Samstag, 30. Juni 2012

[Rezension] Ursula Poznanski - Erebos

Klappentext:
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!
Verlag: Loewe | Format: Broschur | Preis: 9,99€ | Seiten: 488 | Genre: Thriller, Jugendbuch | empfohlenes Alter: 12-15 | ISBN: 978-3785573617
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Worum geht es: 
 Keiner spricht darüber. Doch jeder hat es. Keiner gibt Tipps. Denn alle wollen brauchen sie für sich selbst. Immer mehr fehlen. Denn Fehlen kostet Level.
Als ein neues Spiel in Nicks Schule die Runde macht, ist er anfänglich noch hin und her gerissen zwischen seinen Freunden. Währen Jamie das Spiel für einen übertriebenen Hype hält, der die Mitschüler süchtig macht, ist Colin schon mittendrin in der virtuellen Welt und begeisteter Spieler. Doch nur wer die DVD erhält kann mitspielen, und das nur alleine und nur ein einziges Mal. Denn Erebos weiß was du tust. Erebos verfolgt ein Ziel, Erebos verknüpft Realität und Spiel und Erebos macht süchtig.
Schnell ist Nick gefangen in der Welt aus Orks, Schwertern und Leveln die es zu erreichen gilt, und verstößt dafür mehr und mehr sein Umfeld. Denn wer kein Anhänger von Erebos ist, ist sein Feind. Und Feinde müssen bekämpft werden..  

Meine Meinung:
Was ein, für mich persönlich, eher weniger gelungenes Buch über Computerspiele ist, weiß ich seit Ready Player One. Dementsprechend skeptisch bin ich an Erebos herangegangen, nur neugierig geworden, weil mir Saeculum von Ursula Poznanski so wahnsinnig gut gefiel. Aber nach nur wenigen Seiten war klar, ich stecke drin und nicht nur Erebos das Spiel macht süchtig. Sein verschriftlichter Bruder steht ihm da in nichts nach. 
Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Handlegen, hab in jeder freien Minute gelesen und war so gefangen in dieser Welt in der Realität und Virtualität miteinander verschmelzen.

Zwar bin ich überhaupt kein Computerspieler, schon gar nicht derartige Computerspiele, aber so nach und nach hatte ich das Bedürfnis Erebos einmal mit eigenen Augen sehen zu wollen, denn die ganze Umgebung ist so detailliert und lebendig beschrieben, dass ich fast schon dachte neben Nick am Computer zu sitzen. 

Ebenson die Charktere sind bis ins letzte Detail ausgefeilt. Werden real, sind real und keine nur guten oder nur schlechten Hauptdarsteller eines Buches. 



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