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Samstag, 5. Oktober 2013

[VideoRezension] Gesa Schwartz - Grim, Das Siegel des Feuers (Bd. 1)

Klappentext:
Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler, seine Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, dass niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Eines Tages begegnet ihm die junge Sterbliche Mia, die über eine besondere Gabe verfügt: Sie ist eine Seherin des Möglichen. Mia gerät in den Besitz eines rätselhaften Pergaments, das mit merkwürdigen Schriftzeichen bedeckt ist, die sie nicht entziffern kann. Kurz darauf wird sie von gefährlichen Anderwesen verfolgt. Gemeinsam mit Grim beschließt sie, dem Geheimnis des Pergaments auf die Spur zu kommen. Um dies zu tun, muss Mia ihre schlummernden Kräfte erwecken. Weder sie noch Grim ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begeben. Das Schicksal der ganzen Welt steht auf dem Spiel...

Verlag: Egmont LYX | Preis: 19,95€ | Seiten: 688 | Genre: Fantasy | Spielt in: Frankreich, Paris | Erscheinungsdatum: März 2010 | ISBN: 978-3802583032

Erster Satz:
"Regungslos hockte Grim auf dem Dachfirst über dem siebten Stock, die schwarzen Schwingen hoch über seinem Kopf erhoben, und starrte hinab auf die Straße."



Montag, 24. Juni 2013

[Rezension] Lucinda Riley - Der Lavendelgarten

Klappentext:
Ein Herrenhaus in der Provence, eine adelige Familie und eine schicksalhafte Liebe in dunklen Zeiten.
Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Verlag: Goldmann | Seiten: 512 | Preis: 9,99€ | Genre: Familiengeschichte, Liebe, Schicksal | Spielt in: Frankreich, Provence, Gassin & Großbritannien, Yorkshire, Blackmoor | Originaltitel: The Light Behind The Window | Erscheinungstermin: Juni 2013 | ISBN: 978-3442477975

Erster Satz:
"Als Emilie spürte, wie der Druck auf ihre Hand nachließ, sah sie ihre Mutter an."



Worum geht es:
Nach dem Tod ihrer Mutter ist Emilie ganz auf sich allein gestellt: Ohne Geschwister und andere Angehörige der Familie Martiniéres trägt sie das Erbe ihrer Familie ganz allein, und das bedeutet nicht nur die emotionale Bürde die ihre Mutter ihr hinterlassen hat, sondern auch die Schulden und das inzwischen ziemlich heruntergewirtschaftete Chateau in der Provence. Doch Gott sei Dank lernt sie nach einiger Zeit in Gassin einen jungen Mann kennen, Sebastian, der ihr helfend zur Seite steht in dieser schweren Zeit, und schon bald zum Mittelpunkt ihres Lebens wird.
Doch nicht nur ihre Gefühle für einander verbinden sie, sondern auch zwei Familiengeschichten die sich berühren: Während der deutschen Besetzung in Frankreich lernten sich Edouard, Emilies Vater, und Constanze, Sebastians Großmutter, kennen. Die beiden verband ein Schicksal voller Dramatik, Einschränkung und ständiger Angst vor dem Feind. 

Meine Meinung:
Nachdem ich beide bisher erschienen Bücher von Lucinda Riley gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihr. Es spielt in der Provence, einem Teil der Erde der mich schon immer fasziniert hat und den ich mich unfassbar schön vorstelle. 
Aber leider war ich doch eher enttäuscht von dem Buch. Der Grund dafür? Man kann es förmlich zwischen den Zeilen lesen, wie wenig Herzblut die Autorin in die Geschichte um Emilie und Sebastian gelegt hat, und offenbar all ihre Kreativität auf die Geschichte um Constanze, Sophia und Edouard konzentriert hat. Ich war anfänglich sogar fast versucht, das Buch aus der Hand zu legen und abzubrechen, so schlecht fand ich diese Geschichte im "Heute". Sie ist flach, vorhersehbar, fuuuurchtbar konstruiert und einfach lächerlich kitschig. Absoluter Groschenroman-Stil. 
Dem gegenüber im krassen Gegensatz steht aber die Geschichte im "Damals" von 1944. Sie steckt voller unerwartete Wendungen, voller Dramatik und Emotionalität. Voller Gefühl und Kraft. Es hat großen Spaß gemacht, diese Episoden zu lesen und ich zumindest war regelrecht enttäuscht wenn wieder Teile der Geschichte aus 1999 kamen. 
Was Lucinda Riley aber beherrscht, ist eine Umgebung zu zeichnen die man fast schon selbst mit allen Sinnen erleben kann. Ich habe einen unglaublich schönen, wenn auch von Klischees belasteten :D, Eindruck von der Provence und Yorkshire erhalten, und hätte am liebsten sofort meine Koffer gepackt um selbst ein paar Tage im Chateau anwesend zu sein.

Im Endeffekt überwiegt für mich aber die Schwäche der Geschichte um Emilie und Sebastian, so dass ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben kann. 



Mittwoch, 29. Mai 2013

[Rezension] Gilles Legardinier - Julie weiß, wo die Liebe wohnt

Klappentext:
Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft – wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt – statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?

Verlag: Goldmann | Preis: 8,99€ | Seiten: 384 | Genre: Liebe | Spielt in: Frankreich | Erscheinungsdatum: Mai 2013 | Originaltitel: Demain j'arrête | ISBN: 978-3442479009

Erster Satz:
"Kennt ihr jemanden, der seine Scheidung mit einer Party feiert?"



Worum geht es:

Im Moment könnte Julies Leben nicht unglücklicher sein: Frisch getrennt von Didier, einem Mann den sie für einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens hielt entpuppt sich als soziopathischer Schnorrer, und auch ihr Job bei der lokalen Bank, den sie annahm nachdem sie Didier zu Liebe ihr Studium abgebrochen hat, macht sie mehr als unglücklich. Auf dem Tiefpunkt ihrer Stimmung macht sie jedoch eine Entdeckung, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird: Ein neuer Mieter, Riccardo Patatras, ist in ihr Haus eingezogen. Und ganz ehrlich, jemand der so heißt kann nur entweder vom Zirkus kommen oder ein Geheimagent sein. 
Doch der neue Unbekannte lässt sich nicht mehr los. Sie verbringt ganze Abende vorm Türspion um nur endlich einen Blick auf den Mann werfen zu können, und verfehlt ihr Ziel doch immer um Haaresbreite. Bis sie sich kennen lernen. Sie, den Arm in einem Briefkasten eingeklemmt und vor Scham sterbend, er gut aussehend und unheimlich charmant.
Julie kann sich nicht helfen, aber sie hat sich Hals über Kopf in ihn verliebt...


Meine Meinung:

Dieses Buch ist etwas für jeden, der einen Kurzurlaub für die Seelebraucht, ein wahrer Seelenstreichler ist diese kleine Geschichte. Sie zieht ein weg von der Realität, und spinnt ein so zauberhaftes Netz und zarten Gefühlen, dass es unmöglich ist für die Zeit des Lesens an irgendetwas schlechtes in den Menschen denken zu können.
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch heran gegangen, denn abgesehen von dem skurrilen und dennoch interessanten Klappentext, wusste ich nichts über die Geschichte. Aber schon nach wenigen Seiten weiß man wieder, wieso französischen Autoren nachgesagt wird, dass sie ein ganz besonderes Talent zu schreiben haben. 
Ich habe schon viele Liebesgeschichten gelesen, und oft der der Grad zwischen Kitsch und Romantik, zwischen übertriebener Gefühlsduselei und zarten Gefühlen sehr schmal. Viele verfehlen ihn, weshalb ich kein großer Anhänger von romantischen Büchern bin, doch in diesem Buch wird eine so behutsame wie verrückte Geschichte erzählt, dass ich sofort in Julies Welt gefangen war. Alles scheint so normal zu sein, so abseits von Übertreibung, ein Leben in dem auch mal etwas (oder etwas öfter) Sachen schief gehen dürfen, in dem man sich verrennen darf, schlecht denken darf über andere und ein Leben in dem Mann tagelang das gleiche Abendessen kocht, nur um ein perfektes Dinner für den Mann seiner Träume anrichten zu können.
Ohne große Mühe hab ich mich nicht nur in die Welt von Julie verliebt, sondern auch in die Liebe selbst. 
Jede Person dieses Buches ist so speziell, weil so normal, und so sympathisch weil sie ihre Fehler haben dürfen, dass es eine wahre Schande ist, dass dieses Buch nur Fiktion ist, und kein aufgeschriebenes Leben einer so tollen Frau wie Julie. Zumindest nehme ich das an...



Samstag, 11. Mai 2013

[Rezension] Dan Brown - Sakrileg

Klappentext:
Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...

Verlag: Bastei Lübbe | Seiten: 640 | Preis: 9,99€ | Format: Taschenbuch | Spielt in: Frankreich, Paris und Großbritannien, London | Genre: Thriller | Erscheinungsdatum: April 2006 | Originaltitel: The Davinci Code | ISBN: 978-3404154852

Erster Satz:
"In der Grande Galerie stürzte Jacques Sauniere, der Museumsdirektor, zu einem der kostbaren alten Meister, einem Caravaggio, klammerte sich an den schweren Goldrahmen und hängte sich mit seinem ganzen Gewicht daran, bis das Gemälde sich von seiner Aufhängung löste."

via Bastei Lübbe

Worum gehts:

"P.S. Robert Langdon fragen", steht neben dem toten Museumsdirektor des Louvre auf dem Fußboden - geschrieben von dem Toten selbst, nur wenige Minuten bevor er qualvoll an seinen inneren Verletzungen aufgrund des Bauchdurchschusses starb. Schnell befindet sich der Harvard Professor im Visier der französischen Polizei. Die einzige Person die sich nicht gegen ihn gestellt zu haben scheint, ist die junge Kryptologin Sophie Nevue, die ebenfalls an den Tatort gerufen wurde. Und die Enkeltochter des Toten ist. Sophie ist davon überzeugt, dass ihr Großvater ihr einen Hinweis geben wollte, auf die tatsächlichen Umstände seines Todes, und das Robert Langdon fälschlicherweise verdächtigt wird. Um auf des Rätsels Lösung zu kommen, sehen sich die beiden gezwungen von der Polizei zu fliehen, doch schon bald stellt sich heraus, dass nicht nur die französischen Behörden in ihnen interessiert sind, sondern auch Mitglieder einer Geheimorganisation, die Kirche selbst und Verschwörungstheoretiker...


Meine Meinung:

Vor einigen Wochen gab es das e-Book zu Sakrileg für einen Tag umsonst in sämtlichen Onlineshops. Zwar hatte ich bisher nie irgendein großes Interesse an den Büchern von Dan Brown, doch wenn es dann schon mal kostenlos zur Verfügung steht, wollte ich zumindest einmal reinlesen, um mir selbst zu bestätigen dass es mir nicht gefällt.
Doch nach den ersten paar Seiten war klar, so wie ich mir das gedacht hatte, würde es nicht funktionieren. Denn ganz im Gegensatz zu meinen Erwartungen, war ich einfach gefesselt. Ich habe das Buch auf meinem Handy gelesen, nicht gerade eine erfreudige Option, und doch war es einfach nicht mehr möglich aufzuhören, so spannend war die Geschichte.

Binnen weniger Tage hatte ich es durchgelesen, und bin jetzt vor allem eins: Riesiger Dan Brown Fan :D Dass dies der 2. Band der Reihe um den Professor Robert Langdon ist, ist mir übrigens erst durch Amazon aufgefallen. Ich hatte kein einziges Mal beim Lesen das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben, oder irgendwie nicht zu wissen, wieso er wie handelt. Man kann Sakrileg also getrost auch ohne Illuminati vorher gelesen zu haben lesen.
Die Zeichnung der Charaktere hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie haben Ecken und Kanten, sind vielschichtig und unglaublich sympathisch- auf ihre ganz eigene Art. Aber auch die Nebencharaktere, wie vor allem Silas, haben mich total gepackt.

Das Buch ist einfach unheimlich spannend, man kann es kaum noch aus der Hand legen, so atemlos ist die Jagd nach Robert und Sophie, und von den beiden nach der Auflösung des Rätsels. Außerdem lernt man unfassbar viel über Geheimgesellschaften, Kircheninterpretationen und Kirchengeschichte und natürlich Kunst - ohne den erhobenen Lern-Zeigefinger, aber dennoch offensichtlich. Ich bin sonst eigentlich niemand, der viel von Verschwörungstheorien hält, aber das hat mich dann doch sehr interessiert, und da eine oder andere mal hab ich die Handlungsorte und Aussagen tatsächlich gegooglet :D



Sonntag, 14. April 2013

[Rezension] Rita Henß - Ein Jahr in der Provence

Klappentext:
» "Attention mademoiselle!" Fast wäre ich direkt in den großen, kräftigen Mann hineingelaufen, der plötzlich vor mir steht, eine Hand in die Hüften gestemmt, mit der anderen ein riesiges Blech balancierend. Croissants! Direkt aus dem Ofen. Mmmmh.« In vollen Zügen genießt Rita Henß das Abenteuer Provence.

Verlag: Herder | Seiten: 192 | Format: Taschenbuch | Preis: 12,99€ | Genre: Biographie, Reise, Sachbuch | Spielt in: Frankreich, Provence | ISBN: 978-3451065293

Erster Satz:
"Acht Jahre Inselleben hinterlassen Spuren."




Worum geht es:

Rita Henß beschließt dass es für sie endlich Zeit wird, ihre gewohnte Umgebung gegen etwas neues, inspirierendes zu tauschen- und schnell fällt die Wahl auf Frankreich, auf die Provence. Da sie selbst schon viel Zeit in der Vergangenheit in diesem Land verbracht hat, und es stets genossen hat, ist der Schritt ins Nachbarland aufregend aber nicht angsteinflößend.
Dort angekommen entschließt sie sich zunächst einmal die etwas traditionellere Seite der Provence kennenzulernen, und sich Marseille für die Wintermonate aufzusparen, die Zeit in der das Wetter und das Ambiente in den dörflichen Regionen nicht mehr ganz so reizvoll sind. 
Zwischen Natur und traditionsbewussten Einheimischen lebt sie sich schnell ein, genießt die Vorzüge der Gegend und das kulinarische Angebot, und entdeckt Stück für Stück ein bisschen mehr von dieser vielfältigen Region.

Meine Meinung:

Bisher habe ich ja schon einige Bücher aus dieser Reihe "Ein Jahr in..." gelesen, und war jedes Mal komplett begeistert. Schnell konnten mich die jeweiligen Autoren mit ihrer eigenen Begeisterung für das jeweilige Land und die jeweiligen Eigenarten begeistern, und ebenso rasch bekam man ein Gefühl, bisher so viel verpasst zu haben.
Mit diesem Buch hatte ich aber von Anfang an meine großen Schwierigkeiten. Frau Henß hat es leider bis zum Schluss nicht geschafft mich für die Provence zu interessieren, bzw. mit das ganz individuelle Flair der Provence zu vermitteln. Viel zu verwirrend und unstrukturiert präsentiert sie ihre Erfahrungen, wechselt teilweise innerhalb von nur wenigen Seiten, die Jahre in denen sie ihre Erfahrungen und Eindrücke sammelt, und ließ mich oft den Faden verlieren. Auch störte mich ungemein der ständige Gebrauch ihre französischen Sätze. Für mich, die ich viele Jahre französisch gelernt habe, waren die Sätze meistens einfach zu verstehen - so dass ihre anschließenden Kommentare Sinn machten - aber für jeden, der mit dieser Sprach bisher nicht mehr am Hut hatte außer "Je t'aime" oder "trés chic" wird sicherlich nicht viel Freude beim Lesen haben. Es ist auch einfach sehr überflüssig, auf jeder Seite "jeden dritten Satz" auf französisch zu schreiben - das Ambiente würde auch so vermittelt werden. 

Außerdem waren ihre geschilderten Erlebnisse leider auch nicht immer interessant für mich als Leser. Zwar weiß ich jetzt viiiele viele Details über ihr Leben und auch das Dorf in dem sie zu Beginn lebt, aber "das große Ganze" bleibt im Dunkeln.

Zunächst habe ich überlegt dem Buch nur 2 Sterne zu geben, was meiner persönlichen Meinung entspräche. Aber das wäre dem Buch gegenüber unfair. Denn wer in Kürze plant einen Ausflug in die Provence zu machen oder schon dort war, und nun in Erinnerungen schwelgen möchte, für den ist das Buch doch geeignet. 
Für eben diese Leute werden Orte beleuchtet, die es sich sicherlich zu besuchen lohnt, werden Tipps gegeben, für Essen und Trinken, das man ausprobieren sollte, und Plätze genannt, die einen zweiten Blick wert sind.