Donnerstag, 9. August 2012

[Rezension] Frau Freitag - Voll streng, Frau Freitag!

Klappentext:
Hat sich eigentlich schon jemand von euch irgendwo beworben?“ Stille. Dann eine gezielte Frage: „Elif, was willst du denn werden?“ „Beim Arzt.“ „Gut, und warum hast du noch keine Bewerbung abgeschickt?“ „Wer nimmt denn mit Kopftuch, Frau Freitag?“ „Na, vielleicht ein türkischer oder arabischer Arzt.“ „Abooo, bei türkischer Arzt, wissen Sie, was da immer los ist? Da kommen immer sooo viele Leute.“
Außer Frau Freitag macht sich keiner Sorgen um die Zukunft. Ihre Klasse ist jetzt in der Zehnten, aber noch lange nicht fertig mit dem Schulalltag.

Verlag: Ullstein | Format: Taschenbuch | Seiten: 287 | Preis: 9,99€ | Genre: Humor, Sachbuch | ISBN: 9783548374574
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Worum geht es:
Frau Freitag, Lehrerin an einer Gesamtschule in einer deutschen Großstadt, steht kurz vor dem Zusammenbruch. In nur einem Jahr soll ihre Klasse die Realschulprüfung schreiben, doch es scheitert schon an der Anmeldung. Und auch generell hat eigentlich keiner der Schüler eine Ahnung, was sie oder er mal werden möchte. Naja doch, Diseinerin (Abo, was Nähen? Is voll behindert.) klingt doch gut. Bekommt man auch gut Geld.

Meine Meinung:
Es ist einfach so so witzig, wie Frau Freitag den Schulalltag erlebt, man muss ja beinahe schon sagen überlebt. Wobei, eigentlich nein, denn diese Frau liebt ihre total chaotischen, unzuverlässigen, faulen aber liebenswürdigen Schüler. Nur manchmal könnte sie sie gegen die Wand klatschen, wenn sie sich einfach keinen einzigen Gedanken an ihre Zukunft verschwenden.

Das erste Buch hat mir auch schon sehr gefallen, aber auch das zweite ist unglaublich witzig – aber vielleicht auch nur für Leute, die was mit der Schule und Unterricht zu tun haben, so wie ich. Klar ist es irgendwie erschreckend was an der Schule abgeht, aber es ist auch so lustig zu lesen. Frau Freitags Art zu schreiben mag ich total gerne, manche Kapitel hätte man sich aber durchaus auch sparen können.


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