Sonntag, 11. Dezember 2011

Miriam Kwalanda - Die Farbe meines Gesichts

Klappentext:
Miriam Kwalanda hat Glück gehabt. Geboren in der kenianischen Provinz, Straßenkind in Nairobi, Hure am Strand von Mombasa, erfüllt sich für sie der Traum vieler kenianischer Mädchen: Umworben von weißen Freiern entscheidet sie sich dafür, als Ehefrau eines "Stammgastes" aus dem Ruhrgebiet ins "reiche" Deutschland zu gehen. Damit hat ihre riskante Gratwanderung zwischen den Welten, zwischen Gewalt und Sex, Selbstmordversuchen und unbändiger Lebensfreude ein vorläufiges Happy End gefunden.  

Das Buch ist im Knaur Verlag erschienen, hat 327 Seiten und kostet 7,95€
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Worum geht es:
Miriam wächst in Kenia auf, eigentlich nicht in Armut, aber ihr Vater ist ein sehr einflussreicher und gewaltätiger Mann, der Miriam eigentlich am liebsten tot sehen will. Also flieht die damals 13jährige, kommt bei Fremden und Verwandten unter - hauptsächlich bei männlichen und auch nur gegen eine Gegenleistung.. - kommt in ein Jugendgefängnis und schlägt sich schließlich bis nach Mombasa zu ihrer Mutter durch. Sie beginnt als Prostituierte ihr Geld zu verdienen und schafft es schließlich nach Deutschland zu einem ihrer Freier zu ziehen.

Meine Meinung:
Offensichtlich liegen mir derartige Biographien nicht, oder ich komme ganz einfach nicht mehr der Erzählweise von afrikanischen Frauen zurecht. Genau wie "Wüstenblume" fand ich dieses Buch auch eher schlecht. Damit meine ich nicht, dass ich es nicht schlimm finde, was diesem jungen Mädchen alles wiederfahren ist, aber trotzdem fand ich es sehr emotionslos erzählt. In etwa gehen die ersten 200 Seiten des Buches nämlich so:

"Dann habe ich bei Charles übernachtet und mit ihm geschlafen, danach bin ich zu Joseph meinem Cousin gegangen und habe mit ihm geschlafen. Dann lief ich zu meiner Mutter und schlief mit Männern aus einer Bar. Das war auch total in Ordnung so, schließlich bekomme ich dafür ja Geld. Dann schlief ich für ein neues Radio - ich habe zwar schon 2 - mit einem Deutschen Touristen" 
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Prostitution an einem minderjährigen Mädchen so spurlos vorbei geht. 


Generell hat das Buch auch nicht wirklich viel Handlung. Es wird kurz darauf eingegangen wie sie aufwächst, dann kommen seitenweise Schilderungen über sämtliche Freier, alle mit Namen so dass man nach einigen Seiten eh nicht mehr durch blick wer wer ist, und dann spricht sie noch abschließend über ihr Leben in Deutschland. 
Ich hatte aber erwartet, dass dies das eigentliche Thema des Buches sei.


John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama

Klappentext:
Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er
ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk
zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus
verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit
ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der
anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen
gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen
Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein
Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.

Das Buch ist im Fischer Verlag erschienen, hat 272 Seiten und kostet 7,95€.
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Worum geht es:
Der Klappentext verrät eigentlich schon ziemlich viel über das Buch: Bruno, 9 Jahre alt, muss 1943 mit seiner Familie, gegen seinen Willen, aus ihrem schönen Haus umziehen. Vater hat das so bestimmt, und was Vater bestimmt wird auch gemacht. Der Ort aber an dem sie landen gefällt Bruno überhaupt nicht. Weder das Haus, noch die Tatsache dass es keine Freunde zum spielen gibt. Außerdem sind da noch die Menschen die hinter dem Stacheldrahtzaun leben, alle gestreifte Pyjamas tragen dürfen, während Bruno ihnen nur von seinem Fenster aus zusehen kann. Dann aber lernt er einen Jungen kennen, Schmuel, der auf der anderen Seite des Zauns lebt, und von nun an sein bester Freund wird.

Meine Meinung:
So ganz überzeugen konnte mich das Buch nicht. Es ist eben aus der Sicht eines neunjährigen Jungen geschrieben, der aber so naiv ist, dass man ihn durchaus auch für einen fünf- oder sechsjährigen halten könnte. Diese Perspektive wird aber knallhart durchgezogen, so dass einem Bruno nicht nur als recht naiv sondern zeitweise auch ziemlich dumm vorkommt. Da wäre zum einen die Tatsache, dass sein Vater irgendeinen wichtigen Posten im NS Regime inne hat, Bruno das aber nicht weiß, und auch keine Ahnung hat wer überhaupt der "Furor" (ich hab übrigens erst recht spät mitbekommen, dass Furor= Führer ist. Mir ist allerdings neu, dass Berliner mit österreichischem Akzent sprechen) ist, und denkt der Ort an dem er nun wohnt heißt Aus-Wisch. Klar. 
Trotzdem aber zeigt die Geschichte auch, wie tief die Bindung zwischen zwei Jungen sein kann, die sich eigentlich nicht mögen dürften, die eine große Gefahr damit eingehen sich zu treffen, und die ein Schicksal teilen ohne zu wissen, dass sie es tun. 
Ein Punkt ist aber noch, den ich wirklich nicht besonders toll fand. Ich kenne mich wirklich gut aus mit der Thematik der Konzentrationslager, habe unglaublich viel darüber gelesen, geschaut und selbst besichtigt, aber dieses Buch hat einige Fehler, bzw. schlecht recherchierte Fakten. 

Ein Satz aus dem Nachwort des Autors ist mir dabei ganz besonders in Erinnerung geblieben ist: 
Denn sie stehen für alle, die nicht weiterleben durften, um ihre Geschichte selbst zu erzählen.


Lucinda Riley - Das Orchideenhaus

Klappentext:
Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt Julia Forrester in ihre alte Heimat Norfolk zurück, wo sie im Orchideenhaus von Wharton Park als Kind viele glückliche Stunden verbrachte. Der Besitzer von Wharton Park, Kit Crawford, überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großmutter gehörte. Mit dem Tagebuch drängt sich ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht - ein Geheimnis, das auch Julias Leben komplett verändern wird...

Das Buch ist im Goldmann Verlag erschienen, kostet 9,99€ und hat 544 Seiten.
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Worum geht es:
Julia hat ein Leben voller Schicksalsschläge hinter sich, als sie aus Frankreich zurück in das verregnete Norfolk zieht. Sie vergräbt sich in ihrem Elend, bis ihre Schwester sie mit nach Wharton Park nimmt, einem alten Herrenhaus das nun versteigert werden soll. Dort hat sie die schönsten Stunden ihrer Kindheit verbracht, zusammen mit ihrem Opa im Gewächshaus. Überraschenderweise trifft sie bei diesem Besuch einen Mann, den sie schon von damals kennt, Kit, welcher ihr ein Tagebuch überreicht, dass offenbar ihr Großvater während seiner Gefangenschaft in Asien schrieb. Julia macht sich auf den Weg zu ihrer Oma, um sich nun die Geschichte ihrer Familie erzählen zu lassen.

Meine Meinung:
Also ich denke dass dieses Buch wirklich ein klassischer Frauenroman ist. Es geht um Liebe, um Entbehrung und um glückliche und weniger schöne Momente im Leben zweier Generation und zweier Familien. Es geht auch nicht, so wie es der Klappentext ja eigentlich vermuten lässt, um Julias Familiengeschichte sondern um die der Familie Crawford, den Besitzer  von Wharton Park und früheren Arbeitgebern von Julias Großeltern. Das fand ich bis zum Schluss etwas verwirrend, und auch sonst finde ich den Klappentext wenig gelungen.
Es ist aber trotzdem eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, die sich im elitären England der 40er Jahre abspielt, und von Gesellschaftsvorgaben und dem damaligen Leben erzählt. Ich fand das super schön, kann mir aber auch durchaus vorstellen, dass es viele gibt die das anödet. Eine richtige Handlung, bzw. ein Spannungsbogen ist nämlich nicht erkennbar. Viel mehr plätschert die Geschichte so vor sich hin. 

Ein schönes Buch für kuschlige Abende auf der Couch.


Cornelia Funke - Tintenherz

Klappentext:
In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor ... Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt - eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

Das Buch ist im Oetinger Verlag erschienen, hat 567 Seiten und kostet 9,95€.
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Worum geht es?
Meggie lebt mit ihrem Vater Mo zusammen, nachdem ihre Mutter vor einigen Jahren verschwand. Eines Nachts aber bekommen die beiden Besuch von einem mysteriösem Mann der sich Staubfinger und ihren Papa Zauberzunge nennt. Alles deutet darauf hin, dass das was Staubfinger Mo sagt nichts gutes heißen kann, und nur wenig später brechen Meggie und Vater Hals über Kopf auf, um der Tante ihrer Mutter Elinor zu helfen. Diese besitzt unzählige Bücher, und Mo bittet Elinor ein einziges, für ihn sehr wertvolles Buch zu verstecken. Jedoch wird bei einem Einbruch in Elinors Haus genau nur dieses eine Buch gestohlen, und für alle 4 beginnt ein Abenteuer von unbegreiflichen Ausmaß.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch ehrlich gesagt wegen der guten Kritiken gekauft, und war anfänglich etwas skeptisch ob mir ein Buch, dass für 12-14 jährige angedacht ist, gefallen würde. Und ja, das hat es. Und wie. Ich kann mich nicht erinnern jemals ein schöneres Märchen, ein fantastischeres Abenteuer oder eine phantasievollere Geschichte gelesen zu haben. Das Buch reist einen mit, verzaubert einen, ist an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Sie ist voll von einer Welt, die man sich nicht vorstellen kann die man aber gerne kennenlernen würde. Man lernt die Figuren lieben, ich wüsste auf Anhieb nicht mal wen ich am liebsten hatte, egal von den Guten oder den Bösen oder welche Stelle meine liebste war.

Außerdem finde ich viele Sätze in dem Buch über Bücher, über Menschlichkeit oder einige Zitate die zu Beginn jeden Kapitels stehen so schön, dass ich sie mir am liebsten rausgeschrieben hätte.

Das Buch ist wirklich wahnsinnig schön, und ist absolut nicht nur für Kinder geeignet. 


Khaled Hosseini - Tausend strahlende Sonnen

Klappentext:
Das bewegende Schicksal zweier afghanischer Frauen inmitten von Krieg und Zerstörung.

Das Buch ist im Berlin Verlag erschienen, kostet 10,90€ und hat 381 Seiten. 
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Worum geht es:
Mariam ist 15 Jahre alt als sie mit einem wesentlich älteren Mann verheiratet wird. Zwar hatte sie auch bisher kein einfaches Leben so wird es nun zu einem Albtraum. Ihr Mann Raschid ist ein grobschlächtiger, gewalttätiger Mann der in Mariam nicht mehr sieht als eine Sklavin und gelegentliche Bettgefährtin. So vergehen die Jahre und Mariam fügt sich ihrem Schicksal. Nach fast 20 Ehejahren aber kommen die Eltern der 15 jährigen Nachbarstochter ums Leben und Raschid nimmt sie zu seiner Zweitfrau. 
Durch das gemeinsam erlittene Schicksal entsteht eine Freundschaft zwischen den Frauen die sie gemeinsam ihr Leben meistern lässt, trotz Krieg, Hunger, Armut, Verboten und Gewalt.

Meine Meinung:
Es geht um Hass, um Gewalt, um Angst, um Krieg, um Verlust und um die Tapferkeit zweier Frauen die ihr Leben erdulden. Klar, es ist nur eine fiktive Geschichte, aber mich hat selten ein Buch so erschreckt. Denn obwohl Mariam, Laila und Raschid nicht als solche existieren, gibt es in Afghanistan tausende andere Frauen die die Rollen dieser Frauen einnehmen. Ich habe es als wahnsinnig verstörend empfunden miterleben zu müssen was ihnen passiert, wie sie leiden und wie sie trotzdem nicht aufgeben zu leben. 

Das Buch ist gut, sehr gut sogar, und erschreckend, und unglaublich traurig.


Jilliane Hoffman - Morpheus

Klappentext:
Es ist zurück. Es lebt. Es tötet. Ein Serienmörder, der korrupte Cops umbringt. Eine Staatsanwältin mit einem dunklen Geheimnis. Ein Monster, das im Todestrakt auf den Tag der Rache wartet … Drei Jahre ist es her, dass die Cupido-Morde ganz Florida in Atem hielten. Jetzt schlägt das Grauen wieder zu. Kann C.J. Townsend ihm noch einmal entkommen?  

Das Buch ist im rororo Verlag erschienen, hat 400 Seiten und kostet 9,95€
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Worum geht es?
Drei Jahre lang sitzt Bill Brandling, der Vergewaltiger von CJ jetzt schon in der Todeszelle, und ihr Leben scheint auch endlich wieder in den richtigen Bahnen zu laufen, als sie zu einem Tatort gerufen wird, an dem sich das Grauen eröffnet. Ein Polizist wurde brutal ermordet und alles deutet darauf hin, dass es sich um einen Mord aus dem Drogenmilieu handelt. Aber CJ hat einen anderen Verdacht, der sich immer mehr zu bestätigen scheint, und zu allem Überfluss hat Brantling auch noch Antrag auf Berufung gestellt...

Meine Meinung:
Das ist ja die Fortsetzung von Cupido, und das Buch habe ich damals förmlich verschlungen. Demzufolge hatte ich wirklich hohe Erwartungen an dieses Buch, aber wie so oft konnte der Nachfolger dem "Original" nicht gerecht werden. Die Story ist eigentlich ziemlich gut, und auch bei den Morden fehlt es weder an Mysterie noch am Ekelfaktor, aber ich wusste ganz einfach viel viel zu schnell wer der Mörder ist, was noch passieren würde und sämtliche Handlungsstränge inkl. des Endes sind total vorhersehbar. 


Das Buch ist ganz gut, kommt aber an seinen Vorgänger nicht heran.



James Patterson - Die 6. Geisel

Klappentext:
San Francisco befindet sich im Würgegriff der Angst. Am helllichten Tag verschwinden Kinder wohlhabender Familien, zusammen mit ihren Nannys. Danach herrscht nichts als grauenhaftes Schweigen. Keine Nachricht von den Entführern, keine Forderung nach Lösegeld, kein politisches Bekennerschreiben – keine Information erreicht Eltern, Polizei oder Presse. Alle quält dieselbe bohrende Frage: Welches Kind ist das nächste Opfer? Und was wird mit ihm geschehen? – Detective Lindsay Boxer ermittelt wie besessen, aber erst ihre Freundinnen vom »Women’s Murder Club« bringen sie auf die entscheidende Spur. Doch da wird Pathologin Claire Washburn von einem Amokschützen an Bord einer Fähre angeschossen. Seine Erklärung: »Sie sind schuld! Sie hätten mich daran hindern müssen ...

Das Buch ist im Limes Verlag erschienen, kostet als gebundene Ausgabe 19,95€ und hat 384 Seiten.
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Worum geht es: 
Mitten am Tag wird in San Francisco die 5 jährige Madlen zusammen mit ihrem italienischen Kindermädchen entführt, und nur kurz darauf berichtet eine Augenzeugin, dass sie einen Schuss gehört und Blut an die Scheibe des Entführerautos spritzen gesehen hat. Lindsay und ihr Team nehmen darauf hin die Ermittlung auf und finden bald heraus, das Madlen nicht das einzige Opfer war.
Parallel ermitteln die anderen Mitglieder des Women's Murder Club, Yuki, Cindy und Claire an ihren eigenen Fällen.

Meine Meinung: 
Grundsätzlich fand ich das Buch wirklich gut. Es ist flüssig geschrieben, bis so zum 2/3 des Buches auch echt spannend und man wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Ich hab mir das Buch gekauft, ohne zu wissen dass das der 6. Teil einer Reihe um die 4 Frauen aus dem Women's Murder ist - die Bücher bauen allerdings aber auch nicht aufeinander auf. 
So, also wie gesagt: Im Prinzip ist die Geschichte toll, aber schlussendlich gab es viele Sachen die mich mal mehr mal weniger gestört haben.

Zum einen wäre da der Titel, die 6. Geisel. Nicht mal wenn man alle Fälle zusammenzählt die in diesem Buch nebeneinander laufen kommt man auf 6 Geiseln, dann verliert die Geschichte immer mehr an Spannung und an ihrem Reiz, denn neben dieser Hauptstory geschehen auch noch andere Fälle, an denen Yuki und Cindy arbeiten. Mir kommt das so vor als ist das nur, um die Frauen überhaupt im Buch vorkommen zu lassen. Nur leider bleiben dadurch alle 3 Fälle flach und letztendlich uninteressant. 


Das Buch ist ganz gut, aber 3 von einander unabhängige Fälle mit 4 zusammengehörenden Frauen auf nicht mal 400 Seiten sind so viel und nehmen der Geschichte ihren Reiz.