Klappentext:
Thirty-five girls came to the palace to compete in the Selection. All
but six have been sent home. And only one will get to marry Prince Maxon
and be crowned princess of Illea.
America still isn't sure where
her heart lies. When she's with Maxon, she's swept up in their new and
breathless romance, and can't dream of being with anyone else. But
whenever she sees Aspen standing guard around the palace, and is
overcome with memories of the life they planned to share. With the group
narrowed down to the Elite, the other girls are even more determined to
win Maxon over--and time is running out for America to decide.
Just
when America is sure she's made her choice, a devastating loss makes
her question everything again. And while she's struggling to imagine her
future, the violent rebels that are determined to overthrow the
monarchy are growing stronger and their plans could destroy her chance
at any kind of happy ending.
Verlag: Haper Colins | Seiten: 336 | Preis: £6,99 (7,90€) | Genre: Dystopie, Jugendbuch, Romantik | Erscheinungsdatum: April 2013 | Spielt in: Illéa (im Gebiet der heutigen USA) | ISBN: 978-0062262851
Erster Satz:
"The Angeles air was quiet, and for a while I lay still, listening to the sound of Maxon's breathing."
Worum gehts:
Nur 6 Mädchen sind noch übrig, im Wettstreit um Maxons Herz und um die Krone von Illéa. Und obwohl America von Anfang an klar gestellt hat, dass sie nicht wegen Maxon hier ist, ist sie tatsächlich noch im Rennen. Denn Maxon ist verliebt in America, in ihre Art. Doch auch Aspen, Americas inzwischen Ex-Freund ist im Palast, und verkompliziert die Sache zusätzlich: Denn so richtig weiß sie nicht, wen von beiden sie möchte, ob sie überhaupt einen von beiden will, und woher sie wissen soll, wie sie sich richtig entscheidet. Doch neben ihren eigenen Problemen, nimmt auch der Konkurrenzkampf der Mädchen untereinander zu und auch der Druck von Außen wächst: Die Rebellenangriffe werden öfert. Und brutaler. Und offensichtlich geraten die Fugen so langsam aber sicher aus den Fugen.
Meine Meinung:
Ohje, es fällt mir so unglaublich schwer dieses Buch zu bewerten, denn ich hatte lange (eigentlich kann ich mich an kein einziges vergleichbares Buch erinnern), dass mich so wahnsinnig gemacht habe, das ich aber gleichzeitig auch so geliebt habe.
Im Prinzip lässt es sich so zusammenfassen: Ich liebe America, dann geht sie mir unfassbar auf die Nerven. Maxon ist toll, zumindest so lange bis ich ihn auch gegen die Wand klatschen könnte. Aspen mochte ich am Anfang überhaupt nicht, dann wurde er mir wieder sehr sympatisch. Die Mädchen im Palast sind unglaublich nett. Manchmal. Einige. Dann regen sie mich auf.
Das ganze Buch ist ein einziges hin und her von Gedanken, Taten und Sympathien, aber America treibt es auf die Spitze: 3/4 des Buches bestehen eigentlich daraus, dass sich diese Frau partout nicht entscheiden kann, wen von beiden sie nun aus welchen Gründen auch immer toller findet, und wieso nicht, und warum sie welche Entscheidungen tut oder lässt. So etwas unentschiedenes- schrecklich! Und trotzdem, und das ist das verwirrende an dem Buch, ist es super. Man MUSS einfach weiterlesen, ist komplett gefangen von der Geschichte und hat schon beim Zuklappen des Buches das Gefühl, dass man soo so viel verpasst, wenn man nicht augenblicklich weiterliest. Was nicht stimmt - denn sonderlich viel Handlung hat das Buch nicht. Eher viel Atmosphäre und einen so genialen Schreibstil, dass das Weglegen einfach furchtbar schwer fällt.
Mir persönlich kommen leider die Angriffe der Rebellen in dem Buch viel zu kurz. Ich hatte da auf mehr gehofft, aber zwischen Americas pubertären Hysterieanfällen bleib der Autorin vermutlich nicht mehr ganz so viel Platz, um da jetzt noch dramtische Übergriffe einbauen zu können. Sie waren im Ansatz da, aber mir blieb das bisher noch viel zu oberflächlig. Immerhin lässt das aber auf mehr im dritten Band hoffen.
Ich gebe dem Buch vier Sterne. Nicht weil es ein literarisches Meisterwerk ist, nicht weil es eine tolle Handlung hat, und nicht weil die Charaktere vielschichtig und sympathisch sind. Nein ganz einfach weil einen das Buch mitreißt, begeistert, ans Herz geht und nicht mehr loslässt.

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