Klappentext:
Nachdem das junge Katzenmädchen Laisa eines Tages im Wald einer wunderschönen goldäugigen Frau begegnet ist, findet sie sich auf einmal in einer anderen Welt wieder. Anders als in ihrer Heimat herrschen hier sechs Götter, die das Land fest unter sich aufgeteilt haben und jeweils von einer ihnen zugeordneten Farbe repräsentiert werden. Verwirrt von dieser Andersartigkeit, macht Laisa sich auf, die eigenartige Gegend zu erkunden. Doch dann erfährt sie, dass sie dazu auserwählt wurde, den »Stern der Göttin«, ein einzigartiges Juwel von unendlicher Kraft, vor einem schwarzen Magier zu retten. Laisa nimmt die Aufgabe an und stürzt sich unversehens in das größte Abenteuer ihres Lebens …
Das Buch ist im KnaurVerlag erschienen, hat 512 Seiten und kostet als broschierte Ausgabe 14,99€
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Worum geht es:
Eigentlich sollte dies Laisas erste Reise als Karawanenbegleiterin werden, doch plötzlich findet sich das junge Katzemädchen in einer ihr unbekannten Welt wieder, ohne zu wissen wie sie dort hingelangt ist oder wie sie sich dort durchschlagen soll. Geschickt und abenteuerlustig genug ist sie ja, hat sie doch schon immer von einem Abenteuer geträumt. Doch die Welt in der sie landet, wird beherrscht von dem Krieg und den Hass der Menschen in den Reichen unterschiedlicher Farben.
Laisa gelingt es ein Gruppe von Sklaven zu befreien, und wird schnell zu einer Verbündeten der 3, und zieht los in die Welt in der es so viele Gefahren zu bannen gilt.
Meine Meinung:
Piu ich hatte leider sehr hohe Erwartungen an das Buch, immerhin verbirgt sich hinter dem Pseudonym "Sandra Melli" das Autorenehepaar "Iny Lorenzt", deren Bücher ich wirklich sehr gelungen finde, aber leider gehört dieser Roman mMn nicht zu ihren Glanzstücken.
Es fängt schonmal damit an, dass ich die wirklich arge Probleme hatte die ganzen Namen, Gebiete, Reiche, und Völker auseinander zu halten. Alles ähnelt sich sehr stark und es wird mit den Wörtern nur so um sich geworfen. Es hat tatsächlich fast 200 Seiten gebraucht bis ich so einigermaßen den Überblick hatte, und nicht mehr ständig auf die Klappseite mit der Karte oder ins Namensverzeichnis hinten blättern musste um überhaupt der Handlung folgen zu können.
Dann ist da diese stääändige Aggression bei eigentlich allem was getan wird. Jeder hasst jeden, die unterschiedlichen Farben einander und auch die Völker einer Farbe untereinander. Da werden dann Seiten mit Vorurteilen und Flüchen gefüllt, die mich einfach nur noch angenervt haben. Genauso wie die allmächtige Superheldin Laisa (die mir übrigens sehr unsympathisch war) die jedes Problem des Reiches quasi im Vorbei gehen lösen konnte.
Einzig der fließende Schreibstil und diese Mischung aus Harry Potter und Herr der Ringe Atmosphäre hat mir Spaß beim Lesen bereitet, und trotz der ganzen Defizite war es kein durchgängig blödes Buch.

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