Dienstag, 30. April 2013

[Rezension] Brandon Mull - Fabelheim (Bd. 1)

Klappentext:
Irgendwo in Amerika existiert bereits seit Jahrhunderten ein Ort namens Fabelheim, gut verborgen und kaum bekannt — und das aus gutem Grund: Fabelheim ist ein Schutzreservat besonderer Art, eines der weltweit letzten Rückzugsgebiete für vom Aussterben bedrohte magische Kreaturen.
Als Kendra und ihr Bruder Seth in den Urlaub zu ihren Großeltern fahren, ahnen sie noch nicht, was sie erwartet. Denn ihr Großvater ist der Hüter von Fabelheim. Nur mühsam kann der alte Stan Sorensen mithilfe uralter Gesetze den Frieden zwischen habgierigen Trollen, schadenfrohen Satyren, intriganten Hexen und eifersüchtigen Feen wahren. Doch als Seth inmitten der dichten Wälder von Fabelheim eines dieser Gesetze bricht, werden unvorstellbare Kräfte des Bösen freigesetzt. Nun können allein Kendra und Seth ihre Familie, Fabelheim — und vielleicht sogar die ganze Welt — vor der Vernichtung bewahren ...

Verlag:
Penhaligon | Seiten: 352 | Preis: 4,99€ | Format: Hardcover | Spielt in: USA | Genre: Fantasy, Jugend-/Kinderbuch | Originaltitel: Fablehaven | Erscheinungsdatum: Januar 2009 | ISBN: 978-3764530228 

Erster Satz: 
"Kendra sah aus dem Seitenfenster des SUV und beobachtete, wie das Bläterwerk vorbeirauschte."



Worum geht es: 
Normalerweise schreibe ich hier ja nochmal meine ganz eigene Zusammenfassung des Geschichte, aber in diesem Fall ist das absolut unnötog. Denn das was ich über das Buch zu sagen hätte, ohne zu spoilern, deckt sich so ziemlich eins zu eins mit dem Klappentext des Buches selbst. Von daher lest am besten einfach die Kurzbeschreibung :)

Meine Meinung:
Wie wahrscheinlich viele andere Leser dieses Buches auch, bin ich über ein Youtubevideo der Glimmerfeen auf die Geschichte aufmerksam geworden. Und weil die Begeisterung der beiden so ansteckend war, und zudem der Preis mit seinen 4,99€ sehr verlockend ist, habe ich mir das Buch gekauft. Eigentlich sind Fantasiegeschichten mit Feen, Trollen und Satyren nicht wirklich mein Fall, aber da ich nur gutes über das Buch gehört hatte, dachte ich ich könne mich ja mal auf dieses Abenteuer "Fantasy" einlassen.
Es hat mir auch überraschend gut gefallen- zumindest bin ich jetzt nicht vollständig davon abgeschreckt, auch in Zukunft wieder Fantasybücher zu lesen, dennoch habe ich lange mit mir gehadert ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben sollte. 

Meinem persönlichen Geschmack nach, hätte ich dem Buch 3 Sterne gegeben - es gibt einfach doch eine Punkte die mich stören. Aber wenn man das Buch ganz objektov betrachtet, sind wohl doch eher 4 Sterne, wenn auch knappe 4 Sterne, angebracht.

Der größte Kritikpunkt für mich war nämlich die Einfachheit der Geschichte. Aus jeder Misere kamen die Kinder problemlos wieder heraus. Vermeintliche Katastrophen wurden einfach und schnell- und ohne große Konsequenzen gelöst, und sowieso geht alles irgendwie ziemlich gut aus. Zu gut für meinen Geschmack. 
Außerdem gefallen mir beide Protagonisten so gar nicht. Seth noch ein Stück weniger, denn alle Probleme in Fabelheim resultieren mehr oder weniger aus seinem vorsetzlichen Drang, Regeln unbedingt brechen zu müssen. Das geschieht nicht auf diese süße Art, wie bei Michel aus Lönneberga zum Beispiel, sondern auf eine Art bei der ich mich Frage, was mit dem Gör eigentlich falsch läuft. 

Ansonsten ist es eher ein Kinder- und Jugendbuch, als ein All-Age-Roman, und für Fantasyeinsteiger für mich bestens geeignet.

 

2 Kommentare:

  1. Das hört sich ganz interessant an. Und das Dinglein auf dem Cover sieht niedlich aus.

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  2. Echt findest du? Ich finds ja todeshässlich das Cover :D

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