Samstag, 15. Dezember 2012

[Rezension] Veronica Roth - Insurgent (Bd. 2)

Deutscher Klappentext:
Der Aufstand hat begonnen ...In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...

Verlag: Harpercollins | Seiten: 529 | Format: Paperback | Preis: 6,99£ (8,10€) | Genre: Dystopie, Jugendbuch | Erscheinungsdatum: Mai 2012 | Spielt in: USA | deutscher Titel: Die Bestimmung, Tödliche Wahrheit | Fortsetzung? Band 2, der Divergent Trilogie | ISBN: 978-0007442928
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Erster Satz:
"I wake with his name in my mouth."

 

Worum geht es: 

Nach dem Angriff der Erudite (dt. Ken) auf die Abnegation (dt. Altruan) ist die Welt wie sie einst war ein einziges Chaos. Wem kann man noch trauen, wer ist Freund und wer Feind? Die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen immer mehr, und mitten drin ist Tris, getrieben von dem Wunsch nach Gerechtigkeit und auch Rache, nach dem Tod ihrer Eltern. Das Fraktionensystem beginnt zu bröseln, und wo immer Tris und Tobias Unterschlupf suchen, können sie sich nicht sicher sein, auf welche Seite sich die gerade noch Schutzgebenden schlagen werden, und wann es auch dort wieder zu gefährlich wird.
Zeitgleich machen zwischenmenschliche Probleme das Leben von Tris nicht gerade leichter. Totgeglaubte Personen aus der Vergangenheit tauchen auf, die Beziehung mit Tobias verläuft nicht so wie sie sollte, und Christina wendet sich von ihr ab... Das Leben könnte härter nicht sein!



Meine Meinung:

Nach dem meiner Meinung nach doch recht langweiligem ersten Band mit einem allerdings sehr vielversprechenden Ende, habe ich mich gespannt auf den zweiten Teil gestürzt- und wurde jäh enttäuscht. Ich habe mich jetzt wirklich tagelang durch dieses Buch gequält und finde es einfach nur grauenhaft. Viele werden jetzt vermutlich erregt aufschreien, und meine Meinung verteufeln, aber ich kann den Hype um diese Geschichte ganz ehrlich absolut nicht verstehen.

Mein Hauptgrund ist Tris: OH MEIN GOTT, ist dieses Mädchen ätzend?! Es reicht ja offensichtlich nicht aus, sie unerträglich unsympathisch zu machen, nein, sie ist auch launisch, zu 100% Ich-bezogen (auch wenn sie sich ja gerne einredet, es nur im Wohle aller zu machen), großkotzig, falsch und absolut respektlos. Am liebsten hätte ich sie aus der Geschichte heraus geholt, und sie gefragt ob bei ihr eigentlich noch alles rund läuft. Umso unverständlicher ist für mich die Liebe von Tobias zu ihr. Über das ganze Buch hinweg gab es keine Hand voll Momente, in denen sie nett oder gar liebevoll zu ihm gewesen wäre, während er nur damit beschäftigt ist ihr zu verzeihen oder ihre Handlungen überhaupt nachvollziehen zu wollen.

Die Handlung des Buches ist auch nicht gerade abwechslungsreich. Zu 90% besteht das Buch aus "Sie erschießt ihn. Er erschießt sie. Sie stürmen das Haus und erschießen alle. Sie steigt über die Leichen der sowieso. Sie machen Pläne um irgendwo einzudringen und jeden zu eliminieren der nicht ihrer Meinung ist." Krieg, Gewalt und Brutalität bestimmen das Buch, und machen es weder zu einem Buch für Jugendliche (also eben auch 13jährige), noch zu einem Buch, das man lesen muss. 

  Einige Wendungen fand ich aber doch ganz interessant und hätte ich so nicht erwartet. Zum Beispiel Calebs Meinung zu der Situation, das Ende auf jeden Fall und auch so das eine oder andere Detail während der Geschichte.

Fazit: Alles in allem hätte ich mir das Geld und die Zeit sparen können. Mich persönlich hat es sehr entäuscht und sogar zeitweise so genervt, dass ich lieber zeitiger ins Bett gegangen bin, als mich mit Tris blutrünstigem und kaltblütigem Wesen auseinander setzen zu müssen.



1 Kommentar:

  1. Ich mag Tris ja gern, weil sie so ist, wie sie ist. Finde sie um ehrlich zu sein glaubhaft. Ich hab genug Bücher mit Bellas gelesen, die immer nur nice sind und laaaaaaahm :D Ich hab mir bei Insurgent auch oft gedacht: aaaah, man - reißt du dich mal zusammen?!? Geht das vielleicht?! Aber fand das Buch trotzdem spitze und warte ganz gespannt auf den dritten Teil. Schon allein wegen des Cliffhangers. DIESER CLIFFHANGER O_o :D

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