Klappentext:
Seit Violet ein kleines Mädchen ist, nimmt sie die Aura der Toten wahr. Wie magisch wird sie von ihnen angezogen, spürt ihre pulsierenden Echos unter der Haut vibrieren. Für sie ist diese Gabe jedoch alles andere als ein Geschenk - und nur widerwillig findet sie sich damit ab, dass sie die Einzige ist, die den Serienmörder aufhalten kann, der die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt. Mithilfe ihres besten Freundes Jay macht sie sich auf die Suche. Aber dann passiert etwas, womit Violet nie gerechnet hätte: Sie verliebt sich in Jay. Und merkt dabei gar nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen ist. Bis sie selbst zu seiner Beute wird.
Verlag: Coppenrath | Genre: Jugendbuch | empfohlen für: 12- 17 Jahre | Seiten: 343 | Preis: 16,99€ | Format: Hardcover ISBN: 978-3815798737
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Worum geht es:
Manchmal wird Violet noch nachts wach von ihren Alpträumen, die sie nicht loslassen seit sie 8 Jahre alt war. Damals fand sie im Wald ein totes ermordetes Mädchen, und spätestens seit diesem Zeitpunkt war klar, dass sie die Gabe ihre Oma geerbt hat: Violet kann das Echo von toten Lebewesen spüren.
Bei einer Sommerparty allerdings wird sie jedoch wieder aus ihrer beinahe heilen Welt -wären da nicht die aufkeimenden Gefühle für ihren besten Freund Jay- gerissen, als sie erneut ein totes Mädchen findet. Ihr Echo ist unglaublich schillernd und stark, doch nichts im Vergleich zu dem Echo des nächsten Mädchens das gefunden wird...
Meine Meinung:
Prinzipiell sind Bücher in denen Menschen übersinnliche Kräfte haben nicht gerade ganz oben auf meiner Liste von Lieblingsbüchern. Trotzdem hat mich der Klappentext so sehr angesprochen, dass ich ewig darum herum geschlichen bin und mir das Buch nun doch gekauft habe. Dabei ist es auch gar nicht so abwegig und spirituell wie es zunächst den Anschein macht, sondern es erscheint irgendwie völlig natürlich dass Violet das Echo der Toten sehen, hören, riechen oder schmecken kann.
Als dann die Morde anfangen immer mehr ihr Umfeld zu tangieren, kann Violet sich der Sache nicht mehr entziehen. Zu sehr wird sie gebraucht für die Ermittlungen, und wie das dann umgesetzt wurde finde ich klasse. Alle handelnden Personen des Buches sind so erfrischend echt und normal, dass man sie einfach mögen muss. Es gibt keine kitischige "Liebe-auf-den-ersten-Blick"- Geschichte, sondern die Liebe in Violet entwickelt sich aus Freundschaft. Sie selbst ist auch keine starke Superheldin, die zack zack zack die Toten sucht und findet, sondern ein verletzliches Mädchen, das Angst vor dem hat was sie sieht. Und schlussendlich spielt sich das ganze in einer so durchschnittlichen Kulisse ab, dass es fast schon nicht mehr denkbar ist, dass es die Gabe nicht geben könnte.
Spannungstechnisch ist es jetzt natürlich nicht ganz so der Reißer. Es ist klar, dass die Mädchen sterben. Es ist ebenso klar, das Violet sie finden wird, und natürlich weiß man von Anfang an dass alles gut ausgehen wird, aber es nun mal auch ein Jugendroman, in dem zu viel Brutalität und Psychothriller einfach unangebracht wären. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Das klingt richtig gut! Muss ich mir mal zu Gemüte führen :).
AntwortenLöschenLG.
Ohja- es ist soo supi :)
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