Donnerstag, 1. August 2013

[Rezension] Mark Roberts - Der Herodes Killer

Klappentext:
Eine grausige Verbrechensserie erschüttert London: Vier Schwangere wurden schon mit entleertem Bauch gefunden, eine fünfte wird vermisst. Da bekommt Inspector Rosen einen entscheidenden Hinweis. Father Flint, einst der wichtigste Okkultismuskenner im Vatikan, klärt ihn auf, dass der unbekannte Täter ein Vorbild hat: Auf dieselbe Weise mordete ein berüchtigter Satanist aus dem 13. Jahrhundert. Ein Mörder von heute, ein Mörder im Mittelalter: Was verbindet ihre Taten? Und dann erfährt Inspektor Rosen den Grund, warum Father Flint in ein einsames englisches Kloster verbannt wurde…

Verlag: rororo | Seiten: 384 | Preis: 9,99€ | Genre: (Psycho-) Thriller | Spielt in: Großbritannien, London | Erscheinungsdatum: August 2013 | Originaltitel: The Sixth Soul | ISBN: 978-3499259722

Erster Satz:
"Im Traum hielt Julia Caton ihr Neugeborenes in den Armen und war von der tiefsten Liebe erfüllt, die sie je erlebt hatte."

  

Worum geht es:
Eine Mordserie erschüttert London: Ein unbekannter, der Herodes-Killer, hat es auf schwangere Frauen abgesehen. 5 Frauen hat er bereits entführt, tötet sie ohne den Fötus zu verletzen und entnimmt diesen, ehe er die Frauen  - mit einer mit Steinen gefüllten Gebärmutter - irgendwo in London ablegt und wartet bis sie gefunden werden. 
Doch das Polizeiteam um David Rosen tappt im Dunkeln. Bisher konnte kein Täter gefunden werden, und sämtliche Gutachter schließen satanische oder okkulte Motive aus. Dann jedoch erreicht Rosen ein Anruf: Father Flint, ehemaliger Berater im Vatikan in Fragen zum Okkultismus, berichtet von einem Fall aus dem 13. Jahrhundert, bei dem ein Mann auf die gleiche Weise mordete, und ist sich sicher dass es auch jetzt noch ein sechstes Opfer geben wird. 


Meine Meinung:
Was für eine gruselige Vorstellung, dass Schwangere nicht mehr alleine unterwegs sein können, ohne Gefahr zu laufen entführt und getötet zu werden. Da läuft es einem kalt den Rücken runter! Und so komisch es klingt, gerade deshalb hat mich das Buch angesprochen. Der Klappentext klingt schon super spannend, und ich bin ja generell ein großer Freund von Thrillern dieser Art und Grausamkeit.
Es geht dann auch wirklich sehr rasant los, und die Spannung lässt nicht auf sich warten. Schon wenige Seiten nach dem Anfang steckt man mitten in der Geschichte und folgt der atemlosen Suche nach dem Herodes-Killer. 
Die Spannungselemente sind hervorragend gesetzt und mir gefällt vor allem auch dieses tröpfchenhafte Offenbaren von immer mehr gruseligen Details und Wendungen.
Also eigentlich klingt es ja alles in allem nach einem Must-Have-Thriller.
Nunja, mehr oder weniger. Denn genau so spannend wie das Buch ist, ist es auch vorhersehbar. Schon nach wenigen Seiten hat man eine Ahnung wer in die Mordserie involviert ist, und wer es noch sein wird, kann sich vorstellen warum der Täter so handelt und wartet eigentlich nur noch auf die Bestätigung, dass man mit seinen Annahmen recht hatte. Das stört mich immer sehr bei Thrillern, denn ich will überrascht werden. Wurde ich nicht, alles was ich mir zusammengereimt hatte, traf auch so ein. 
Deshalb gibt es von mir nur 4 Sterne, aber dennoch eine Empfehlung für alle die spannende und gänsehautverursachende Thriller mögen.





1 Kommentar:

  1. Ich hab grad auch dein Video gesehen...oh man, das hört sich so grausam und krass aber auch so unheimlich spannend an. Eine echt kranke Geschichtsidee, aber fesselnd.

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