Montag, 30. April 2012

[Rezension] Alan Bradley - Flavia de Luce, Mord ist kein Kinderspiel

Klappentext:
Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es neben Rauch und stiebenden Funken sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia bewahrt den Durchblick und findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Und bald darauf erkennt sie, dass das ruchlose Verbrechen eng mit einem weiteren, seit mehreren Jahren ungeklärten Todesfall verwoben ist. Doch allmählich stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann ...

Verlag: Blanvalet | Seiten:  368 | Preis: 8,99€ | Format: Taschenbuch | ISBN: 978-3442378258 
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Worum geht es:
Kaum das Flavia den ersten Schock - nun gut, Schock nicht unbedingt, eher mörderisches Interesse - an dem letzten Toten in Buckshaw überwunden hat, passiert es schon wieder: Ein Toter mitten in Bishops Lacey. Und zum Glück ist Flavia nicht weit, kaum vorstellbar sie hätte verpasst sich einprägen zu können, wie so ein Mensch nach einem Stromschlag aussieht. Und dann auch noch so eine Berühmtheit, die da vor ihren Augen seinen letzten Atem aushaucht. Also beschließt sie zu helfen, denn mal ganz ehrlich- so ganz ohne ihre Hilfe kommt die Polizei ja nun auch nicht zurecht.

Meine Meinung:
Ohja, ich bin definitiv und vollkommener Flavia-Fan. Ich kenne keine Person, die so herrlich unsympathisch ist. Flavia ist, aus Feelys und Daffys Sicht auf jeden Fall, noch immer wundervoll neunmalklug, neugierig und frech, gesegnet mit einer ordentlichen Priese schwarzem Humor und einem vielleicht ein klein wenig zu großem Interesse am Tod. Am liebsten würde ich sie aus dem Buch ausschneiden, zusammenbasteln und mich den ganzen Nachmittag von ihr bevormunden und korrigieren lassen. 
Klingt jetzt ersteinmal ziemlich abschreckend, aber glaubt mir- man kann Flavia nur lieben. 

Dabei muss man den ersten Teil nicht gelesen haben, denn die Bücher bauen nicht aufeinander auf. Dennoch werden natürlich Menschen und Gegebenheiten erwähnt, die man schon aus dem ersten Buch kennt. Der Fall "Puppenspieler stirbt vor Flavias Augen, und die Polizei tappt im Dunkeln" steht aber eigenständig für sich.

Klar, Flavia ist sowas wie Freizeitdetektivin, die eigentlich nicht so viel Zeit neben ihrem Chemielabor hat, aber trotzdem sollte man auch hier wieder keinen "Krimi" an sich erwarten. Es ist schon so, dass man nicht weiß wer Rupert wieso umgebracht hat, aber generell steht eher doch Flavia als Person und das ganze drumherum im Mittelpunkt.

Wieder einmal grandios- und so langsam ziehe ich es in Erwägung mich mit einem "Flavia ich will ich ein Kind Wundermittel aus deinem Labor von dir"- Plakat vor Buckshaw zu campen. Der dritte Teil kann kommen!




Donnerstag, 26. April 2012

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Augenjäger

Klappentext:
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ... 

Verlag: Droemer | Seiten: 432 | Preis: 19,99€  | Format: Hardcover | Genre: Thriller | ISBN: 978-3426198810
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Ich werde wohl ein bisschen spoilern über den ersten Band. Also wer das noch nicht gelesen hat, sollte die Rezension hier nicht lesen. 

Worum geht es: 
Zorbachs Frau ist tot, und sein Sohn ist in den Fängen der Bestie: Dem Augenjäger. Doch Dank Alinas Fähigkeiten konnte die Polizei den vermutlichen Aufenthaltsort von Julian, Zorbachs Sohn, ermitteln. Doch als sie dort ankommen, sind es bereits 7 Minuten über dem Ultimatum, und mit dem Ablauf dessen, bekommt das Opfer keine Luft mehr.
Zur gleichen Zeit wird Alina gebeten, aus Zarin Suker, dem Psychopathen der seinen Opfern erst die Augenlider abschneidet und die dann vergewaltigt, sein Geheimnis zu locken. Denn sein letztes Opfer und einzige Zeugin ist nun geistesgestört und so droht die Gefahr, dass Zuker aus dem Gefängnis entkommt. Doch was Alina bei der Berührung sieht, reicht nicht aus um ihn zu schnappen, und so beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.

Meine Meinung:
Im Prinzip brauch auf einem Buch nur "Autor: Sebastian Fitzek" drauf stehen, und ich kann mir fast sicher sein, dass es mir gefällt. Umso erstaunlicher eigentlich, wie lange es gedauert hat, ehe ich es nun doch erst gelesen habe. Aber verunsichert von etlichen nicht so guten Rezensionen, wollte ich erst einmal ein wenig Abstand zwischen die Kritik und mich und das Buch bringen, um ihm dann eine faire Chance zu geben.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann die schlechten Rezensionen nicht wirklich nachvollziehen, denn das Buch ist meiner Meinung nach das, was ich erwartet habe: Ein sehr gelungener Fitzek. Wie immer schafft der Autor es ein perfides Netz zu spinnen, in dem jeder verdächtig und unschuldig zu gleich scheint. Er schafft eine so abstruse Grundstimmung, die es mir einfach unmöglich gemacht hat, es länger als einen halben Tag aus der Hand zu legen, und selbst wenn ich nur 7 Minuten Zeit hatte zum Lesen, hab ich sie genutzt.

Die Spannung steigert sich konsequent, bis es kaum noch auszuhalten ist, und man endlich wissen will wer hier nun eigentlich wem was warum angetan hat oder noch antun will. Die Handlungen der Charaktere empfinde ich allerdings dann doch teilweise als etwas realitätsfern. Insbesondere Nicola reagiert für mich nicht so, wie man es in ihrer Situation erwarten würde, und auch einige Dialoge ergeben für mich im Bezug auf die folgende oder vorangegangene Handlung nicht so viel Sinn.

Ich bin gespannt ob es einen dritten Teil der Serie geben wird. Mir würde es reichen, wenn es hier nun trotz des offenen Endes bei bleiben würde.




Freitag, 20. April 2012

[Rezension] David Safier - Mieses Karma

Klappentext:
Wiedergeburt gefällig? Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht! 

Verlag: Rowolth | Preis: 8,99€ | Format: Taschenbuch | Seiten: 288 | ISBN: 978-3499244551
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Worum geht es:
Ihr Tod war gar nicht das schlimmste an diesem Tag. Auch nicht, dass ihr Kleid am Hintern gerissen ist, während hunderte Kameras auf sie gerissen ist. Das schlimmste ist das, was sie nach der Kolision mit der Raumfahrttoilette sieht: Einen Ameisenbau. Von innen. Als Ameise. Und zu allem Überfluss sitzt vor ihr eine ganz besonders dicke Ameise, Buddah, die ihr sagt, dass sie leider zu viel mieses Karma gesammelt hat. Dumm gelaufen. Doch zusammen mit Casanova, ja DEM Casanova, schmiedet sie einen Plan ab sofort gutes Karma zu sammeln.

Meine Meinung: 
Von allen Seiten wurde mir das Buch empfohlen. Ich kenne niemanden, der das Buch nicht super lustig findet, und so kam ich ja quasi gar nicht drumherum es mir auch zu kaufen. 
Gesagt getan, und inzwischen ist es auch gelesen.
Allerdings habe ich nicht Tränen gelacht, musste mich nicht beherrschen laut in der Bahn loszulachen, viel eher musste ich innerlich schmunzeln.

Ich finde das Buch ehrlich gesagt nicht wirklich lustig im klassischen Sinne, also lustig für mich (ich bin da aber auch seeehr anspruchsvoll). Mein Humor ist eher MachoMan, Mieses Karma fand ich hingegen eher niedlich als super lustig.
Trotzdem hat mir die Story ganz gut gefallen, Kim ist einfach so herrlich chaotisch und uneinsichtig.

Mittwoch, 18. April 2012

[Rezension] Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler

Klappentext:
Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

Verlag: Oetinger | Preis: 16,95€ | Seiten: 446 | Altersempfelung: ab 14 | Format: Hardcover | ISBN: 978-3789142895
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Worum geht es:
Zu tun hatte sie mit ihm noch nichts. Eigentlich hatte Anna noch nie etwas zu tun, mit Leuten wie ihm, Leuten wie Tannatek, dem "polnischen Kurzwarenhändler", der auf dem Schulhof bei den Fahrradständern steht, stets die Hände in den Taschen, Kopfhörer in den Ohren und der irgendwie auch ein bisschen unheimlich ist. Keiner hat eigentlich viel mit ihm zu tun, außer eben dass, wofür man Abel Tannatek kennt. 
Doch als sie unter dem Sofa im Aufenthaltsraum ihrer Schule eine Puppe findet, die Abels angeblicher Schwester gehören soll, wird sie auf ihn aufmerksam. Mehr noch, er fasziniert sie, macht ihr aber auch Angst. 
Nach der Schule fährt sie ihm hinterher, warum weiß sie eigentlich nicht, und belauscht seine Gespräche. Belauscht das Märchen, dass er seiner kleinen Schwester erzählt.

Meine Meinung: 
Schwierig. Ich finde es wirklich unheimlich schwierig, mich bei dieser Rezension auf eine Bewertung festzulegen. Denn einerseits habe ich etwas ganz anderes erwartet, andererseits hat es mich überrascht. Einerseits gefiel mir der Schreibstil, diese von Grund auf melancholische Stimmung des Buches, andererseits lehne ich die Botschaft, die dieses Buch -ein Jugendbuch für Kinder ab 14 - grundlegend ab.

Aber mal der Reihe nach. Anfänglich war ich etwas irritiert, hatte ich mir darunter, vom Klappentext her, eine vollkommen andere Geschichte vorgestellt. Was mich aber erwartet, war ein Buch, mit traurigen Protagonisten, einer depressiven Grundstimmung und einer erschreckenden Handlung. Dennoch ließ es sich flüssig lesen, war spannend, und obwohl ich irgendwie bedrückt war beim Lesen, hat es mich fasziniert. 

In den Mittelpunkt gestellt wird ein junger Mann, von der Gesellschaft quasi verstoßen, der für das Glück seiner Schwester und für sich kämpft. Und ein Mädchen, dass so unglaublich naiv und altruistisch ist, bis hin zur völligen Selbstaufgabe, dass ich sie einfach, und ja ich muss es so sagen, fast schon verabscheut habe. 

Allerdings, und das finde ich absolut indiskutabel, thematisiert das Buch ein Thema, welches meiner Meinung nach nicht in ein Jugendbuch gehört. Außer lauter vermeintlicher Liebe (im Prinzip kennen sich die beiden nämlich absolut nicht), akzeptiert Anna Gewalt. Auch sexuelle Gewalt. Und als Krönung der ganzen Sache, verharmlost das Buch, diese Thematik auch noch auf die extremste Art und Weise. Frei nach dem Motto: Wenn man jemanden wirklich liebt, darf derjenige mit einem selbst und anderen alles machen. In meinen Augen eine katastrophale Botschaft für eventuelle junge Menschen, die das Buch lesen. 
Außerdem wird Abels Umfeld so schrecklich klischeehaft dargestellt: Er ist arm, lebt in einem Plattenbau, in dem auch sonst ausschließlich asoziale und Penner leben, die ihm ALLE nur böses wollen, wo hingegen Anna in einer tollen Wohnung, mit (natürlich) bedingungslos liebenden Eltern, einem Klavier und Bildung lebt. 
Alles klar. Schließlich gibt es nur schwarz und weiß. Und Abel, der ist beides.

Freitag, 13. April 2012

Natascha Kampusch - 3096 Tage

Klappentext:
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen. 

Verlag: Ullstein | Preis: 9,99€ | Seiten: 288 | Format: Taschenbuch | ISBN: 978-3548374260 
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Worum geht es:
Viel muss ich ja dazu nicht sagen, jeder hat ihre Geschichte mitbekommen. Im Alter von 10 Jahren wird Natascha von Wolfgang Priklopil, der sie in ein nicht einmal 10m² großes Verlies tief unter seinem Haus sperrt und dort für 8 Jahre festhält. In dieser Zeit erlebt sie Erniedrigung, Misshandlung und durchlebt eine Zeit, die niemand nachfühlen kann. Nur weil sie sich mit dem Täter "arrangiert" kann sie diese Zeit überstehen und überleben. 

Meine Meinung:
Es fällt mir unheimlich schwer, dieses Buch zu rezensieren. Ich finde es steht mir einfach nicht zu, ihre Geschichte zu bewerten, deshalb seht es eher als meinen Eindruck von dem Buch und der Art und Weise wie es geschrieben ist. Nicht als ein Urteil darüber, was sie durchleben musste. Nicht als Wertung, sondern nur als persönliche Empfindung beim Lesen.

Im Gegensatz zu anderen Biographien die ich gelesen habe, und die relativ zeitnah geschahen, empfinde ich dieses Buch als wesentlich authentischer und realer. Oftmals hatte ich den Eindruck, dass die Autoren sich bei ihren Biographien als besonders stark und emotionslos beschreiben wollen. Dieses Gefühl hatte ich nicht. Dabei schreibt sie nicht unfassbar traurig, bedient sich keiner sprachlichen Mittel, die mich schluchzen lassen, sondern schildert ihre Geschichte einfach subjektiv, aus ihrer Sicht.

Vieles was in dem Buch geschrieben war, wusste ich so gar nicht. Dabei habe ich den Fall sehr intensiv verfolgt in den Nachrichten, aber vielleicht habe ich auch einfach ausgeblendet, dass das was nicht gesagt wurde trotzdem geschah. Die Brutalität, seelisch wie physisch, aber hat mich zutiefst schockiert. Natürlich hätte ich mir denken können, dass es so war - hab ich auch - aber es schwarz auf weiß zu lesen, gibt dem ganzen eine ganz andere Intensität.

Dennoch gab es ein paar Sachen, die mir nicht gefallen haben. Vieles wurde sehr sehr oft wiederholt. Teilweise sogar beinahe zitiert. Dabei rede ich nicht von irgendwelchen Gefühlen, sondern Beschreibungen oder Charakterisierung des Täters. Ganze Kapitelabschnitte ähnelten sich extrem, besonders in den ersten Jahren ihrer Gefangenschaft, während sehr die letzten Jahre und die Befreiung zu kurz kamen. 
Und ich sehe ihre Auseinandersetzung mit dem Stockholm- Syndrom auch sehr kritisch. Sie äußert sich mehrfach sehr klar, dass sie dieses Syndrom nicht hat. Doch einerseits bezweifel ich, dass sie das überhaupt beurteilen kann, und andererseits sprechen viele ihrer Sätze eben genau für dieses Syndrom. Es lässt sich nicht alles damit entschuldigen, dass sie nur so überleben konnte, denn auch das, dieses mit dem Täter nicht ins Gericht zu gehen, ist ein Indiz für das Stockholm- Syndrom.

Fazit: Alles in allem war es aber eine´sehr aufwühlendes und erschreckendes Buch. Das nicht wirklich Dinge offenbart, die man nicht ohnehin schon aus den Medien kannte, aber Natascha mehr zur Person als zum Opfer werden lassen.



Donnerstag, 12. April 2012

Top Ten Thursday #7



Uuuuh die heutige Folge des Top Ten Thursyday ist weit interpretierbar: Meine 10 liebsten Klassiker. Ich hab das für mich persönlich jetzt nicht nur auf Literatur aus den vorherigen Jahrhunderten bezogen, sondern auf Bücher, die so populär sind, dass sie für mich als Klassiker zählen. Allerdings war ich auch nie der Typ in der Schule, den die Pflichtlektüre gestört hat. Ich mag viele der Klassiker die wir da gelesen haben- Nur dieses monatelange interpretieren ging mir immer ziemlich auf die Nerven :D

1. Patrick Süskind - Das Parfume
2. Joanne K. Rowling - Harry Potter
3. Christine F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
4. Bruno Apitz - Nackt unter Wölfen
5. Theodor Fontane - Effie Briest
6. George Orwell - Nineteen Eighty Four
7. Daniel Defoe - Robinson Crusoe
8. Antoine de Saint- Exupéry - Der kleine Prinz
9. Friedrich Schiller - Kabale und Liebe
10. Goethe - Iphigenie auf Tauris



Nächste Woche: Meine 10 liebsten Krimis

[Rezension] Caragh O'Brien - Das Land der verlorenen Träume

Ich werde spoilern, also wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezi auslassen.

Klappentext:
Die junge Gaia hat alles verloren: ihr Zuhause, ihre Eltern und ihre große Liebe. Allein gelassen mit ihrer kleinen Schwester macht sich Gaia auf die Suche nach einer neuen Heimat. Doch als man ihr auch noch die Freiheit nimmt, fängt Gaia an zu kämpfen. Für sich, für ihre Zukunft und für das Schicksal der neugeborenen Kinder …

Verlag: Heyne | Format: Hardcover | Seiten: 464 | Preis: 16,99€ | ISBN: 978-3453267282 
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Worum geht es: 
Nachdem Leon sich für Gaia und Maya aufgeopfert hat, gelingt ihnen den letzten Wunsch ihrer Mutter umzusetzen: Sie fliehen in den toten Wald, mitten durch das Ödland. Doch die Reise ist weitaus beschwerlicher als angenommen, und Maya, Gaias neugeborene Schwester wird vielleicht nicht überleben, vielleicht nicht einmal nachdem sie von Peter gerettet wurden. Peter, einer der übermäßig vielen heiratsfähigen jungen Männer von Sylum, bringt Gaia zur Matriarch. 
Nur wenig später begeht Gaia in den Augen der Einwohner Sylums und besonders nach Ansicht von Fräulein Olivia einen folgeschweren Fehler, und wird zur Strafe ins Mutterhaus gesperrt. Da muss sie nun so lange verharren, ehe sie bereit ist sich den Gesetzen der Stadt zu beugen. Sie hält eisern ihren Wiederstand, bis sie herausfindet, wer noch in Sylum gelandet ist...

Meine Meinung:
Seit dem Lesen der letzen Seite sind schon einige Tage vergangen. Eigentlich Zeit genug, um sich über eine Bewertung klar zu werden, aber das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Das einzige was ich mit Sicherheit weiß, ist dass dieser zweite Band mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie "Die Stadt der verschwundenen Kinder." Der Version einer Dystopie aus dem ersten Band, ist nun nämlich einer ganz anderen dystopischen Gesellschaft gewichen, und irgendwie tat ich mich schwer damit quasi zwei im Prinzip völlig verschiedene Geschichten mit den gleichen Charakteren zu lesen. 

Zum einen ist mir Gaia ziemlich suspekt geworden. War sie im ersten Band noch eine junge Frau, die für ihre Prinzipien einsteht, ist sie nun zu einer Person geworden, die die Regeln einer anderen Gesellschaft mehr oder weniger akzeptiert und sich von diesen brechen ließ. Aber dadurch hatte sie offensichtlich sehr viel Zeit, JEDEM Mann der auch nur zwei, drei nette Worte für sie übrig hatte, sofort zu verfallen. Es reichte schon, dass man sie höflich behandelte, und schon war Gaia sich ihrer Gefühle unsicher. So entwickelt sich aus der Liebesgeschichte im ersten Band hier jetzt eine Vierecks-Beziehung, ohne das sie richtig weiß wer nun warum der richtige für sie ist. 

Außerdem sind meiner Meinung nach einige Handlungen nicht richtig zu Ende gedacht, und werden im Laufe des Buches nicht richtig weiter verfolgt. Ich könnte jetzt nicht einmal konkret sagen, was, aber es blieb nach dem Lesen irgendwie das Gefühl zurück "wie? Und das wars jetzt? Nanu?!". Es war halt eben so ganz anders als der erste Band.

Trotzdem fand ich die Geschichte sehr spannend. Ich liebe Dystopien, und das Problem mit dem die Einwohner von Sylum zu kämpfen haben, ist eben sehr real: Die Menschen sterben aus, weil immer weniger Mädchen geboren werden, ohne das die Menschen wissen wieso. Die Entwicklung in dieser Stadt seit Gaia dort ist, ist wirklich rasant und sehr spannend. Und generell finde ich es unglaublich faszinierend, dieses ganze System zu beobachten, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es mehr geklärt wird, warum nun die Frauen in diesem Ort die Herrschenden sind, wieso keiner dafür sorgt, dass es genug ärztliche Versorgung gibt, und wieso jeder Gaias Großmutter für verrückt hielt, anstatt sie zu unterstützen. 
Ich bin mir aber fast sicher, dass sich das alles noch in einem unfassbar spannenden Finale klären wird, und ich bin jetzt schon extrem heiß auf den dritten Band! 


Sonntag, 8. April 2012

[Rezension] Ernest Cline - Ready Player One

Klappentext:
Wer online stirbt, ist wirklich tot!
Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Daher flieht er - wie die meisten Menschen - in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos - in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!


Verlag: Penhaligon | Preis: 19,99€ | Format: Hardcover (meins ist ein Rezensionsexemplar) | Seiten: 512 | Genre: Dystopie, Cyberpunk | ISBN: 978-3764530907
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Worum geht es:
Seit fünf Jahren ist Wade auf der Suche nach dem versteckten Easter Egg in der OASIS. Dem Gewinner winkt das Erbe des verstorbenen Erfinders der OASIS, einem Multimilliardär und riesiger Fan der 80er Jahre. Aber natürlich sucht nicht nur Wade, oder Parzival wie er sich online nennt, nach dem Schatz, sondern tausende Jäger weltweit. Als er einen Hinweis findet, wie er dem Gewinn näher kommen kann, gerät er ins Visier der IOI, einer Firma die ebenfalls den Schatz finden will, um die OASIS zu privatisieren, und denen jedes Mittel recht ist. Ab jetzt befindet er sich auf der Flucht...

Meine Meinung:
Das Buch ist ganz klar eines, dass man wahrscheinlich eher dann lesen sollte wenn man sich wirklich sehr für Sci-Fi, Technik, Computerspiele und die 80er Jahre interessiert. Ich tue das nicht, und hatte dadurch ziemlich meine Schwierigkeiten mit der Geschichte klar zu kommen. Vieles habe ich ganz einfach nicht verstanden, nicht nachvollziehen können, oder kannte es nicht. Das hat mir ziemlich den Lesespaß genommen. 

Dennoch möchte ich das Buch mal abseits dessen betrachten. Denn eigentlich ist die Story schon ziemlich spannend. Man verfolgt Wade in seinem Streben nach dem ganz großen Geld, und die Abenteuer die er dabei, virtuell und in der Realität, erlebt, sind durchaus auch ziemlich spannend, man langweilt sich also nicht beim Lesen. Was mir aber unheimliche Probleme gemacht hat, war mein fehlendes Verständnis für das Spiel. Seine virtuelle Figur agiert völlig normal, wie ein normale Mensch, sowohl in Mimik und Gestik, als auch in seiner Handlung. Aber Wade befindet sich zu Hause, in einem Raum mit Handschuhe und Brille, und das hat mir schon ziemliche Probleme bereitet, es mir vorstellen zu können. 

Was mir wiederrum sehr gefallen hat, war dass alle Personen Antihelden waren. Keine strahlenden Super-Spieler, sondern picklige, dicke "Kinder", die von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, und nun ihr Glück in der OASIS suchen. Denn dort konnte man sein, wer man möchte. 
Allerdings sind ihre Fähigkeiten schon merkwürdig: Die ganze Welt kommt fünf Jahre lang nicht auf den ersten Hinweis, und dann löst ein Jugendlicher das Rätsel mehr oder weniger zufällig, und scheinbar auch recht problemlos wenn man sich nur ein klein wenig mit der Materie befasst. 

Fazit: Das Buch finde ich schon ganz gut, aber meiner Meinung nach ist es einfach nicht Massentauglich, und ist wahrscheinlich wirklich eher ein Schatz für Interessierte an Technik und Computerspielen, besonders die der 80er. 


Freitag, 6. April 2012

Für Hobbyköche und Sparfüchse

Neulich hab ich mir ein ziemlich cooles Kochbuch gekauft. Jeden Mittwoch, manchmal auch Dienstags, oder Donnerstags, oder gar nicht :D, machen meine Freundinnen und ich einen Kochabend, so richtig schön mit Hauptspeise, Nachtisch und letztes Mal auch super leckeren Cocktails :) 
Allerdings ist es natürlich nicht immer ganz billig für 4 Leute ein ordentlichen Menü zu kochen, und schon gar nicht als arme Studentin ;) 
Deshalb war klar, das Buch MUSS gekauft werden. Jedes Rezept kostet maximal 2,50€ pro Person, und gerechnet wird für 4 Personen.

Es gibt Kuchen, Suppen, Desserts und richtig leckere Hauptgerichte. Mjaaaamm
 

Donnerstag, 5. April 2012

Top Ten Thursday #6


Bei den letzten Top Ten Thursdays konnte ich ja leider nicht so wirklich teilnehmen. Ich habe einfach kaum bzw nur sehr vereinzelt Bücher über Zombies, Vampire und Feen. Und da das auch nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist, auch keine Wünsche die ich da hätte hinzuschreiben können.
Umso besser also, dass es diese Woche um etwas gaaanz einfaches geht :) 

10 Bücher die mir der Osterhasi bringen soll

War gar nicht so einfach, sich auf 10 Bücher festzulegen, aber im ENdeffekt hab ich mich jetzt für Bücher entschieden, die alle relativ neu auf meiner Wunschliste sind, und zum Großteil auch noch an die 20€ pro Buch kosten.

1.) Heike Eva Schmidt - Purpurmond
2.) Alan Bradley - Flavia de Luce, Mord ist kein Kinderspiel
3.) Cody McFadyen - Der Menschenmacher
4.) Kai Meyer - Arkadien erwacht
5.) Katie Kacvinsky – Die Rebellion der Maddie Freeman
6.) Jodi Picoult – In den Augen der anderen 
7.) Tabitha Suzuma  - Forbidden  
8.) Ich helf dir Kochen
9.) Adam Gidwitz – Ein dunkle und grimmige 
10.) Ilsa J. Bick – Ashes  



Thema für die nächste Woche ist:
Eure 10 liebsten Klassiker
 
   

Mittwoch, 4. April 2012

[Rezension] Cornelia Funke - Tintentod

Klappentext
Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen … 

Verlag: Dressler / Oetinger | Seiten: 768 | Format: Hardcover | Preis: 22,95€ | ISBN: 978-3791504766
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Worum geht es:
Noch immer sind Meggie, Mo und Resa in der Tintenwelt verschwunden. Und noch immer ist Elinor in der "wirklichen Welt" gefangen, und vermisst ihre Lieben unbeschreiblich stark. Doch Gott sei Dank ist sie unwissend, was in der Tintenwelt tatsächlich vor sich geht:
Staubfinger wurde von den weißen Frauen mitgenommen, als Pfand für Farid, und verlässt somit eine Welt, die an Schrecken kaum noch zu überbieten ist. Der Natternkopf herrscht nun über die Tintenwelt, versetzt sie in Angst und Schrecken, und sein Schwager terrorisiert Ombra. Oder zumindest die, die noch übrig sind, denn dort gibt es beinahe nur noch Witwen und Kinder, die die dem Krieg zwischen dem Schattenfürsten und Ombra nicht zum Opfer fielen.
 Einziger Hoffnungsschimmer für die Bewohner sind die Räuber, mit dem Eichenhäher an ihrer Spitze. Doch als dieser wegen ein paar Bücher in eine Falle tappt, merken alle, dass die Situation gefährlich ist, wie nie zuvor.


Meine Meinung:
Ich habe sehr große Erwartungen an dieses Buch gehabt: Der erste Band war absolut fulminant, und auch der zweite Teil hat mir sehr gut gefallen. Dem entsprechend habe ich ein Buch erwartet, dass für die Trilogie zu einem würdigen und ebenso glänzenden Abschluss bringen würde. Diese Hoffnungen wurden etwas entäuscht, denn an seine beiden Vorgänger reicht das Buch nicht heran, auch wenn es noch immer ein sehr toller Roman ist.

Aber aus dem Märchen, aus dem Zauberwald und der Tintenwelt ist eigentlich nicht mehr geworden, als eine Räubergeschichte, mit einer sich ewig hinziehenden Handlung, mit unsympathischen Hauptcharakteren und Wendungen und Abenteuern, bei denen der Leser ja ohnehin weiß, dass das gut ausgehen wird. 
Für meinen Geschmack waren das nun deutlich zu viele Szenen, in denen Meggie, Mo, Resa, Staubfinger oder sonst jemand in fuuuurchtbare Gefahr gerät, und letzter Sekunde gerettet werden kann. Denn die Guten haben immer Glück.. Langweilig!

Auch ist aus dem Kinderbuch Tintenherz jetzt ein doch schon ziemlich vor Gewalt strotzendes Buch geworden, dass für 10-12 jährige meiner Meinung nach nicht geeignet ist. Ständig werden Leute niedergemetzelt, ohne schlechtes Gewissen, schließlich gibt es in Tintentod nur noch gut oder böse. Probleme die auftauchen, oder Handlungen die ungereimt sind, werden gelöst, durch Hexsprüche natürlich, denn offensichtlich ist jetzt alles möglich. 

Fazit: Ein immer noch schönes Buch, aber nur ein Schatten der eigentlichen Geschichte.


Dienstag, 3. April 2012

interessante Neuheiten im April 2012

via Heyne
Nicholas Sparks - Mein Weg zu dir

Amanda und Dawson sind erst siebzehn, als sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch ihre Familien bekämpfen die Beziehung, und widrige Umstände trennen sie schließlich endgültig. Fünfundzwanzig Jahre später kehren die beiden in ihr Heimatstädtchen zurück. Sie empfinden noch genauso tief füreinander wie damals. Aber beide sind von Schicksalsschlägen gezeichnet, und die Kluft zwischen ihnen scheint größer denn je zu sein 

erscheint am 23.04.2012
Heyne Verlag
Gebundene Ausgabe
19,99€
400 Seiten



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via Lübbe

Sarah Lark - Die Tränen der Maori- Göttin

Neuseeland, 1899: Lizzie und Michael verabschieden ihren Sohn nach Südafrika. Kevin, junger Mediziner und verwegener Reiter, zieht als Stabsarzt in den Burenkrieg. Für Roberta bricht damit eine Welt zusammen; sie ist entschlossen, für ihr gemeinsames Glück zu kämpfen - und ihr Wagemut ist dabei grenzenlos. Auch Matarikis Tochter Atamarie stellt sich einer großen Herausforderung: Sie schreibt sich als einziges Mädchen an der Universität für Ingenieurswissenschaften ein. Seit ihrer Kindheit faszinieren sie die Lenkdrachen der Maori. Das bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen - und verlangt von ihr eine folgenschwere Entscheidung ... 

erscheint am 07.04.2012
Lübbe Verlag
896 Seiten
Taschenbuch
                                                 15,99€

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via randomhouse
Janet Evanovich - Der Beste zum Kuss

Stephanie Plum erbt von ihrem Onkel Pip eine geheimnisvolle Flasche, die Glück bringen soll. Doch danach sieht es zunächst gar nicht aus: Cousin Vinnie, Eigentümer von Vincent Plum Bail Bonds, wird wegen angeblicher Spielschulden von einem Gangster festgehalten. Zum Glück haben Stephanie und ihre Kolleginnen einige Erfahrung darin, wie man vermisste Personen aufspürt. Aber wie sollen sie an die 786.000 Dollar kommen, die nötig sind, um Vinnie auszulösen? Mal ehrlich: Stephanie liegt gar nicht so viel an ihrem Boss, aber sie liebt nun mal ihren Job, also muss etwas passieren. Und ausnahmsweise entpuppen sich Morelli und Ranger, die beiden Männer an ihrer Seite, als wahre Glücksfälle …

erscheint am 17.04.2012
Manhattan Verlag
Broschiert
320 Seiten
                                                        14,99€

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via Adeo
Samuel Koch - Zwei Leben

 Samuel Koch sitzt im Rollstuhl. Er ist vom Hals abwärts gelähmt. Er kann noch nicht mal allein essen. Aber er kann denken und fühlen. Und er kann hoffen. Hier erzählt er von seinem Leben vor dem Sprung: wie er zu Wetten dass ..? kommt. Davon, wie der Unfall geschieht. Das ist der Augenblick, in dem sein zweites Leben beginnt: Schock, Verzweiflung, Schmerz und Wut. Doch er trifft die Entscheidung, nicht aufzugeben. Und an dem Glauben festzuhalten, der ihn trägt. Das radikal ehrliche Zeugnis eines jungen Mannes, der nichts mehr zu verlieren hat und nur noch gewinnen kann. Eine Geschichte, die uns lehrt, die Kostbarkeit des Lebens neu zu schätzen. 

erescheint am 23.04.2012
Adeo Verlag
192 Seiten
Gebundene Ausgabe
17,99€

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via CBJ
 Michael Römling - Signum, die verratenen Adler

Eine abenteuerliche Zeitreise – die Varusschlacht verpackt in eine fesselnde Geschichte
Der junge Römer Caius reist auf Wunsch von Kaiser Augustus zum Heer des Statthalters Varus nach Germanien. Dabei kommt er hinter ein ungeheuerliches Geheimnis: Varus hat etwas im Gepäck, das das Imperium in seinen Grundfesten erschüttern könnte. Als das Heer trotz eindringlicher Warnungen aufbricht, um einen angeblichen Aufstand abtrünniger Stämme niederzuschlagen, werden drei Legionen plötzlich von Feinden umzingelt. In höchster Not weiht der Statthalter Caius in sein Geheimnis ein und vertraut ihm einen schweren Zedernholzkasten an, der auf keinen Fall in falsche Hände geraten darf …

erscheint am 09.04.2012
CJB Verlag
                                                       Taschenbuch
                                                     432 Seiten
                                                       8,99€
                                                         12-15 Jahre

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via Fischer
Titus Müller - Der Kuss des Feindes 

Liebe kennt keine Grenzen
Kappadokien um 800 n. Chr.: Über zehntausend Menschen leben in der geheimen unterirdischen Stadt Korama. Es sind Christen. Sie haben hier Zuflucht gefunden vor den Arabern, die das Land erobert haben. Arif, der Sohn eines arabischen Hauptmanns, entdeckt bei einem Streifzug das Christenmädchen Savina und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Unbemerkt folgt er ihr und entdeckt so den geheimen Zugang in das Höhlensystem der Christen. Eigentlich müsste Arif seinem Vater melden, dass er die Stadt der Christen entdeckt hat
Ein wunderbarer historischer Roman, der vergangene Zeiten fühl- und erlebbar werden lässt, und ein Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit. 

erscheint am 05.04.2012
Fischer Schatzinsel Verlag
                                                                Gebundene Ausgabe
                                                                         288 Seiten
                                                                           14,99€
                                                                      12-16 Jahre

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via Blanvalet
  Vincent Kliesch - Der Prophet

Eine geheimnisvolle Vorhersage kündigt zwei rätselhafte Todesfälle in Berlin an. Wer steckt hinter der seltsamen Botschaft? Hauptkommissar Julius Kern beginnt zu ermitteln – und erhält kurz darauf selbst eine Todesprophezeiung. Er wird von dem Fall abgezogen, doch inoffiziell ermittelt er weiter. Denn der Prophet des Todes hat keinen Zweifel daran gelassen, dass nur eine Begegnung mit Kerns Erzrivalen Tassilo Michaelis das Rätsel lösen und die Familie des Kommissars retten kann. 

erscheint am 17.04.2012
Blanvalet Verlag
Taschenbuch
384 Seiten
9,99€

Montag, 2. April 2012

Lesestatistik März 2012

Wow, diesen Monat sind irgendwie verdammt viele neue Bücher dazugekommen. Und witzig ist auch, dass ich das Gefühl hatte, der Monat sei ganz schnell an mir vorbei geflogen, aber andererseits kommt es mir auch schon total lange her vor als ich Stadt aus Trug und Schatten gelesen habe.
Ansonsten bin ich mit meinem Lesemonat aber ganz zufrieden: Es waren wirklich tolle Bücher dabei, einige Überraschungen und mit Flavia de Luce eine Reihe die ich UNBEDINGT weiter lesen werde ♥
Durch Klicken auf die Fotos gelangt ihr wie immer zu den Rezensionen.
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Gelesene Bücher: 9
Gelesene Seiten: 3077
Gelesene Seiten pro Tag: ca. 99
Neu angefangen aber noch nicht beendet: Cornelia Funke – Tintentod
Neue Bücher: 19 (davon 6 Rezensionsexemplare und 6 Mängelexemplare)
Highlight des Monates: Flavia de Luce, Mord im Gurkenbeet
Enttäuschung des Monats: Gelyncht
Überraschung des Monats: 1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro

Sonntag, 1. April 2012

Ich nehm jetzt doch an Challenges teil

Lange hab ich mich ja dagegen "gesträubt" an Challenges teilzunehmen. Ich hab auch einfach nie die passenden für mich gefunden, und jetzt 4 Monate nach dem Start der meisten Challenges, ist es ja auch schon reichlich spät anzufangen. Aber jetzt habe ich über den Blog von der lieben Julia doch noch vier gefunden, an denen ich teilnehmen möchte.
Ich rechne mir dann jetzt einfach nachträglich die Punkte an :) 

Und zwar hab ich mich für folgende Challenges entschieden:

100 Bücher - Challenge



Die ABC- Challenge



Die Kill your SUB - Challenge



Die Weltenbummler- Challenge