Posts mit dem Label Lucinda Riley werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lucinda Riley werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 21. März 2014

Lucinda Riley - Die Mitternachtsrose

Klappentext:
Innerlich aufgelöst kommt die junge amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn Lord Astbury, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt.
Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Je mehr Rebecca aber in die Vergangenheit und in ihre Rolle eintaucht, beginnen Realität und Fiktion zu verwischen – und schließlich kommt sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint…

Verlag: Goldmann | Preis: 19,99€ | Seite: 576 | Genre: Familiengeschichte, Liebe | Spielt in: Indien und Großbritannien, Devon | Originaltitel: The Midnight Rose | Erscheinungstermin: Januar 2014 | ISBN: 978-3442313600

Erster Satz:
"Heute ist mein einhundertster Geburtstag."


Worum geht es:
Rebeccas Leben ist alles andere als das Glamourleben, welches ihr die ganze Presse immerzu andichten will. Denn im Gegensatz zu vielen ihrer Schauspielkollegen genießt sie es absolut nicht, immerzu im Mittelpunkt zu stehen. Deshalb kommt es ihr nur gelegen, als sie für einen Film aus den USA nach Devon in England reist, und während der Drehzeit ins Astbury Hall leben wird. Einem Herrenhaus fernab jeglichem Handyempfanges und inmitten einer wunderschönen Landschaft.
Doch das Haus scheint ein Geheimnis zu haben, denn einst lebte dort auch eine junge Inderin zu Beginn des 20. Jahunderts: Anahita. 
Sie kam als junges Mädchen in die adligen Kreise der indischen Oberschicht, und konnte ein Leben leben, von denen andere Mädchen nur zu träumen wagen konnten, mit einer Ausbildung in England und einen Leben ohne finanzielle Sorgen. Doch auch dieses Leben war alles andere als schillernd...

Meine Meinung:
Da ich bisher alle Bücher der Autorin gelesen hatte, wusste ich worauf ich mich in etwa bei der Geschichte einlassen würde: Eine Familiengeschichte, bei der Vergangenheit und Gegenwart verknüpft werden, in der es einige harte Schicksalsschläge geben wird und ganz, ganz viel Liebe. So waren alle ihre bisherigen Bücher, und alle haben meinen Geschmack getroffen. Die einen mehr, die anderen weniger, aber immer war ich am Ende der Bücher begeistert. 
Nach dem Lesen dieses Buches weiß ich aber, dass es in Zukunft für kommende Bücher schwer werden wird, denn dieses Buch war der absolute Wahnsinn! Ich bin hellauf begeistert von der Geschichte und kann nun mit ruhigem Gewissen sagen, dass dieses Buch hier ab sofort definitiv mein Lieblingsbuch der Autorin ist.
Sie versteht es wahnsinnig toll, eine unglaublich tolle Atmosphäre in dem Buch zu schaffen. Die Kapitel die in Indien spielen habe ich inhaliert und auch das folgende Leben Anahitas hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Man hat das Gefühl, hautnah dabei zu sein, und jedes Hoch und Tief von ihr selbst mitzuerleben. Das Leben von Rebecca konnte mich da schon weniger fangen, aber da rettet die traumhaftschöne Erzählung rund um Astbury Hall und das völlig überraschende Ende auch diesen kleinen Minuspunkt. 
Die Sprache ist wieder wie gewohnt etwas blumig, aber auf keinen Fall ausufernd oder kitschig, und letztlich bleibt mir ohnehin nichts anderes zu sagen, als dass ihr euch das Buch kaufen MÜSST! ♥





Montag, 24. Juni 2013

[Rezension] Lucinda Riley - Der Lavendelgarten

Klappentext:
Ein Herrenhaus in der Provence, eine adelige Familie und eine schicksalhafte Liebe in dunklen Zeiten.
Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Verlag: Goldmann | Seiten: 512 | Preis: 9,99€ | Genre: Familiengeschichte, Liebe, Schicksal | Spielt in: Frankreich, Provence, Gassin & Großbritannien, Yorkshire, Blackmoor | Originaltitel: The Light Behind The Window | Erscheinungstermin: Juni 2013 | ISBN: 978-3442477975

Erster Satz:
"Als Emilie spürte, wie der Druck auf ihre Hand nachließ, sah sie ihre Mutter an."



Worum geht es:
Nach dem Tod ihrer Mutter ist Emilie ganz auf sich allein gestellt: Ohne Geschwister und andere Angehörige der Familie Martiniéres trägt sie das Erbe ihrer Familie ganz allein, und das bedeutet nicht nur die emotionale Bürde die ihre Mutter ihr hinterlassen hat, sondern auch die Schulden und das inzwischen ziemlich heruntergewirtschaftete Chateau in der Provence. Doch Gott sei Dank lernt sie nach einiger Zeit in Gassin einen jungen Mann kennen, Sebastian, der ihr helfend zur Seite steht in dieser schweren Zeit, und schon bald zum Mittelpunkt ihres Lebens wird.
Doch nicht nur ihre Gefühle für einander verbinden sie, sondern auch zwei Familiengeschichten die sich berühren: Während der deutschen Besetzung in Frankreich lernten sich Edouard, Emilies Vater, und Constanze, Sebastians Großmutter, kennen. Die beiden verband ein Schicksal voller Dramatik, Einschränkung und ständiger Angst vor dem Feind. 

Meine Meinung:
Nachdem ich beide bisher erschienen Bücher von Lucinda Riley gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihr. Es spielt in der Provence, einem Teil der Erde der mich schon immer fasziniert hat und den ich mich unfassbar schön vorstelle. 
Aber leider war ich doch eher enttäuscht von dem Buch. Der Grund dafür? Man kann es förmlich zwischen den Zeilen lesen, wie wenig Herzblut die Autorin in die Geschichte um Emilie und Sebastian gelegt hat, und offenbar all ihre Kreativität auf die Geschichte um Constanze, Sophia und Edouard konzentriert hat. Ich war anfänglich sogar fast versucht, das Buch aus der Hand zu legen und abzubrechen, so schlecht fand ich diese Geschichte im "Heute". Sie ist flach, vorhersehbar, fuuuurchtbar konstruiert und einfach lächerlich kitschig. Absoluter Groschenroman-Stil. 
Dem gegenüber im krassen Gegensatz steht aber die Geschichte im "Damals" von 1944. Sie steckt voller unerwartete Wendungen, voller Dramatik und Emotionalität. Voller Gefühl und Kraft. Es hat großen Spaß gemacht, diese Episoden zu lesen und ich zumindest war regelrecht enttäuscht wenn wieder Teile der Geschichte aus 1999 kamen. 
Was Lucinda Riley aber beherrscht, ist eine Umgebung zu zeichnen die man fast schon selbst mit allen Sinnen erleben kann. Ich habe einen unglaublich schönen, wenn auch von Klischees belasteten :D, Eindruck von der Provence und Yorkshire erhalten, und hätte am liebsten sofort meine Koffer gepackt um selbst ein paar Tage im Chateau anwesend zu sein.

Im Endeffekt überwiegt für mich aber die Schwäche der Geschichte um Emilie und Sebastian, so dass ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben kann. 



Mittwoch, 6. Juni 2012

[Buchrezension] Lucinda Riley - Das Mädchen auf den Klippen

Klappentext:
 Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Verlag: Goldmann | Format: Taschenbuch | Seiten: 448 | Preis: 9,99€ | Genre: Familie, Frauen, Liebe | ISBN: 978-3442477890
Ihr könnt das Buch z.B. *hier* bei Amazon kaufen

 

Worum geht es:
Obwohl die meisten Grania wohl als typische Mitdreißiger Karrierefrau beschreiben würden, hat sie eigentlich nur einen großen Wunsch. Ein Baby mit Matt, ihrem langjährigen Freund. Doch das Baby stirbt bei einer Fehlgeburt, und Grania flüchtet aus New York nach Irland zur Farm ihrer Eltern, ohne Matt eine Begründung zu geben. 
Während eines Spazierganges entlang der Küste trifft sie auf ein kleines Mädchen, das ganz alleine an den Klippen steht, und nach ihrer Mutter ruft. Aurora. Wenig später erfährt sie, dass Auroras Mutter Selbstmord begangen hat, und das ein dunkles Familiengeheimnis die kleine Welt von der 8jährigen umgibt, das scheinbar sehr eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verflochten ist. 

Meine Meinung:
Nachdem mir "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley so gut gefallen hatte, wollte ich auch unbedingt diesen Roman lesen. Der Klappentext klingt vielversprechend nach einem dunklen Geheimnis zweier miteinander verwobener Familien, natürlich nach Liebe die in solchen Büchern ja nicht fehlen darf, und vorallem viel Tragik.

Beeindrucken wie ihr erster Roman konnte mich dieser hier dann aber doch nicht. Ständig geisterten mir die Worte "Rosamunde Pilcher", "Herzschmerz" und "kitschig" durch den Kopf, die leider nicht die optimalen Begriffe sind, um eine gute Rezension verfassen zu können. Dabei will ich nicht mal sagen, dass es mir nicht gefallen hätte. Aber es hat mich einfach null geapckt.. Wenn ich Bus gefahren bin, hab ich gelesen, aber so freiwillig zu Hause wie ich das sonst immer mache ging gar nicht. Es hat mich einfach nicht gereizt.

Die Handlung war sehr flach und vorhersehbar, so dass das Lesen an sich schon Spaß gemacht hat, die Geschichte aber weniger. Die Charaktere sind mir irgendwie alle zu glatt und zu realitätsfern, die Handlungsstränge viel zu einfach konstruiert und die Spannung fehlt.
Lediglich der Teil der Familiengeschichte der zum 1. Weltkrieg spielt, konnte mich packen.




Goldmann bei Facebook

Sonntag, 11. Dezember 2011

Lucinda Riley - Das Orchideenhaus

Klappentext:
Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt Julia Forrester in ihre alte Heimat Norfolk zurück, wo sie im Orchideenhaus von Wharton Park als Kind viele glückliche Stunden verbrachte. Der Besitzer von Wharton Park, Kit Crawford, überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großmutter gehörte. Mit dem Tagebuch drängt sich ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht - ein Geheimnis, das auch Julias Leben komplett verändern wird...

Das Buch ist im Goldmann Verlag erschienen, kostet 9,99€ und hat 544 Seiten.
Das Buch könnt ihr z.B. *hier* bei Amazon kaufen

 

Worum geht es:
Julia hat ein Leben voller Schicksalsschläge hinter sich, als sie aus Frankreich zurück in das verregnete Norfolk zieht. Sie vergräbt sich in ihrem Elend, bis ihre Schwester sie mit nach Wharton Park nimmt, einem alten Herrenhaus das nun versteigert werden soll. Dort hat sie die schönsten Stunden ihrer Kindheit verbracht, zusammen mit ihrem Opa im Gewächshaus. Überraschenderweise trifft sie bei diesem Besuch einen Mann, den sie schon von damals kennt, Kit, welcher ihr ein Tagebuch überreicht, dass offenbar ihr Großvater während seiner Gefangenschaft in Asien schrieb. Julia macht sich auf den Weg zu ihrer Oma, um sich nun die Geschichte ihrer Familie erzählen zu lassen.

Meine Meinung:
Also ich denke dass dieses Buch wirklich ein klassischer Frauenroman ist. Es geht um Liebe, um Entbehrung und um glückliche und weniger schöne Momente im Leben zweier Generation und zweier Familien. Es geht auch nicht, so wie es der Klappentext ja eigentlich vermuten lässt, um Julias Familiengeschichte sondern um die der Familie Crawford, den Besitzer  von Wharton Park und früheren Arbeitgebern von Julias Großeltern. Das fand ich bis zum Schluss etwas verwirrend, und auch sonst finde ich den Klappentext wenig gelungen.
Es ist aber trotzdem eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, die sich im elitären England der 40er Jahre abspielt, und von Gesellschaftsvorgaben und dem damaligen Leben erzählt. Ich fand das super schön, kann mir aber auch durchaus vorstellen, dass es viele gibt die das anödet. Eine richtige Handlung, bzw. ein Spannungsbogen ist nämlich nicht erkennbar. Viel mehr plätschert die Geschichte so vor sich hin. 

Ein schönes Buch für kuschlige Abende auf der Couch.