Klappentext:
Lou Suffern ist ein "BWM", ein Beschäftigter Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat.
Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.
Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.
Das Buch ist im Fischer Verlag erschienen, hat 384 Seiten und kostet 9,99€ als Taschenbuch.
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Worum geht es:
Lou ist Mitte 30 und hat in seinem Leben das erreicht, was er immer haben wollte. Obwohl, nein, eigentlich ist nach oben immer Luft, und so arbeitet er jeden Tag wie ein Besessener, ohne dabei an seine Familie zu denken. Das ist aber auch völlig in Ordnung für ihn, schließlich verdient er einen sechsstelligen Jahresbetrag, und dafür kann seine Frau ihm dankbar, und seine Familie stolz auf ihn sein- findet er. Als er aber Gabe, einem Obdachlosen der ihm verdammt ähnlich sieht, zu einem Job verhilft, ändert sich sein ganzes Leben. Gabe fängt an sich in sein Leben einzumischen, erteilt ihm Ratschläge, und führt im Dinge vor Augen, die er eigentlich nicht sehen wollte.
Meine Meinung:
Dies ist wohl die wahrste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Gerade heutzutage ist doch jeder nur noch auf Profit aus, und vergisst dabei oft was um ihn herum passiert und ob man seine Lieben nicht verletzt. Lou ist genau so ein Mann, der alles hat, und doch irgendwie ein armer Tropf ist. Es ist im Prinzip gar nicht mal sowas neues oder innovatives was Cecelia Ahern da geschrieben hat, sondern einfach nur unsere Gesellschaft anhand eines Mannes.
Gabe, der gute Gabe, ist mir ehrlich gesagt aber furchtbar unsympathisch. Er ist es, der versucht Lou die Augen zu öffnen, um zu erkennen, dass es noch mehr geben muss als Arbeit, aber mir geht er dabei sowas von auf die Nerven, dass ich Lou total verstehen konnte- teilweise.
Der Schluss ist dann ganz furchtbar traurig, und irgendwie war es das ganze Buch auch unterschwellig schon.
Eine sehr berührende und so wahre Geschichte zur Weihnachtszeit.

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