellen das Gefühl hatte, dass es Sophie Kinsella jetzt doch ein bisschen übertreibt. Beckys Shoppingsucht ist einfach zu herrlich, wird aber in meinem Augen völlig unreal, wenn sie anfängt Karten auf Vorrat zu kaufen, oder nicht erkennt, dass sie in einem Shop und keinem Museum ist. Diese Punkte haben mich ein wenig gestört, denn ich denke, dass die Protagonisten alles andere als dumm ist, was damit vermittelt wird, sondern eben nur ein ganz erhebliches, für uns als Leser super lustiges, Kaufproblem hat. 

Leider spielen einige Charaktere die ich im ersten Buch kennengelernt habe, jetzt nur noch eine untergeordnete Rolle. Vor allem Mr Smeaton vermiss ich ja ein wenig, und habe in diesem Buch auch keinen adäquaten Ersatz gefunden.

Alles in allem ist es aber einfach nur wieder seeehr lustig und absolut empfehlenswert!



Freitag, 17. August 2012

[Rezension] Nina Puri - Queenig & Spleenig, Wie die Engländer ticken

Klappentext:
Das England-Versteher-Buch von Nina Puri erläutert die wichtigsten Unterschiede zwischen Deutschen und Engländern und erklärt, wie man sich als Kraut auf der Insel bewegt, ohne in Fettnäpfchen zu treten oder gebratenen Igel essen zu müssen. Ein Werk, das in jeden deutschen Hüftbeutel gehört!

Verlag: Langenscheidt | Preis: 9,99€ | Format: Taschenbuch | Seiten: 192 | Genre: Sachbuch, Humor | ISBN: 978-3468738470
Ihr könnt das Buch z.B. *hier* bei Amazon kaufen

 

Worum geht es:

In diesem kleinen Büchlein erklärt Nina Puri, selbst gebürtige Britin, alles was man zum überleben in Großbritannien (oder doch England?) braucht, was man essen sollte -oder was vielleicht auch besser nicht-, wieso man sich entschuldigen muss wenn einem jemand auf die Füße tritt, wieso man komisch angesdchaut wird, wenn man jemanden zur Begrüßung umarmt und warum die Engländer sind wie sie sind. Ob Kleidung, Fernsehen, Essen, Sport oder Partnerschaft, alles wird beleuchtet.


Meine Meinung:

Natürlich wird das ganze uuunfassbar klischeehaft dargestellt, und ich weiß nicht ob es mehr Wahrheitsgehalt hat, als das alle Deutschen in Lederhosen rumlaufen und nur Bratwurst essen, aber das weiß man ja beim Kauf des Buches. Und Nina Puri erzählt es soo so witzig, dass ich mich jetzt schon darauf freue, die Engländer mal genauer kennen zu lernen. Ihr Schreibstil ist witzig, nein eigentlich ist er super komisch und dabei absolut sympathisch.

Wer England mag wird dieses Buch lieben!



Donnerstag, 9. August 2012

[Rezension] Frau Freitag - Voll streng, Frau Freitag!

Klappentext:
Hat sich eigentlich schon jemand von euch irgendwo beworben?“ Stille. Dann eine gezielte Frage: „Elif, was willst du denn werden?“ „Beim Arzt.“ „Gut, und warum hast du noch keine Bewerbung abgeschickt?“ „Wer nimmt denn mit Kopftuch, Frau Freitag?“ „Na, vielleicht ein türkischer oder arabischer Arzt.“ „Abooo, bei türkischer Arzt, wissen Sie, was da immer los ist? Da kommen immer sooo viele Leute.“
Außer Frau Freitag macht sich keiner Sorgen um die Zukunft. Ihre Klasse ist jetzt in der Zehnten, aber noch lange nicht fertig mit dem Schulalltag.

Verlag: Ullstein | Format: Taschenbuch | Seiten: 287 | Preis: 9,99€ | Genre: Humor, Sachbuch | ISBN: 9783548374574
Ihr könnt das Buch z.B. hier bei Amazon kaufen.




Worum geht es:
Frau Freitag, Lehrerin an einer Gesamtschule in einer deutschen Großstadt, steht kurz vor dem Zusammenbruch. In nur einem Jahr soll ihre Klasse die Realschulprüfung schreiben, doch es scheitert schon an der Anmeldung. Und auch generell hat eigentlich keiner der Schüler eine Ahnung, was sie oder er mal werden möchte. Naja doch, Diseinerin (Abo, was Nähen? Is voll behindert.) klingt doch gut. Bekommt man auch gut Geld.

Meine Meinung:
Es ist einfach so so witzig, wie Frau Freitag den Schulalltag erlebt, man muss ja beinahe schon sagen überlebt. Wobei, eigentlich nein, denn diese Frau liebt ihre total chaotischen, unzuverlässigen, faulen aber liebenswürdigen Schüler. Nur manchmal könnte sie sie gegen die Wand klatschen, wenn sie sich einfach keinen einzigen Gedanken an ihre Zukunft verschwenden.

Das erste Buch hat mir auch schon sehr gefallen, aber auch das zweite ist unglaublich witzig – aber vielleicht auch nur für Leute, die was mit der Schule und Unterricht zu tun haben, so wie ich. Klar ist es irgendwie erschreckend was an der Schule abgeht, aber es ist auch so lustig zu lesen. Frau Freitags Art zu schreiben mag ich total gerne, manche Kapitel hätte man sich aber durchaus auch sparen können.