Mittwoch, 22. Februar 2012

[Rezension] Caragh O'Brien - Die Stadt der verschwundenen Kinder

Kurzbeschreibung:
Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

Verlag: Heyne | Format: Hardcover | Seitenanzahl: 464 | Preis: 16,99€ | ISBN: 978-3453528000
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Worum geht es:
Gaia wird es heute das erste Mal alleine machen: Ein Baby entbinden. Jahrelang hat sie bei ihrer Mutter gelernt, und nun ist es vollbracht: Das kleine Mädchen ist auf der Welt. Doch Gaia entreißt es seiner Mutter und rennt damit zum Tor der Mauer, um den Säugling vorzubringen. Das ist die Vorschrift. Jeden Monat 3 Babys für die Enklave, dann geht es den Menschen in Wharfton gut. Doch als Gaia nach Hause kommt ist dort niemand, nur ein Soldat der Enklave, der ihr erklärt, dass ihre Eltern wegen Verrat festgenommen wurden und in der Enklave verhört werden. Als aber nach Tagen noch immer niemand zurück gekehrt ist, beginnt Gaia Nachforschungen anzustellen und kann schließlich - im besten Wissen darüber wie schwerwiegend diese Strafe ist - in die Enklave eindringen, die mit ihren Technologien, weißen Häusern und genügend Lebensmitteln so anders ist, als das nur wenige Meter entfernte Wharfton.

Meine Meinung:
Das Buch habe ich schon sehr lange auf meinem Wunschzettel. Es entspricht genau dem Genre an Büchern die ich bevorzuge, und die ich verschlingen könnte noch und nöcher. Allein der Klappentext riss mich schon in seinen Bann, und kaum hatte ich angefangen zu lesen gab es kein Halten mehr. Von der ersten bis zur letzten Seite war es spannend, aufregend, traurig, hat mich wütend gemacht und nachdenklich. Nachdenklich, weil im Gegensatz zu mancher Dystopie ist diese hier beinahe beängstigend realistisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass aus unserer Welt genau so etwas werden könnte, wie es dort geschieht.
Gaia ist auch nicht überzeichnet. Keine Heldin im eigentlichen Sinne, die jeder Gefahr gerade so entgeht und nebenbei noch die Welt rettet. Sie ist einfach ein Mädchen, dass sich dem Leben nicht weiter beugen will und kann von dem man ihr vorgaukelt gut zu sein.

Im ganzen Buch gab es für mich keine Stelle die langweilig oder langatmig war, keine Szene in der ich nicht voll dabei war, und keine Szene in der ich Gaia nicht am liebsten gerettet hätte.
 Wenn ich könnte, würde ich 6 Sterne von 5 geben. Lediglich Panem steht mit dem Buch noch auf einer Stufe. 



Vielen Dank an den Heyne Verlag 
für dieses Rezensionsexemplar :)

6 Kommentare:

  1. Tolle Rezession :-) Ich schleiche auch schon länger um das Buch herum, aber jetzt bin ich sicher, dass ich es lesen MUSS ;)

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  2. Oh, ich fande das Buch auch so schön :D Muss den zweiten Teil noch lesen :D

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  3. Hallo! Hab gerade Deinen Blog entdeckt und bin gleich mal Leserin geworden. Gefällt mir sehr gut hier :) Und ist auch eine tolle Rezension! Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen! Würd mich freuen, wenn Du auch mal bei mir vorbeischauen würdest! www.suechtignachbuechern.blogspot.de

    Lg
    Monika

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