Klappentext:
»Kaum betrat ich die Metrostation, war es mit der Ruhe vorbei. In der
Moskauer Unterwelt wie überhaupt im russischen Leben galt ein ehernes
Gesetz: Der Stärkste gewinnt! Zur Rushhour herrschte in dieser
Elfmillionenstadt real existierender Sozialdarwinismus. Einem Menschen,
der es wagte, die Station ohne Ticket zu betreten, schlugen zu einem
schrillen Warnsignal zwei Metallschranken auf die Schenkel.«
Verlag: Herder | Seiten: 191 | Preis: 12,95€ | Genre: Biographie, Reiseführer, Sachbuch | Spielt in: Russland, Moskau | Erscheinungsdatum: Oktober 2010 | ISBN: 978-3451061356
Erster Satz:
Worum gehts:
Carmen ist Journalisten und erhält die Möglichkeit für einige Zeit in Moskau zu leben, um dort vor Ort für die Deutsche Zeitung zu schreiben. Eine große Chance in diesem fremden Land, dass Carmen selbst nur einmal vor etlichen Jahren während eines Schüleraustausches kennen lernen konnte.
Alles scheint irgendwie ein bisschen anders in Moskau, und viele Russen pflegen zu sagen: "Moskau ist nicht Russland" Zu groß ist der Kontrast dieser schnelllebigen, engen, hektischen und eitlen Stadt. Doch Carmen entdeckt nicht nur die Vorzüge und Nachteile der größten Stadt der Welt, sie wird auch Teil von ihr, lebt in und mit ihr und findet bald ein neues zu Hause zwischen Stalinschnee und Rotem Platz.
Meine Meinung:
Ein Jahr in Moskau ist ein Buch aus der "Ein Jahr in..." Reihe, dass für mich, verglichen mit den bisherigen Büchern der Reihe, komplett aus dem Rahmen fällt. Während die Autoren anderer Bücher sich in Schwärmerein verlieren (die durchaus sehr inspirierend sind), beschreibt Carmen Eller ganz offensichtlich das "echte Moskau", in dem eben nicht alles glänzt. Es ist eine hektische Stadt, die es Fremden schwer macht und in der es so viele Unterschiede zum durchgeplanten Deutschland gibt, dass es einem offensichtlich nicht immer leicht macht, die Stadt zu lieben. Und doch gewinnt man einen ganz speziellen Eindruck dieser Metropole, vielleicht sogar einen viel schöneren weil nicht so verklärten.
Was man aber schnell lieben lernt, sind die Moskauer selbst. Teilweise tragen sie ihr Herz vielleicht nicht auf der Zunge, doch Carmen Eller zeigt uns, dass ein zweiter Blick es oft wert ist, und dass "harte Schale, weicher Kern" eine Phrase mit Substanz ist.
Mir persönlich hat auf jeden Fall die Romanze zwischen ihr und ihrem Arbeitskollegen noch sehr gefallen. Das gab dem Buch diese besondere, persönliche Note und hob es ab von einem reinen "Stadtführer" in dem man Tipps und Kniffe für einen gelungenen Aufenthalt in Moskau und Russland selbst lernt.
Alles scheint irgendwie ein bisschen anders in Moskau, und viele Russen pflegen zu sagen: "Moskau ist nicht Russland" Zu groß ist der Kontrast dieser schnelllebigen, engen, hektischen und eitlen Stadt. Doch Carmen entdeckt nicht nur die Vorzüge und Nachteile der größten Stadt der Welt, sie wird auch Teil von ihr, lebt in und mit ihr und findet bald ein neues zu Hause zwischen Stalinschnee und Rotem Platz.
Meine Meinung:
Ein Jahr in Moskau ist ein Buch aus der "Ein Jahr in..." Reihe, dass für mich, verglichen mit den bisherigen Büchern der Reihe, komplett aus dem Rahmen fällt. Während die Autoren anderer Bücher sich in Schwärmerein verlieren (die durchaus sehr inspirierend sind), beschreibt Carmen Eller ganz offensichtlich das "echte Moskau", in dem eben nicht alles glänzt. Es ist eine hektische Stadt, die es Fremden schwer macht und in der es so viele Unterschiede zum durchgeplanten Deutschland gibt, dass es einem offensichtlich nicht immer leicht macht, die Stadt zu lieben. Und doch gewinnt man einen ganz speziellen Eindruck dieser Metropole, vielleicht sogar einen viel schöneren weil nicht so verklärten.
Was man aber schnell lieben lernt, sind die Moskauer selbst. Teilweise tragen sie ihr Herz vielleicht nicht auf der Zunge, doch Carmen Eller zeigt uns, dass ein zweiter Blick es oft wert ist, und dass "harte Schale, weicher Kern" eine Phrase mit Substanz ist.
Mir persönlich hat auf jeden Fall die Romanze zwischen ihr und ihrem Arbeitskollegen noch sehr gefallen. Das gab dem Buch diese besondere, persönliche Note und hob es ab von einem reinen "Stadtführer" in dem man Tipps und Kniffe für einen gelungenen Aufenthalt in Moskau und Russland selbst lernt.


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