Klappentext:
Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterläßt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, daß Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.
Das Buch ist 2007 im Piper Verlag erschienen, hat 464 Seiten und kostet 24,99€ als gebundenes Buch.
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Worum geht es:
Der Klappentext ist hier eigentlich sehr schön: Hildegunst beschließt nach dem Tod seines Dichtpaten Danzelot nach Buchhaim, der Sagenumwobenen Bücherstadt, zu reisen, um einen Dichter zu finden, deren Namen er zwar noch nicht kennt, dessen Werk ihn aber komplett umgehauen hat. Kaum angekommen ist er auch schon mittem im Sog der Bücher, und muss feststellen, dass längst nicht jede Seite Buchhaims eine schön beschriebene ist..
Meine Meinung:
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich unfairerweise mit sehr sehr hohen Erwartungen an das Buch rangetreten bin. Ich habe bisher nur super tolles darüber gehört, und war mir sicher, dass es mich von der ersten Seite an vom Hocker hauen wird. Dem war aber leider nicht so. Die ersten 60 Seiten waren extrem langatmig, und hätte es nicht so viele tolle Bewertungen, hätte ich das wohl auch schon abgebrochen. Das Ende finde ich auch ziemlich fad und übertrieben in die Länge gezogen.
Dafür kann der Mittelteil aber einiges rausreißen. Hat man sich erst einmal in der Welt von Hildegunst zurecht gefunden, kann man die Bücher um ihn herum quasi riechen. Mit jedem Abenteuer das er meistern muss, versinkt man tiefer in der Geschichte, und plötzlich sind Buchlinge und lebende Bücher etwas völlig alltägliches. Apropos die Buchlinge: Oh Gott. Ich möchte einen haben. Die sind ja soooooo süß ♥
Und dann darf man natürlich nicht die tollen Illustrationen von Walter Moers außer Acht lassen. Ich war richtig enttäuscht, wenn man über 5 Seiten keine kam. So liebevoll gezeichnete Bilder, in denen man immer wieder was neues kleines entdecken konnte, witzige Details oder Figuren die man sich sonst gar nicht so hätte vorstellen können- Wahnsinn.
Ich denke übrigens nicht, dass es ein Buch für Kinder oder jüngere Jugendliche ist, trotz des phantasievollen Themas und der niedlichen Bilder. Aber zwischenzeitig ist es doch recht brutal und gruselig :)

Also ich fand das Buch klasse! :)
AntwortenLöschenKennst du auch die anderen Bücher von Walter Moers? Rumo und die Wunder im Dunkeln oder aber die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubärs - ebenfalls mit tollen Illustrationen versehen.
Versuch die mal, vllt findest du die ja ein bisschen besser ;)
Liebste Grüße
Frollein Schoko
www.lese-leidenschaft.blogspot.com