Sooo, eine
Woche Vegan for Fit ist jetzt um, und ja was soll ich sagen. Der
Hauptgedanke der mir während dieser 7 Tage vor allem durch den Kopf ging
war: "Ihr lügt doch alle wie gedruckt, wenn ihr behauptet vegan for fit
sei einfach".
Ich
esse ja ohnehin schon sehr lange, seit ich 16 bin ca., sehr sehr gesund
und hatte daher keine wirklich großen Probleme mit der Umstellung auf
veganes Essen, aber hält man sich wirklich an die "Regeln" von vegan for
fit, kann mir niiiiemand erzählen es wäre leicht. Die Regeln sind
nämlich folgende: Kein Zucker (auch kein Rohrzucker). Kein Weizenmehl.
Keine Kohlenhydrate am Abend. Kein Kaffe oder schwarzen Tee. Kein Essen
mehr nach 19 Uhr. Süßes, also das selbstgemachte, nur als Belohnung für
Sport.
Es ist die Hölle!
Ja
klar, dass Essen ist sehr sehr lecker, was in dem Kochbuch beschrieben
wird, aber ich finde es wahnsinnig schwer, mein komplettes Essen zu
kontrollieren, damit auch ja kein Fitzelchen Zucker drin ist, oder dass
das Brötchen das ich Samstag zum Frühstück gegessen habe, auch kein
Weizenmehl enthält (die gibts in Potsdam nämlich in genau einer
Bäckerei).
Andererseits
zeigt das ganze schon Erfolge. Nach ca. 3 - 4 Tagen verschwindet der
Jiper auf Zucker und Süßigkeiten wirklich, zumindest oft am Tag, und
konnte so ab Tag 5 leicht mit Obst gestillt werden. Und auch auf der
Waage hat sich heute an Tag 7 was getan. 1,4kg sind runter und 3cm am
Hüftumfang geschmolzen.
Was
mich allerdings sehr sehr stört, und weshalb ich vermutlich die 30 Tage
nicht durchhalten werde, ist das Ausmaß an Kosten was da auf einen
zukommt. In diesen ersten 7 Tagen habe ich stolze 51,88€ für meine
wöchentlichen Zutaten und Obst etc. ausgegeben PLUS 25,85€ für erste
Anschaffungen wie Amaranth, Mandelmus, Agavendicksaft und so weiter.
Heute
kam für den nächsten Wocheneinkauf wieder ein ganzer Batzen drauf, so
dass ich es einfach nicht durchhalten kann. Ich bin nicht bereit 3/4
meines monatlichen Geldes in Lebensmittel zu investieren. Klar ist es
gesund, aber ich konnte auch die letzten 22 Jahre gut ohne Mandelmus und
Co kochen, so dass ich das sicherlich nicht fortsetzen werde.
Jetzt aber zu den Sachen die ich in dieser Woche gegessen habe. Ich koche übrigens immer so, dass ich 2 Mal davon essen kann.
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| Couscoussalat mit Sojaschnetzeln, Paprika, Zucchini und Möhre |
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| Blumenkohl mit Curry-Mandelmus und Amaranth |
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| Erbsen-Mandelmus-Suppe |
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| vegane Carbonara mit Zucchininudeln |
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| Couscous-Blattspinat-Pfanne mit Kichererbsen |
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| mediteraner Hirseauflauf mit Sprossen |
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| veganes Gyros mit Bohnen und Vollkornreis |








Sieht auf jeden Fall lecker aus. :) Aber gar kein Zucker? Und kein Weizenmehl? Und kein Essen nach 19Uhr? :-O
AntwortenLöschenKlingt sehr krass. Ich würds nichtmal einen Tag durchhalten glaube ich, denn ohne Schokolade werde ich unausstehlich. :D
Liebe Grüße und toi toi, dass du es noch ein bisschen durchhälst,
Nina
Das klingt wirklich schwer. Aber toll, wie du das bisher durchziehst. Und die Fotos sehen echt vielversprechend aus. :)
AntwortenLöschenIch würde es auch gerne mal durchziehen, aber wie du schon ansprichst, die Kosten sind auf Dauer wirklich hoch.
AntwortenLöschenIch versuche ohne die Challenge auf Zucker zu verzichten und eine Zeit lang habe ich auch auf helles Mehl verzichtet, aber das finde ich auf Dauer richtig schwer.
Aber am schwierigsten find ich es auf tierischen Aufschnitt zu verzichten. Wenn ich Morgens kein Müsli esse, muss etwas auf Brot. Und ich habe leider auch nicht immer die Zeit mir irgendwelche Gemüsepasten selbst zu machen. Mal sehen, ob ich irgendwann so weit bin...