Klappentext:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?
Verlag: Goldmann | Genre: Briefroman | Seiten: 224 | Preis: 7,95€ | Format: Taschenbuch | ISBN: 978-3442465866
Worum geht es:
Der Klappentext sagt eigentlich schon alles über das Buch aus, was man wissen sollte: Es macht neugierig, es klingt interessant, es wird genau so viel verraten wie man wissen sollte.
Emmi und Leo fangen durch einen Zufall an miteinander via e-Mail zu schreiben. Und obwohl keiner von beiden gepkant hat, eine Internetbekanntschaft zu haben, können sie nicht aufhören zu fragen wie es dem anderen geht. Doch offen bleibt: Wie ist der andere eigentlich wirklich?
Meine Meinung:
Wir alle, und besonders ja auch die diese Rezension hier gerade lesen, bewegen uns in der virtuellen Welt, und wie leicht man Sympathien -auch für Fremde- aufbauen kann. Deshalb hat mich das Buch sehr angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen. Beeindruckt von den massig vielen positiven Bewertungen auf Amazon war ich auch irgendwie eingewickelt und bin mit falschen Vorstellungen heran gegangen.
Das Buch hat mir zwar durchaus gut gefallen, aber lange nicht so gut wie so so viele es fanden. Meiner Meinung nach hat die Spannung und Qualität des Romans, mein Interesse und meine Sympathien für Emmi und Leo und generell der Spaß beim Lesen kontinuirlich abgenommen. Zum Schluss wurde es immer langatmiger, surrealer und Emmi wurde mir auch teilweise recht unangenehm. Vielleicht fehlt mir das Verständnis, wie man für eine Internetbekanntschaft so ignorant seine Beziehung aufs Spiel setzten kann, wie man sich in etwas derart irreales hinein steigern kann und wie man sooo beleidigt wegen ein paar Buchstaben sein kann.

Mhhhh. Naja. Klingt zumindest nicht sooo schlecht. Ich werde es auf meiner Liste lassen und irgendwann einmal lesen. Wie sieht's bei dir mit der Fortsetzung aus? Ist das Lesen geplant?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
ne die werd ich auf jeden fall nicht lesen, dafür hat es mir nicht gut genug gefallen :/
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