Klappentext:
Wann haben Sie das letze Mal eine Leiche geöffnet? Noch nie?
Verlag: Droemer | Seiten: 400 | Format: Hardcover | Preis: 19,99€ | Genre: Thriller | spielt in: Deutschland (Helgoland) | ISBN: 978-3426199268
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Erster Satz:
"'Wo steckst du denn?'"
Worum geht es:
Paul Hertzfeld, Rechtsmediziner, findet sich plötzlich in einem wahrem Albtraum wieder. Bis eben war sein größtes Problem noch die viel zu früh stattfindende Konferenz in der Pathologie, da entdeckt er im Kopf einer Leiche einen Zettel. Die darauf geschriebene Nummer leitet ihn an eine Mailbox weiter, die von seiner Tochter besprochen wurde: "Papa, hilf mir!". Schnell wird klar, dass sich seine erst 17 jährige Tochter in den Fängen brutaler und grausamer Entführer befindet, die mit Paul Hertzfeld ein perfides Spiel spielen. Er muss den Hinweisen folgen, die der Entführer in bald auftauchenden Leichen versteckt hat. Doch diese Leichen werden auf Helgoland entdeckt, weit entfernt, von einer Unbekannten, Linda. Und Helgoland ist wegen eines Sturms von der Außenwelt abgeschnitten..
Meine Meinung:
Ich bin ja ein riesiger Fitzek- Fan, und habe bisher alle seine Bücher gelesen und regelrecht verschlungen. Von daher war ich mir von Anfang an sehr sicher, dass mich auch dieses neuste Buch nicht enttäuschen wird. Und wie zu erwarten war, traf dies auch nicht zu. Ganz im Gegenteil: Schnell war ich, wie man das von seinen Büchern gewohnt ist, absolut in der Geschichte gefangen und durch nichts mehr abzulenken. Aufhören oder das Lesen zu unterbrechen kam nur in Notfällen in Frage, und hat mich fast schon zermürbt. Ich wollte, nein ich musste, wissen was passiert, wie es weitergeht.
Wer schon das eine oder andere Buch von ihm gelesen hat, weiß ja auch dass es grundsätzlich anders kommt, als man das denkt. Deshalb habe ich von Anfang an so gut wie jede handelnde Person verdächtigt, der Täter zu sein, habe versucht den "geheimen" Hinweis auf den Täter zu finden, und so ziemlich jede Handlung hinterfragt. Leider ohne viel Erfolg, denn zum Ende hin hat er mich doch wieder gekriegt, und ich war mehr als überrascht. Jedoch muss ich auch sagen, dass mir das Ende nicht ganz so gut gefallen hat, und die Aufklärung dann doch etwas konstruiert wirkte.
Was mir zudem noch aufgefallen ist, was mich jedoch nicht störte, waren die Parallelen, die man zu vorherigen Büchern, insbesondere zu "Der Seelenbrecher" finden konnte. Zeitweise fühlte ich mich recht stark an die eine oder andere Handlung erinnert. Im Endeffekt hat das ganze aber nicht viel miteinander zu tun, und ist eine eigene, eigenständige Geschichte.
Ich könnte jetzt noch genauer auf die Charaktere Linda und Paul eingehen, auf den Plot und auf die Spannung. Aber im Prinzip lässt sich das auch einfach so formulieren: Man muss es selbst erleben, um zu wissen wie fantastisch dieses Buch ist!

Das hört sich ja genial an! Erinnert mich an den einen Serienmörder bei CSI Las Vegas, der Schleifen in Därme gemacht hat und so.
AntwortenLöschenLG Marisol
Schade, dass es immer etwas länger dauert, bis Thriller und Krimis als Paperback rauskommen. Ich lese die seltens nochmal und gebe daher so ungern 20 Euro aus...
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