Klappentext:
Der Schriftsteller Guðjón Ólafsson wacht im Krankenhaus auf, ohne Sprache und ohne Erinnerung daran, wie und warum er dorthin gekommen ist. Sein Vater hilft ihm, den Weg zurück in die Wirklichkeit zu finden, doch um welche Wirklichkeit geht es eigentlich? Allmählich gewinnt Guðjón seine Sprache wieder und findet heraus, dass Helena, die ihm sein Vater als seine Freundin vorstellt, und er am europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz einem durch Medikamente unterstützten Experiment unterzogen worden sind, bei dem es um Zeitreisen in die Vergangenheit ging.
Das Buch ist im Litteraturverlag Roman Hoffmann erschienen (http://www.litteraturverlag.com/), kostet 24,95€ und hat 256 Seiten.
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Worum geht es:
Gudjon kann sich an nichts erinnern. Eines Tages erwacht er im Krankenhaus, kann sich weder an Dinge aus seiner Kindheit und von vor kurzem erinnern, noch funktioniert sein Kurzzeitgedächnis, und trotzdem muss er es irgendwie schaffen sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Doch andauernd überkommen in scheinbare epileptische Anfälle die ihn in eine andere Welt befördern. Das alles verspricht aber ein Ende zu haben, als ihn sein Arzt Karl in die Schweiz schickt, um ihn dort einer neuen Heilungmethode zu unterziehen.
Meine Meinung:
Vorsichtig formuliert ist dieses Buch skurril, mit meinen Worten ist das Buch einfach nur ziemlich verwirrend und teilweise leider auch ziemlich ätzend. Aber mal der Reihe nach. Ich habe das Buch kostenlos zum Rezensieren von der Seite http://www.bloggdeinbuch.de/ zugeschickt bekommen, nachdem ich es mir bewusst aus einer ganzen Auswahl von Titeln ausgewählt habe. (Bestellen könnt ihr euch das Buch dann übrigens hier: http://www.litteraturverlag.com/bestellen.html) Es klingt für mich nach einer eher dramatischen Geschichte um einen Mann der sein Gedächtnis verliert und anschließend Fiktion von Realität nicht mehr unterscheiden kann. Außerdem spielt es auf Island, für mich eine der interessantesten und mystischsten Länder überhaupt. Aber schon nach den ersten 10 Seiten war ich unglaublich genervt von dem Buch, von dem Schreibstil, von allem. Der Einstieg ist total schlecht verständlich, eben auch deshalb weil es aus der Sicht bzw. mit den Rückständen eines Wortschatzes von Gudjon geschrieben ist, der sich an nichts erinnert. Die Sätze sind zusammenhanglos, unlogisch etc. Wüsste ich nicht, worum es in dem Buch ginge, hätte ich nach 5 Seiten aufgehört, weil es mir schlicht und ergreifend nicht möglich war, rein zu kommen.
Teilweise sind dann die Ansichten in dem Buch ganz cool, vor allem für Leute wie mich, die mit Physik beispielsweise nicht allzu viel am Hut haben. Z.B. die Tatsache, dass man sich selbst im Spiegel als jemand anderes wahrnimmt, als man ist, aber andere physikalische Phänomene wurden seitenweise breit getreten und am Ende hab ich trotzdem nicht verstanden wie das funktionieren soll. Über Teilchenbeschleunigung, Materie, den Urknall und und und.
Mittendrin wird das Buch dann aber spannend, und ich dachte wirklich schon: Juchuh, jetzt ist der Knoten geplatzt, das Buch ist doch keine so große Katastrophe wie angenommen. Gudjons Freundin Helena reist in ein abgeschiedenes Dorf und wird in die kranken Phantasien eines Mannes verwickelt. Klingt nach Krimi und Thriller. Hält 20 Seiten an. Und dann wird das Buch wieder irreal und anstrengend.
Wenn ich Sterne vergeben würde, bekäme das Buch höchstens noch 1 von 5.
Ich hatte beim Lesen absolut gar keinen Spaß. Das Buch ist total furchtbar, nicht flüssig, und so an den Haaren herbei gezogen, dass ich es mehr als einmal liebend gerne vergraben hätte.

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