Klappentext:
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath.
Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge
durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er
im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie
vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben
alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und
Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde
Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt,
soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich
Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus
Wahn und Gewalt gerissen ...
Verlag: Droemer | Seiten: 432 | Preis: 19,99€ | Format: Hardcover | Genre: Thriller | ISBN: 978-3426198810
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Ich werde wohl ein bisschen spoilern über den ersten Band. Also wer das
noch nicht gelesen hat, sollte die Rezension hier nicht lesen.
Worum geht es:
Zorbachs
Frau ist tot, und sein Sohn ist in den Fängen der Bestie: Dem
Augenjäger. Doch Dank Alinas Fähigkeiten konnte die Polizei den
vermutlichen Aufenthaltsort von Julian, Zorbachs Sohn, ermitteln. Doch
als sie dort ankommen, sind es bereits 7 Minuten über dem Ultimatum, und
mit dem Ablauf dessen, bekommt das Opfer keine Luft mehr.
Zur
gleichen Zeit wird Alina gebeten, aus Zarin Suker, dem Psychopathen der
seinen Opfern erst die Augenlider abschneidet und die dann
vergewaltigt, sein Geheimnis zu locken. Denn sein letztes Opfer und
einzige Zeugin ist nun geistesgestört und so droht die Gefahr, dass
Zuker aus dem Gefängnis entkommt. Doch was Alina bei der Berührung
sieht, reicht nicht aus um ihn zu schnappen, und so beginnt sie auf
eigene Faust zu ermitteln.
Meine Meinung:
Im
Prinzip brauch auf einem Buch nur "Autor: Sebastian Fitzek" drauf
stehen, und ich kann mir fast sicher sein, dass es mir gefällt. Umso
erstaunlicher eigentlich, wie lange es gedauert hat, ehe ich es nun doch
erst gelesen habe. Aber verunsichert von etlichen nicht so guten
Rezensionen, wollte ich erst einmal ein wenig Abstand zwischen die
Kritik und mich und das Buch bringen, um ihm dann eine faire Chance zu
geben.
Und
ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann die schlechten Rezensionen nicht
wirklich nachvollziehen, denn das Buch ist meiner Meinung nach das, was
ich erwartet habe: Ein sehr gelungener Fitzek. Wie immer schafft der
Autor es ein perfides Netz zu spinnen, in dem jeder verdächtig und
unschuldig zu gleich scheint. Er schafft eine so abstruse Grundstimmung,
die es mir einfach unmöglich gemacht hat, es länger als einen halben
Tag aus der Hand zu legen, und selbst wenn ich nur 7 Minuten Zeit hatte
zum Lesen, hab ich sie genutzt.
Die
Spannung steigert sich konsequent, bis es kaum noch auszuhalten ist,
und man endlich wissen will wer hier nun eigentlich wem was warum
angetan hat oder noch antun will. Die Handlungen der Charaktere empfinde
ich allerdings dann doch teilweise als etwas realitätsfern.
Insbesondere Nicola reagiert für mich nicht so, wie man es in ihrer
Situation erwarten würde, und auch einige Dialoge ergeben für mich im
Bezug auf die folgende oder vorangegangene Handlung nicht so viel Sinn.
Ich
bin gespannt ob es einen dritten Teil der Serie geben wird. Mir würde
es reichen, wenn es hier nun trotz des offenen Endes bei bleiben würde.

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