Montag, 24. Juni 2013

[Vegan For Fit] What I Ate PLUS erstes Fazit (Woche 1)

Sooo, eine Woche Vegan for Fit ist jetzt um, und ja was soll ich sagen. Der Hauptgedanke der mir während dieser 7 Tage vor allem durch den Kopf ging war: "Ihr lügt doch alle wie gedruckt, wenn ihr behauptet vegan for fit sei einfach". 
Ich esse ja ohnehin schon sehr lange, seit ich 16 bin ca., sehr sehr gesund und hatte daher keine wirklich großen Probleme mit der Umstellung auf veganes Essen, aber hält man sich wirklich an die "Regeln" von vegan for fit, kann mir niiiiemand erzählen es wäre leicht. Die Regeln sind nämlich folgende: Kein Zucker (auch kein Rohrzucker). Kein Weizenmehl. Keine Kohlenhydrate am Abend. Kein Kaffe oder schwarzen Tee. Kein Essen mehr nach 19 Uhr. Süßes, also das selbstgemachte, nur als Belohnung für Sport. 
Es ist die Hölle! 

Ja klar, dass Essen ist sehr sehr lecker, was in dem Kochbuch beschrieben wird, aber ich finde es wahnsinnig schwer, mein komplettes Essen zu kontrollieren, damit auch ja kein Fitzelchen Zucker drin ist, oder dass das Brötchen das ich Samstag zum Frühstück gegessen habe, auch kein Weizenmehl enthält (die gibts in Potsdam nämlich in genau einer Bäckerei).

Andererseits zeigt das ganze schon Erfolge. Nach ca. 3 - 4 Tagen verschwindet der Jiper auf Zucker und Süßigkeiten wirklich, zumindest oft am Tag, und konnte so ab Tag 5 leicht mit Obst gestillt werden. Und auch auf der Waage hat sich heute an Tag 7 was getan. 1,4kg sind runter und 3cm am Hüftumfang geschmolzen.

Was mich allerdings sehr sehr stört, und weshalb ich vermutlich die 30 Tage nicht durchhalten werde, ist das Ausmaß an Kosten was da auf einen zukommt. In diesen ersten 7 Tagen habe ich stolze 51,88€ für meine wöchentlichen Zutaten und Obst etc. ausgegeben PLUS 25,85€ für erste Anschaffungen wie Amaranth, Mandelmus, Agavendicksaft und so weiter. 
Heute kam für den nächsten Wocheneinkauf wieder ein ganzer Batzen drauf, so dass ich es einfach nicht durchhalten kann. Ich bin nicht bereit 3/4 meines monatlichen Geldes in Lebensmittel zu investieren. Klar ist es gesund, aber ich konnte auch die letzten 22 Jahre gut ohne Mandelmus und Co kochen, so dass ich das sicherlich nicht fortsetzen werde. 

Jetzt aber zu den Sachen die ich in dieser Woche gegessen habe. Ich koche übrigens immer so, dass ich 2 Mal davon essen kann.


Couscoussalat mit Sojaschnetzeln, Paprika, Zucchini und Möhre



Blumenkohl mit Curry-Mandelmus und Amaranth

Erbsen-Mandelmus-Suppe

vegane Carbonara mit Zucchininudeln

Couscous-Blattspinat-Pfanne mit Kichererbsen

mediteraner Hirseauflauf mit Sprossen

veganes Gyros mit Bohnen und Vollkornreis
und mein tägliches Frühstück: Getreidebrei (Dinkelflocken, Sonnenblumenkerne, Sojakerne, Sesam, Amaranth, Leinsam, Kokosflocken, gemahlene Mandeln mit Reismilch oder Hafermilch) mit Obst -die Menge hier war eher nen Brunch :D - und dazu grünen Tee


3 Kommentare:

  1. Sieht auf jeden Fall lecker aus. :) Aber gar kein Zucker? Und kein Weizenmehl? Und kein Essen nach 19Uhr? :-O
    Klingt sehr krass. Ich würds nichtmal einen Tag durchhalten glaube ich, denn ohne Schokolade werde ich unausstehlich. :D

    Liebe Grüße und toi toi, dass du es noch ein bisschen durchhälst,
    Nina

    AntwortenLöschen
  2. Das klingt wirklich schwer. Aber toll, wie du das bisher durchziehst. Und die Fotos sehen echt vielversprechend aus. :)

    AntwortenLöschen
  3. Ich würde es auch gerne mal durchziehen, aber wie du schon ansprichst, die Kosten sind auf Dauer wirklich hoch.
    Ich versuche ohne die Challenge auf Zucker zu verzichten und eine Zeit lang habe ich auch auf helles Mehl verzichtet, aber das finde ich auf Dauer richtig schwer.
    Aber am schwierigsten find ich es auf tierischen Aufschnitt zu verzichten. Wenn ich Morgens kein Müsli esse, muss etwas auf Brot. Und ich habe leider auch nicht immer die Zeit mir irgendwelche Gemüsepasten selbst zu machen. Mal sehen, ob ich irgendwann so weit bin...

    AntwortenLöschen