Posts mit dem Label Ullstein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ullstein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. Oktober 2013

[Rezension] Frau Freitag - Echt easy, Frau Freitag!

Klappentext:
Frau Freitags neue Klasse ist übertrieben lieb. Ihr ist fast ein bisschen langweilig in der Schule. Da hilft nur eins: mehr Privatleben und lückenlose Überwachung ehemaliger Schüler bei Facebook. Die kommen nämlich immer klar: »Wegen Jobcenter. Musst du auf behindert machen. Dann gehst du Psychater, hast du erst mal vier Monate Ruhe.« – »Oke, ich geh dann mal mich abschminken, dann neu schminken, dann guck ich ma, was ich heute anziehen soll!« Wer für sein Leben gerne chillt und sich schon immer gefragt hat, ob Lehrer auch Menschen sind, ist bei Frau Freitag voll am Start.

Verlag: Ullstein | Preis: 9,99€ | Seiten: 288 | Genre: Humor, Sachbuch | Spielt in: Deutschland, Berlin | Erscheinungsdatum: September 2013 | ISBN: 978-3548375090

Erster Satz:
"'Habe ich geschnarcht?'"

 

Worum geht es:
Frau Freitag hat eine neue Klasse, eine siebte Klasse. Um genau zu sein, eine zuckersüße, brave Klasse, mit lieben fleißigen Mädchen, kaum pubertierenden Jungs und so gut wie keinen Problemschülern. Schlussfolgerung: Frau Freitag langweilt sich zu Tode. Gott sei Dank gibt es den einen oder anderen Jungen in den anderen Klassen, die sie unterrichtet, der sie in den Wahnsinn treibt und natürlich ist da auch noch ihr Privatleben, dass irgendwie mit dem Job unter einen Hut gebracht werden muss. 
Alles in allem steht Frau Freitag also wieder ein chaotisches Schuljahr bevor, ganz nach dem Motto: Chill mal dein Leben, Frau Freitag!

Meine Meinung:
Ich hatte ja so ein bisschen die Befürchtung, dass jetzt nach bereits zwei veröffentlichten Büchern von ihr, bei diesem dritten hier die Luft raus ist, und sämtliche Stories nur noch Wiederholungen der vorherigen Jahre sind. Aber weit gefehlt, denn ihre neue Klasse, diese süßen unschuldigen Siebtklässler, sind sowas von verschieden zu ihrer vorherigen 10. Klasse, sind lieb, brav und anständig - und gerade deshalb manchmal ziemlich witzig. 
Allerdings beinhaltet dieses Buch wesentlich mehr Anekdoten aus ihrem Privatleben als die vorherigen Bücher, was vielen nicht gefallen hat, mich jetzt auch nicht unbedingt vom Stuhl gerissen, aber mir doch auch nicht missfallen hat. Es ist einfach super amüsant, wie sie schreibt, oft nicht was sie schreibt. 
Inzwischen ist auch klar, dass sich die Schule in Berlin befinden muss - was in den anderen beiden Büchern ja nicht unbedingt deutlich wurde.
Mir, als angehende Lehrerin, gefiel dieser neue Einblick in den Schulalltag mal wieder sehr gut. Haha, klar ist es irgendwie erschreckend, aber auch so real und einfach zuckersüß!7


Mittwoch, 15. August 2012

[Rezension] Hanna Winter - Die Spur der Kinder

Klappentext:
Eine junge Frau irrt verzweifelt durch den Wald. In einer abgelegenen Hütte findet sie Zuflucht. Zur gleichen Zeit erhält die Schriftstellerin Fiona Seeberg in Berlin eine schreckliche Nachricht. Zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter werden erneut Kinder entführt. Die Spur führt Fiona und Kommissar Piet Karstens zu einer einsamen Hütte im Spreewald. Offenbar wurden die Kinder dort einem grausamen Ritual unterzogen. Und jede Hilfe scheint zu spät …

Verlag: Ullstein | Format: Taschenbuch | Preis: 8,95€ | Seiten: 352 | Genre: Thriller | ISBN: 978-3548282558
Ihr könnt das Buch z.B. *hier* bei Amazon kaufen 


Worum geht es:

Fionas Tochter Sophie ist nun seit 2 Jahren verschwunden, entführt von einer Person die sich offenbar nicht damit begnügt die Kinder den Familien zu entreißen, sondern den Eltern auch noch eine Botschaft in Form einer Blume schickt, um zu zeigen wer das Kind hat. In diesen 2 Jahren lief in Fionas Leben vieles schief, doch es scheint als ginge es immer noch tiefer. Denn die Kinder verschwinden weiterhin ohne das ein Täter gefasst wird, und neuste Ermittlungen zeigen, dass ihr eigener Freund Adrian in die ganze Sache involviert zu sein scheint. Und auch Theresa, Fionas neue Bekannte, scheint irgendetwas zu wissen..

Meine Meinung:

Was mir als erstes aufgefallen ist, ist das das Buch eine ganz schöne Mogelpackung ist. Auf den ersten Blick sieht das Buch schön dick aus, und die etwa 350 Seiten versprechen einige Stunden Lesespaß. Aber der Schein trügt, und ich kann mich an kein Buch erinnern, das kein Jugendbuch ist, das SO groß geschrieben ist, so große Zeilenabstände hat und so viele weiße Seiten enthält. Da wollte die Autorin offensichtlich mit mehr werben als eigentlich dahinter steckt.

Aber auch mit dem Inhalt den ich dann hatte war ich nicht zufrieden, denn die Handlung ist absolut platt, total konstruiert und trieft nur so vor "Wie-schreibe-ich-einen-Thriller-"Klischees. Ganz oft hatte ich den Eindruck, dass bestimmt Szenen nur deshalb entstanden sind, weil sie jetzt nochmal etwas gaaanz besonders cleveres und verwirrendes einbauen wollte. Leider missglückt, denn zumindest mir ging es so, aber ich wusste schon bei der ersten Erwähnung des letztendlichen Täters, das diese Person es sein wird. 

Was mich aber noch ein wenig mehr gestört hat als die unsympathischen, konstruierten Charaktere war der Schlag mit dem Stereotypenhammer. Denn Lübbenau, die Stadt im Spreewald in der das Buch teilweise spielt, wird als kleines, unfähiges Dorf beschrieben, in dem mehr oder weniger unfähige Dorfburschen ermitteln, ist tatsächlich eine Stadt mit beinahe 20.000 Einwohnern, die sicherlich nicht die Polizei eines anderen Bundeslandes, Berlin, zu Hilfe rufen, wenn eine Leiche auftaucht. 



Donnerstag, 9. August 2012

[Rezension] Frau Freitag - Voll streng, Frau Freitag!

Klappentext:
Hat sich eigentlich schon jemand von euch irgendwo beworben?“ Stille. Dann eine gezielte Frage: „Elif, was willst du denn werden?“ „Beim Arzt.“ „Gut, und warum hast du noch keine Bewerbung abgeschickt?“ „Wer nimmt denn mit Kopftuch, Frau Freitag?“ „Na, vielleicht ein türkischer oder arabischer Arzt.“ „Abooo, bei türkischer Arzt, wissen Sie, was da immer los ist? Da kommen immer sooo viele Leute.“
Außer Frau Freitag macht sich keiner Sorgen um die Zukunft. Ihre Klasse ist jetzt in der Zehnten, aber noch lange nicht fertig mit dem Schulalltag.

Verlag: Ullstein | Format: Taschenbuch | Seiten: 287 | Preis: 9,99€ | Genre: Humor, Sachbuch | ISBN: 9783548374574
Ihr könnt das Buch z.B. hier bei Amazon kaufen.




Worum geht es:
Frau Freitag, Lehrerin an einer Gesamtschule in einer deutschen Großstadt, steht kurz vor dem Zusammenbruch. In nur einem Jahr soll ihre Klasse die Realschulprüfung schreiben, doch es scheitert schon an der Anmeldung. Und auch generell hat eigentlich keiner der Schüler eine Ahnung, was sie oder er mal werden möchte. Naja doch, Diseinerin (Abo, was Nähen? Is voll behindert.) klingt doch gut. Bekommt man auch gut Geld.

Meine Meinung:
Es ist einfach so so witzig, wie Frau Freitag den Schulalltag erlebt, man muss ja beinahe schon sagen überlebt. Wobei, eigentlich nein, denn diese Frau liebt ihre total chaotischen, unzuverlässigen, faulen aber liebenswürdigen Schüler. Nur manchmal könnte sie sie gegen die Wand klatschen, wenn sie sich einfach keinen einzigen Gedanken an ihre Zukunft verschwenden.

Das erste Buch hat mir auch schon sehr gefallen, aber auch das zweite ist unglaublich witzig – aber vielleicht auch nur für Leute, die was mit der Schule und Unterricht zu tun haben, so wie ich. Klar ist es irgendwie erschreckend was an der Schule abgeht, aber es ist auch so lustig zu lesen. Frau Freitags Art zu schreiben mag ich total gerne, manche Kapitel hätte man sich aber durchaus auch sparen können.


Freitag, 13. April 2012

Natascha Kampusch - 3096 Tage

Klappentext:
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen. 

Verlag: Ullstein | Preis: 9,99€ | Seiten: 288 | Format: Taschenbuch | ISBN: 978-3548374260 
Ihr könnt das Buch z.B. hier bei Amazon kaufen 


Worum geht es:
Viel muss ich ja dazu nicht sagen, jeder hat ihre Geschichte mitbekommen. Im Alter von 10 Jahren wird Natascha von Wolfgang Priklopil, der sie in ein nicht einmal 10m² großes Verlies tief unter seinem Haus sperrt und dort für 8 Jahre festhält. In dieser Zeit erlebt sie Erniedrigung, Misshandlung und durchlebt eine Zeit, die niemand nachfühlen kann. Nur weil sie sich mit dem Täter "arrangiert" kann sie diese Zeit überstehen und überleben. 

Meine Meinung:
Es fällt mir unheimlich schwer, dieses Buch zu rezensieren. Ich finde es steht mir einfach nicht zu, ihre Geschichte zu bewerten, deshalb seht es eher als meinen Eindruck von dem Buch und der Art und Weise wie es geschrieben ist. Nicht als ein Urteil darüber, was sie durchleben musste. Nicht als Wertung, sondern nur als persönliche Empfindung beim Lesen.

Im Gegensatz zu anderen Biographien die ich gelesen habe, und die relativ zeitnah geschahen, empfinde ich dieses Buch als wesentlich authentischer und realer. Oftmals hatte ich den Eindruck, dass die Autoren sich bei ihren Biographien als besonders stark und emotionslos beschreiben wollen. Dieses Gefühl hatte ich nicht. Dabei schreibt sie nicht unfassbar traurig, bedient sich keiner sprachlichen Mittel, die mich schluchzen lassen, sondern schildert ihre Geschichte einfach subjektiv, aus ihrer Sicht.

Vieles was in dem Buch geschrieben war, wusste ich so gar nicht. Dabei habe ich den Fall sehr intensiv verfolgt in den Nachrichten, aber vielleicht habe ich auch einfach ausgeblendet, dass das was nicht gesagt wurde trotzdem geschah. Die Brutalität, seelisch wie physisch, aber hat mich zutiefst schockiert. Natürlich hätte ich mir denken können, dass es so war - hab ich auch - aber es schwarz auf weiß zu lesen, gibt dem ganzen eine ganz andere Intensität.

Dennoch gab es ein paar Sachen, die mir nicht gefallen haben. Vieles wurde sehr sehr oft wiederholt. Teilweise sogar beinahe zitiert. Dabei rede ich nicht von irgendwelchen Gefühlen, sondern Beschreibungen oder Charakterisierung des Täters. Ganze Kapitelabschnitte ähnelten sich extrem, besonders in den ersten Jahren ihrer Gefangenschaft, während sehr die letzten Jahre und die Befreiung zu kurz kamen. 
Und ich sehe ihre Auseinandersetzung mit dem Stockholm- Syndrom auch sehr kritisch. Sie äußert sich mehrfach sehr klar, dass sie dieses Syndrom nicht hat. Doch einerseits bezweifel ich, dass sie das überhaupt beurteilen kann, und andererseits sprechen viele ihrer Sätze eben genau für dieses Syndrom. Es lässt sich nicht alles damit entschuldigen, dass sie nur so überleben konnte, denn auch das, dieses mit dem Täter nicht ins Gericht zu gehen, ist ein Indiz für das Stockholm- Syndrom.

Fazit: Alles in allem war es aber eine´sehr aufwühlendes und erschreckendes Buch. Das nicht wirklich Dinge offenbart, die man nicht ohnehin schon aus den Medien kannte, aber Natascha mehr zur Person als zum Opfer werden lassen.



Sonntag, 11. Dezember 2011

Frau Freitag - Chill mal, Frau Freitag

Klappentext:
Eine der Lieblingsbeschimpfungen aller Schüler ist ja Spast. Jedes Mal, wenn ich das Wort höre, frage ich die Schüler: ‚Weißt du denn, was ein Spast ist? Und ich bekomme immer die gleiche Antwort: ‚Ja, klar. Ein Spast ist ein kleiner Vogel‘. Da steht also ein riesiger Schüler vor mir, wahrscheinlich mit Totschläger und Messer in der Tasche und einer kiloschweren Schüler- und Polizeiakte, und denkt, ein Spast sei ein kleiner Vogel.

Das Buch ist im Ullstein Verlag erschienen, hat 336 Seiten und kostet 9,99€. 
Das Buch könnt ihr z.B. *hier* bei Amazon kaufen
 
 

Worum geht es:
Frau Freitag ist Klassenlehrerin in einer eher Leistungschwachen 9. Klasse irgendwo in einer deutschen Hauptstadt, an einer Gesamtschule mit hohem Ausländeranteil. Achja, und Frau Freitag hasst es, wenn man das sagt. Kinder deren Großeltern schon hier geboren wurden, sind keine Ausländer. Basta. Auch wenn all die Murats, Mehmeds und Kopftuchmädels dies auf Biegen und Brechen behaupten; Für sie sind das Deutsche. Und genau wie diese Schüler, hat sie auch all die anderen Kinder ihrer Klasse lieb. Besonders die die jeden Tag zu spät kommen, sich wundern wozu sie einen Bleistift brauchen und die die ihr andauernd neue Schimpfwörter beibringen. Frau Freitag ist gerne Lehrerin. Sie liebt ihren Job: Privatleben? Völlig überschätzt.

Meine Meinung:
Haha, natürlich habe ich mir dieses Buch nur deshalb gekauft, weil ich selbst in einigen Jahren Lehrerin sein werde, und mich emotional schon mal auf all die kleineren und größeren Probleme in einer Klasse vorbereiten möchte. Nach dem Lesen dieses Buches, bin ich mir meiner Berufswahl aber nicht mehr ganz so sicher :D 
Frei nach dem Motto "Wut runterschlucken, lächeln, NICHT ausrasten..."SAMIRA JETZT HALT ENDLICH DEINE KLAPPE, ICH BEKOMM KOPFSCHMERZEN!" 
Ich habe wirklich lachen müssen bei dem Buch. Das schönste an der ganzen Sache ist ja, das Frau Freitag eben nicht eine erfundene Gestalt ist, sondern irgendwo in Deutschland genau das erlebt. Tag für Tag. 
Es ist so skurril was sie erlebt, wie sie damit umgeht und wie sie den Schulalltag analysiert. Herrlich.
Teilweise wiederholt oder wiederspricht sie sich aber, was den Lesespaß so ein bisschen minimiert, aber ganz ehrlich- es tut dem kein Abbruch.

Und nach dem Lesen dieses Buches, weiß ich nicht ob ich nun Angst haben soll vor meinem Beruf oder mich erst Recht darauf freuen kann? :D
Sehr sehr lustig!


Lori Andrews - Bis auf die Knochen

Bei dem Buch hab ich mich eindeutig vom Titel und vom Cover leiten lassen :D Ich finde das verspricht schon so richtig ein gutes Buch, und weil mir der Klappentext auch ganz gut gefallen hat, dachte ich ich nehms mal mit.. Naja.. :D

 Klappentext:
Alex Blake, Molekularbiologin in Washington, bekommt einen heiklen Auftrag: Sie soll die Schädel vietnamesischer Soldaten restaurieren, die vor dreißig Jahren von der US-Army getötet wurden. In einem der Schädel entdeckt sie einen Brief. Ein Soldat berichtet von einem Massaker an Zivilisten. Wenig später wird ein Mann ermordet, der in Vietnam einen großen Öldeal aushandeln sollte. Hängen die beiden Fälle zusammen? Alex fliegt nach Saigon – und ahnt nicht, dass auch ihr Leben in Gefahr ist. 

Erschienen ist es im Ullstein Verlag, kostet 8,95€ und hat 360 Seiten.
Kaufen könnt ihr das Buch z.B. *hier* bei Amazon 

  

Das Buch geht unheimlich spannend los: Alex Blake, die Protagonisten, ist eine begnadete Biologin die im Rahmen des 30 jährigen Jubiläums des Waffenstillstandes zwischen Amerika und Vietnam Schädel restaurieren soll. Dies erweist sich jedoch als heikle Sache, da den Schädeln bzw den Toten jeder Respekt genommen wurde, da sie mit Graffitis besprüht wurden, als Kerzenständer missbraucht wurden oder einfach als makaberes Andenken für die Soldaten dienen sollte. Anschließend sollen sie in einer feierlichen Zeremonie an Vietnam übergeben werde. 
In einem der Schädel findet Alex jedoch eine geheime Botschaft, die auf ein Massaker, den Mord unzähliger Zivilisten, hindeutet. Sie beschließt der Sache nachzugehen, und hat bald einen schrecklichen Verdacht: Ihr eigener Vater der im Vietnamkrieg fiel könnte mit den Morden in Verbindung stehen.
Zeitgleich sterben um sie rum Menschen, die mit diesem Fall in Zusammenhang gebracht werden könnten, obwohl sie aus einer ganz anderen Branche kommen. Also beginnt Alex zu recherchieren, und gibt sich damit in sehr große Gefahr.

An sich klingt die Story ja ganz nett oder? Wäre sie auch, wäre da nicht dieses völlig überzogene Superheldengehabe, dass mich mehr an Tomb Raider erinnert, als an eine durchschnittliche Biologin im besten Alter. Sie übersteht Situationen ohne mit der Wimper zu zucken, für die andere Leute jahrelange Therapien bräuchten, meistert heldenhaft Anschläge, Bedrohungen und ähnliches quasi im Alleingang, und scheint auch sonst so ziemlich DIE Verkörperung einer Heldin zu sein.

Eine spannende Geschichte, die völlig übertrieben endet, und mir daher nicht in guter Erinnerung bleiben wird.