Mittwoch, 20. März 2013

[Rezension] Sandra Melli - Stolz der Kriegerin (Bd. 2) -abgebrochen-

Klappentext:
Unheil braut sich über den Dämmerlanden zusammen. Die Feindschaft zwischen den Anhängern der verschiedenen Farben sind stärker als je zuvor und werden von rücksichtslosen Intriganten immer weiter aufgestachelt. In dieser aufgeheizten Situation erhält das Katzenmädchen Laisa den Auftrag, eine Prinzessin sicher auf die verfeindete Seite zu bringen. Doch ihre Gegner lassen nichts unversucht, um Laisa und ihren Trupp zu stoppen, und so muss das Katzenmädchen über sich hinauswachsen, um die Dämmerlande vor einem Krieg zu bewahren, der den Untergang bedeuten würde …

Verlag: Knaur | Format: Taschenbuch | Seiten: 480 | Preis: 14,99€ | Spielt in: Fantasieland (Dämmerlande) | ISBN: 978-3426504178
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Erster Satz:
"Sie waren alle gekommen."


Worum geht es:

Eigentlich sollte Laisa, ihrer Meinung nach, nach dem erfolgreichen Retten der Dämmerlande nun Ruhm und Ehre gebühren. Doch stattdessen sitzt sie fest, um auf Wunsch der Obersten ihre magischen Fähigkeiten auszubauen. Das ist allerdings weit unter ihrem Niveau, und auch der Auftrag, den sie von ihrem Lehrmeister erhält, stellt sie nicht zufrieden: Sie soll die Prinzessin eskotieren, die als Pfand für ihren gefangenen Vater in die feindlichen Gebiete verheiratet werden soll. Doch nicht jeder ist mit dieser Hochzeit einverstanden, und so muss die Reisegruppe um die Prinzessin und Laisa vorsichtiger denn je sein.
Zur gleichen Zeit gerät der augenscheinlich magisch unbegabte Prinz eines anderen Reiches in Gefahr: Als Körperspender missbraucht, wird er hinters Licht gefühlt um eine gefallene aber noch komatöse Göttin wiederzuerwecken.


Meine Meinung:

Ich sage es gleich von Anfang: Nach 285 Seiten habe ich das Buch komplett entnervt abgebrochen, weil ich nach der Hälfte des Buches, noch immer keinen Zugang zur Geschichte gefunden hatte. Und wer kein wirklich riesig großer Fan von High-Fantasy-Geschichten ist, sollte sich die Zeit und das Geld für dieses Buch absolut sparen.
Der Punkt, der mich am meisten gestört hat, war die Vielzahl an Personen, Orten, magischen Zugehörigkeiten etc., die alle dermaßen unaussprechliche und nicht merkbare Namen hatten, dass ich nach einer Lesepause, die mehr als eine Stunde gedauert hat, erst immer einmal wieder alle Personen im Glossar nachschlagen musste.

Dabei könnte die Geschichte an sich sehr spannend sein. Sie hat großes Potential eine tolle und fantastische Story zu sein, aber nicht nur die Begriffe behindern einen ordentlichen Lesefluss, sondern auch die leider unglaublich unsympathischen und einseitigen Charaktere. Ich frage mich ernsthaft, wie man eine Person wie Laisa zur Protagonistin machen kann. Bis Seite 285 hat sie kein einzigen netten oder ansatzweise freundlichen Satz von sich gegeben, war ausschließlich auf Krawall gebürstet und hielt so große Stücke von sich, dass ich ihre Kapitel teilweise einfach nur noch überflogen habe.

Abschließend kann ich sagen, dass man dieses Buch wirklich nur dann lesen sollte, wenn man auch schon waaahnsinnig vom ersten Teil begeistert war. Alle die diesen aber nur solala fanden, werden dieses Buch vermutlich nicht viel besser finden als ich. 



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